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	<title>Internet &amp; Gesellschaft Archive - Future Communication</title>
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	<description>Zukunft der Technikkommunikation</description>
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	<title>Internet &amp; Gesellschaft Archive - Future Communication</title>
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		<title>Zwischen Umbruch und Renaissance – Podcast-Reihe zum Wandel der B2B-Kommmunikation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Volker Banholzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wie KI die Kommunikation umwälzt“, „Intelligente Unternehmenskommunikation dank KI“ oder „KI und RCS mischen die Business-Kommunikation auf“, das sind aktuelle Schlagzeilen rund um die Unternehmenskommunikation. Aber, was verändert sich gerade? Was kommt noch? Und vor allem: Wie reagieren die Kommunikateure in den Redaktionen und Abteilungen bereits jetzt auf die neuen Rahmenbedingungen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/wandel-b2b-kommunikation-podcast/">Zwischen Umbruch und Renaissance – Podcast-Reihe zum Wandel der B2B-Kommmunikation</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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<p><em>„Wie KI die Kommunikation umwälzt“, „Intelligente Unternehmenskommunikation dank KI“ oder „KI und RCS mischen die Business-Kommunikation auf“, das sind aktuelle Schlagzeilen rund um die Unternehmenskommunikation. Der Druck, sich angesichts von KI, Algorithmen und LLMs wandeln zu müssen, der prägt die Diskussionen. Davon sind PR-Abteilungen, Agenturen und auch Fachverlage gleichermaßen betroffen. Aber, was verändert sich gerade? Was kommt noch? Und vor allem: Wie reagieren die Kommunikateure in den Redaktionen und Abteilungen bereits jetzt auf die neuen Rahmenbedingungen? Das sind die Fragen, die eine Podcast-Reihe des Studiengangs Technikjournalismus / Technik-PR vor und im Rahmen der Messe SPS Smart Production Solutions 2025 beantworten will. Die Podcast-Reihe mit Gästen zum Beispiel von Siemens, Pelemedia oder Mesago wird über den <a href="https://open.spotify.com/show/3TUiwMC3h9g5JP7tZ30tda">Spotify-Kanal</a> des Studiengangs zu hören sein. Der Live-Stream im Rahmen der SPS-Messe vom 25. bis 27.11.2025 kann über <a href="https://www.youtube.com/@studioohmthnurnberg9892">Studio Ohm</a> verfolgt werden. Also, was ändert sich in der B2B-Kommunikation gerade?</em></p>



<p><strong>Nürnberg. November 2025. </strong>Wie disruptiv Künstliche Intelligenz gerade auf die Kommunikation wirkt und vor allem wie schnell die Entwicklungen voranschreiten, lässt sich an der eigenen Informationsbeschaffung beobachten. Es ist etwas über 20 Jahre her, dass die Duden-Redaktion den Begriff „googeln“ in der 23. Auflage des Wörterbuchs erstmals aufgenommen hatte. Dies war eine Reaktion darauf, dass es für die Mehrheit selbstverständlich war, sich Informationen über die Suchmaschine Google zu beschaffen und sich durch die angebotene Trefferliste von Websites zu klicken, mal mehr mal weniger tief. Für Informationsanbieter, ob Medien, Influencer oder Unternehmen, begann der Kampf um die Platzierung in dieser Trefferliste. Die eigenen Informationsangebote mussten für die Algorithmen der Suchmaschinen optimal gestaltet werden. Die Disziplin SEO, Search Engine Optimization, war entstanden. Nur das erscheint fast als Schnee von gestern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aus SEO wird GAIO</strong></h2>



<p>Mittlerweile erscheinen als erste Ansicht nach Suchanfragen Zusammenfassungen, die von KI-Agenten erstellt werden. Und leider: Viele der Informationssuchenden reicht diese Zusammenfassung aus und sie gehen nicht weiter in Quellen oder die klassische Trefferliste. Die KI-Agenten erstellen ihre Zusammenfassung nach einem eigenen Muster. SEO wird nicht sofort verschwinden, aber es kommt eine neue Anforderung auf Informationsanbieter zu: GAIO. GAIO steht für Generative AI Optimization und bezeichnet einen strategischen Ansatz, um Inhalte auf eigenen Quellen, sogenannten Owned Media, so zu gestalten, dass sie in Antworten von LLMs, also großen Sprachmodellen wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Perplexity, generell sichtbar und vor allem im eigenen Sinne korrekt wiedergegeben werden. So beschreibt die <a href="https://agcommtech.de/">Arbeitsgemeinschaft ComTech</a> in Ihrem Whitepaper zu GAIO die Anforderung. Die KI-generierte Zusammenfassungen in der Google-Suche honoriere sowohl die bekannte Keyword-Optimierung mit semantic clarity, structured insights, reputational weight, aber die Inhalte der sogenannten Owned Media, müssten KI-lesbar sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3110" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1024x683.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-300x200.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-768x512.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1536x1024.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-2048x1365.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1570x1047.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1000x667.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-24x16.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-36x24.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Volker Banholzer und Jörg Forthmann sprechen mit den beiden Hosts Naima und Sara über GAIO im Podcast Redaktionschaos. Foto: Elisabeth Hüttinger</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Owned und Earned Media</strong></h2>



<p>LLMs orientieren sich an vertrauenswürdigen Quellen, um die beschriebenen Zusammenfassungen zu generieren. Das sind laut Erhebungen Reddit, Youtube oder Social-Media-Kanäle, aber eben auch Blog-Beiträge, Homepages und Nachrichtenportale. Alles Quellen, die frei zugänglich sind. Das bedeutet, dass es für Unternehmen wichtig wird, sowohl die eigenen Kanäle wie Homepage, den Firmen-Podcast oder die eigenen Blog-Seiten zu pflegen, als auch wieder mehr Aufmerksamkeit den Earned und Paid Media zu widmen. Viralität, das „Geteiltwerden“ und das „Kommentiertwerden“ in Netzwerken wie LinkedIn sowie die Berichterstattung auf Nachrichtenportalen ist wichtig. Gerade im Feld der B2B-Kommunikation rückt vielleicht deshalb wieder eine Gattung ins Licht, die in den letzten Jahren immer wieder totgesagt wurde: Fachmedien.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Renaissance der Fachmedien</strong></h2>



<p>Jenseits der B2C-Kommunikation und den allgemeinen Nachrichten sind Fachmedien für Unternehmen ein wertvoller Kanal für die Ansprache von Kunden und Interessenten. In diesem Segment existieren zahlreiche unterschiedliche Ausprägungen. Vom klassischen Nachrichtenjournalismus rund um Technologien und Lösungen über Formen, die als kuratierter Journalismus neben eigenen Artikeln zahlreiche Experten- und Autorenartikel veröffentlichen bis hin zu redaktionellen Podcasts. Branchenzentrierte Fachmedien, wie Titel der Automatisierungs- oder Elektrotechnik, haben seit Jahren damit zu kämpfen, dass das auf Printanzeigen beruhenden Geschäftsmodell unter Druck geraten ist. Nicht zuletzt deshalb, weil in digitalen Zeiten Reichweiten online sehr genau ausgewertet werden können und viele PR-Abteilungen den Nutzen von Fachmedien infrage stellten. </p>



<p>Dabei haben diese Medien gerade bei Jungingenieurinnen und Jungingenieuren noch ihre Berechtigung, wie eine <a href="https://www.th-nuernberg.de/fileadmin/fakultaeten/amp/amp_docs/B2B-Media-Days-Ticken-Ingenieurinnen-anders__003_.pdf">Forschungsarbeit</a> am Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR an der Technischen Hochschule Nürnberg  herausgefunden hat. Damit Fachmedien sowohl für die Nutzer aber auch für die PR-Abteilungen ihre Renaissance erleben können müssen sie drei Dinge umsetzen. Einerseits: neben den kuratierenden Journalismus muss klassischer und konstruktiver Journalismus treten. Das setzt als zweiten Punkt voraus, dass Fachmedien auch mehr in Social-Media-Kanälen sichtbar werden und das nicht mit klassischem Marketing-Content, der nur Artikel im eigenen Medium ankündigt, sondern mit Diskussionsbeiträgen, das hauptmedium ergänzendem Content. Und drittens: die Inhalte müssen vor einer Paywall stehen, sonst sind sie für LLMs nicht nutzbar. Das sind Herausforderungen, die gerade mit Blick auf die Refinanzierung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="579" height="1024" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-579x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3115" style="width:245px;height:auto" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-579x1024.jpg 579w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-170x300.jpg 170w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-768x1358.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-869x1536.jpg 869w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-1159x2048.jpg 1159w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-1570x2775.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-1000x1768.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-14x24.jpg 14w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-20x36.jpg 20w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-27x48.jpg 27w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-scaled.jpg 1448w" sizes="(max-width: 579px) 100vw, 579px" /><figcaption class="wp-element-caption">Volker Banholzer im Podcast RedaktionsChaos. <br />Bild: Elisabeth Hüttinger</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neue Rollen für Unternehmenskommunikation und Fachjournalismus</strong></h2>



<p>Sowohl Fachmedien als auch PR-Abteilungen in B2B-Branchen müssen sich mit den KI-Welten und den vielleicht für sie neuen auseinandersetzen. Die Arbeit auf beiden Seiten wird sich durch LLMs, durch KI-Tools verändern. Media Relations wird für die Unternehmenskommunikation wieder wichtiger. Die Pflege der eigenen Inhalte und der eigenen Kanäle sowie das Monitoring der Reputation sind ebenso zentral. Fachmedien müssen sich der Herausforderung stellten und neben das Kuratieren von Experten- und Autorenbeiträgen auch die eigene Expertise stellen, die sich in eigener Recherche, Bewertung und Einordnung von Entwicklungen ausdrückt. </p>



<p>Beide dürfen aber einer Versuchung nicht erliegen, nämlich KI ausschließlich zur vermeintlichen eigenen Effizienzsteigerung einzusetzen und darüber das zu vergessen, was nutzerrelevanter Content ist und dies nicht mit dem Bereitstellen von reiner Information zu verwechseln. Redaktionen und PR-Abteilungen müssen den Spagat zwischen sinnvollem KI-Einsatz für den eigenen Workflow und der Versuchung aus Kostengründen möglichst alles zu automatisieren bewältigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Googeln – Dynamiken lassen sich schwer aufhalten</strong></h2>



<p>Sicher ist, KI, LLMs und Agenten verändern das Rezipientenverhalten und damit zwangsläufig die Arbeitsweisen von Fachredaktionen und in der Unternehmenskommunikation. Diese Aufgabe müssen beide Seiten annehmen und sich anpassen. Der Konzern Google hatte sich übrigens kurz nachdem der Eintrag in den Duden erfolgt war dagegen gewehrt und versucht, die Beschreibung ändern zu lassen. Es war unbestreitbar, dass „googeln“ als Begriff für „im Internet nach Informationen suchen“ den Status eines Deonyms erreicht hatte. Ähnlich wie „Tempo“ als Sammelbegriff für Papiertaschentücher oder der „Fön“, ein Produkt von AEG, zum Inbegriff für Haartrockner verwendet werden. Nur: Google fürchtete durch die umgangssprachliche Verwendung und durch die Festschreibung im Wörterbuch in Kleinschreibung „googeln“ um die Rechte an seiner Trademark „Google“. </p>



<p>Versuche, solche dynamischen Entwicklungen aufhalten zu wollen, sind aber eher aussichtslos. Und mittlerweile ohnehin obsolet, denn Ende Oktober hat die KI-Entwicklung eine weitere Stufe erklommen. Atlas von OpenAI und Comet von Perplexity machen Google und seinem Browser Konkurrenz. Was der Standard aus Wien als „frischen Wind“ bezeichnet, ist für die Wirtschaftswoche „die gefährlichste Konkurrenz, die Google je hatte“. Wie lange sich dann das Deonym „googeln“ halten wird?</p>



<p>*Compliance Note: Der Autor Prof. Volker Banholzer ist selbst Mitglied der AG ComTech und hat das benannte Whitepaper mitverfasst.</p>
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		<title>Women Entrepreneurs in Science: Mit Entschlossenheit und Mentoring gegen die Männerdomäne in der Gründungsszene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Spies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 19:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen in Innovationsberufen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Women Entrepreneurs in Science (WES) ist ein NRW-weites Hochschul-Netzwerk der Bergischen Universität Wuppertal für Gründerinnen und gründungsinteressierte Frauen. Es verbindet Hochschulen über ein Netzwerk, teilt Best Practices und bietet Workshops sowie Events an, um Gründung als Karriereoption sichtbarer zu machen. Hannah Jensen ist Projektmitarbeiterin bei Women Entrepreneurs in Science. Als Absolventin im Bereich Management und [&#8230;]</p>
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<p><em><strong>Women Entrepreneurs in Science (WES)</strong> ist ein NRW-weites Hochschul-Netzwerk der Bergischen Universität Wuppertal für Gründerinnen und gründungsinteressierte Frauen. Es verbindet Hochschulen über ein Netzwerk, teilt Best Practices und bietet Workshops sowie Events an, um Gründung als Karriereoption sichtbarer zu machen.</em></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="470" height="702" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/09/Hannah_Jensen.png" alt="" class="wp-image-3088 size-full" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/09/Hannah_Jensen.png 470w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/09/Hannah_Jensen-201x300.png 201w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/09/Hannah_Jensen-16x24.png 16w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/09/Hannah_Jensen-24x36.png 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/09/Hannah_Jensen-32x48.png 32w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-center"><strong>Hannah Jensen</strong> ist Projektmitarbeiterin bei Women Entrepreneurs in Science. Als Absolventin im Bereich Management und Marketing sowie als ehemalige Gründerin kann sie von Gründungserfahrungen bei ihrer Arbeit bei WES profitieren.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was macht ihr bei WES und wie seid ihr organisiert?</strong></h2>



<p>Ich arbeite im Projekt Women Entrepreneurs in Science (WES), das an der Uni Wuppertal angesiedelt ist, aber NRW-weit agiert. Wir haben ein Netzwerk mit Hochschulen aus ganz NRW aufgebaut, treffen uns regelmäßig zum Austausch von Best Practices und teilen unsere Erkenntnisse aus dem Projekt. Neben dem Wissenstransfer bieten wir auch Workshops und Events speziell für Studentinnen und Hochschulmitarbeiterinnen an. Unser Ziel ist es, Gründung als Karriereoption sichtbarer zu machen, da viele Frauen das Thema oft nicht auf dem Schirm haben. Das Projekt läuft seit vier Jahren, und wir passen unsere Angebote regelmäßig an die Bedürfnisse der Frauen an.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Herausforderungen seht ihr für Frauen in der Gründung und Forschung? Warum gibt es euch?</strong></h2>



<p>Im Wesentlichen sehen wir vor allem zwei strukturelle Probleme. Die größte Hürde ist das Fehlen von nahbaren weiblichen Vorbildern. Das klingt relativ einfach zu lösen, ist es aber nicht. Viele Studentinnen oder Hochschulmitarbeiterinnen kennen keine Gründerinnen oder Unternehmerinnen und können sich daher schwer mit dieser Rolle identifizieren. Deswegen wollen wir diese präsent machen, zum Beispiel über eine Imagekampagne, wo wir regelmäßig Gründerinnen vorstellen und zeigen, dass es eine Karriereoption sein kann und damit einfach die Identifikation stärken.</p>



<p>Außerdem sind Netzwerke in der Gründungsszene oft männlich dominiert. Das resultiert auch aus den fehlenden weiblichen Vorbildern. Wir haben immer noch einen deutlich höheren Anteil von Gründern und Investoren und das prägt natürlich auch diese ganze Szene. Das heißt, auf verschiedenen Netzwerkveranstaltungen hat man eine sehr männlich dominierte Gruppe und dadurch fehlen für viele angehende Gründerinnen die Zugänge. Denn diese Netzwerke bieten den Zugang zu Kapital und auch den Zugang zu potenziellen Kund*innen oder Unterstützer*innen. Diese strukturellen Barrieren machen es für Frauen deutlich schwerer, Fuß zu fassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist die Gründungsszene eurer Meinung nach so männerdominiert?</strong></h2>



<p>Das liegt an gesellschaftlich geprägten Strukturen wie dem Gender Bias und dem Androzentrismus. Medien prägen das Bild von Gründer*innen, etwa durch Vorbilder wie Marc Zuckerberg oder Ähnliche, was stereotype Vorstellungen einer Gründungspersönlichkeit verstärkt. Studien zeigen, dass viele als „typisch“ geltende Gründungsmerkmale männlich konnotiert sind. Zudem investieren männliche Investoren oft lieber in männliche Gründer, was die Ungleichheit weiter verstärkt. Da Frauen derzeit auch bei den Investor*innen unterrepräsentiert sind, schließt sich diese Lücke nur schwer.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Maßnahmen oder Angebote bietet ihr an?</strong></h2>



<p>Ein wichtiges Angebot ist unser Mentorinnenprogramm. Hier begleiten Gründerinnen, die selbst vor wenigen Jahren gestartet sind, angehende Gründerinnen über mehrere Monate. Sie helfen mit ihrem Wissen, stehen für Fragen bereit und öffnen ihre Netzwerke. Wir merken, dass ja genau dieses Mentorinnenprogramm, diese strukturellen Barrieren lösen kann, denn in diesem Moment fungiert die Mentorin als nahbares Vorbild und kann einfach mal Fragen aus der Rolle der Gründerin beantworten.</p>



<p>Ein weiteres Angebot ist der jährliche Gründerinnen Summit . Er sensibilisiert nicht nur Frauen, sondern auch Gründungsberater*innen und Investor*innen für die strukturellen Barrieren. Uns ist es wichtig, aufzuzeigen, dass das Problem nicht die Frauen sind. Manchmal haben wir das Gefühl, dass Angebote sehr zentriert darauf sind, dass die Frauen lernen, mit dem Problem umzugehen. Also wenn ich zum Beispiel beim Pitchen eine andere Frage gestellt bekomme als meine männlichen Kollegen oder Gründer, dann wird häufig gelehrt, wie ich als Frau damit umgehen kann. Aber eigentlich ist das Problem auf der anderen Seite, nämlich bei der Jury, die unterschiedliche Fragen stellt an Männer und Frauen. Und da wollen wir eher ansetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie messt ihr die Wirksamkeit eurer Maßnahmen? Forscht ihr auch?</strong></h2>



<p>Wir evaluieren nach jeder Veranstaltung, jedem Workshop und auch nach dem Mentorinnenprogramm. Die Teilnehmerinnen geben an, wo sie stehen, was sie erwarten und wie sie das Angebot bewerten. Langfristig wollen wir besser erfassen, wie unsere Maßnahmen die Gründungsverläufe beeinflussen. Da wir erst vor zwei Jahren damit begonnen haben, fehlen uns noch ausreichend Daten für eine umfassende Bewertung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie seid ihr finanziert?</strong></h2>



<p>Wir werden über die Exzellenz Start-up Center NRW-Initiative des Landes NRW finanziert. Allerdings läuft die Förderung Ende Februar aus, und wir suchen aktuell nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Müsst ihr euch aufgrund der politischen Lage Sorgen machen, ob ihr weiter finanziert werdet?</strong></h2>



<p>Ja, das hängt stark von politischen Entscheidungen ab. Wenn das Thema Female Entrepreneurship in den Hintergrund rückt, wird es schwierig. Es ist für uns ein sehr dolles bangen, wie es weitergeht und welche potenziellen Förderrichtlinien veröffentlicht werden oder wo man noch eine Finanzierung finden kann. Unser Ziel ist es, unsere Angebote langfristig zu verankern und irgendwann unabhängig von Fördergeldern weiterzuführen. Dafür brauchen wir allerdings zunächst eine stabile Grundlage</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Habt ihr euch ein bestimmtes Land als Vorbild genommen, oder gibt es Länder, die es besonders gut machen?</strong></h2>



<p>Wir haben uns eher einzelne Maßnahmen herausgepickt, die wir als besonders effektiv empfunden haben, und diese adaptiert. Länder, die uns positiv aufgefallen sind, sind vor allem die Schweiz, Österreich und Dänemark. Von meinen Kolleg*innen weiß ich, dass sie begeistert waren, wie viel in diesen Ländern für das Thema getan wird und wie präsent es dort ist. Bei uns müssen wir nach wie vor stärker darauf aufmerksam machen, obwohl sich in den letzten vier Jahren einiges verbessert hat. Wir haben dazu auch <a href="https://www.wes.uni-wuppertal.de/ergebnisse/">Reports</a>&nbsp;erstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gibt es Bestrebungen, mit diesen Ländern oder ihren Netzwerken zusammenzuarbeiten?</strong></h2>



<p>Ja, wir versuchen, den Kontakt zu Institutionen aus anderen Ländern zu halten, die wir bei unseren Recherchen kennengelernt haben. Gemeinsame Angebote oder ein stärkerer Austausch über die Landesgrenzen hinaus könnten uns helfen, mehr Reichweite und Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was muss politisch passieren, um die Situation zu verbessern?</strong></h2>



<p>Women Entrepreneurship muss nachhaltig gefördert werden, etwa durch übergeordnete Initiativen oder mehr Kapazitäten an Hochschulen. <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/femaile-founders-monitor-2025">Die aktuellen Strukturen</a> lassen oft wenig Raum, sich gezielt diesem Thema zu widmen, da die Ressourcen begrenzt sind. Das muss sich ändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was würdest du einer jungen Frau raten, die gründen oder in die Wissenschaft gehen möchte, aber nicht weiß, wie?</strong></h2>



<p>Ich würde ihr raten, sich an die Gründungsberatung ihrer Hochschule oder an Netzwerke wie uns oder die bundesweite gründerinnenagentur (bga) zu wenden. Dort bekommt sie Zugang zu wichtigen Kontakten und Netzwerken, ohne alles allein suchen zu müssen. So bekommt sie direkt mit, welche Netzwerke es gibt und wie die jeweiligen Kontakte und Zugänge hergestellt werden. Das erleichtert den Einstieg enorm.</p>



<p><a id="_msocom_1"></a><a id="_msocom_3"></a></p>
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		<title>Wie werden innovative Frauen gefördert? &#8211; Innovationspolitik aus Genderperspektive</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Spies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2025 09:13:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen in Innovationsberufen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen in Wissenschaft und Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung in MINT-Berufen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Care Gap und Forschungskarriere]]></category>
		<category><![CDATA[Gendergerechtigkeit in der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationspolitik und Geschlechtergerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierechancen für Wissenschaftlerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Leaky Pipeline in der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrepräsentanz von Frauen in der Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Innovation ist die treibende Kraft für wirtschaftlichen Fortschritt, technologische Durchbrüche und gesellschaftliche Entwicklung. Doch wer sind die Menschen hinter diesen bahnbrechenden Ideen? In Deutschland sind es bisher überwiegend Männer. Wie eine Erhebung von Eurostat aus dem Jahr 2021 zeigt, rangiert Deutschland im EU-Vergleich auf dem drittletzten Platz, mit einem Frauenanteil von unter 30% in der [&#8230;]</p>
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<p>Innovation ist die treibende Kraft für wirtschaftlichen Fortschritt, technologische Durchbrüche und gesellschaftliche Entwicklung. Doch wer sind die Menschen hinter diesen bahnbrechenden Ideen? In Deutschland sind es bisher überwiegend Männer. Wie eine Erhebung von Eurostat aus dem Jahr 2021 zeigt, rangiert Deutschland im EU-Vergleich auf dem drittletzten Platz, mit einem Frauenanteil von unter 30% in der Forschung.&nbsp;Frauen sind in Wissenschaft und Forschung nach wie vor unterrepräsentiert, insbesondere in Führungspositionen oder bei Patentanmeldungen. Dabei fehlt es nicht an talentierten Wissenschaftlerinnen – im Gegenteil: Der Frauenanteil unter Studienanfängerinnen ist hoch. Dennoch gehen viele dieser Talente auf dem Weg nach oben verloren, was das Metavorhaben Innovative Frauen in der Forschung als &#8222;Leaky Pipeline&#8220; bezeichnet. Obwohl mehr Frauen ein Studium beginnen und abschließen, kehrt sich das Verhältnis bei der wissenschaftlichen Qualifikation &#8222;Promotion&#8220; langsam um. Um so deutlicher wird es dann bei der Besetzung von Professuren. Warum gelingt es Deutschland nicht, mehr Frauen in Innovationsbereiche zu integrieren und langfristig dort zu halten?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="532" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-1024x532.png" alt="" class="wp-image-3059" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-1024x532.png 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-300x156.png 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-768x399.png 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-1536x798.png 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-1570x816.png 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-1000x520.png 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-24x12.png 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-36x19.png 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/04/image-48x25.png 48w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://www.innovative-frauen-im-fokus.de/infopool/daten-und-fakten/frauen-in-der-wissenschaft/leaky-pipeline-in-der-wissenschaft/">https://www.innovative-frauen-im-fokus.de/infopool/daten-und-fakten/frauen-in-der-wissenschaft/leaky-pipeline-in-der-wissenschaft/</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Förderung innovativer Frauen </h2>



<p>Eine zentrale Frage dabei ist, wie die Innovationspolitik Frauen gezielt fördert – und wo die größten Herausforderungen liegen. In den letzten Jahren wurden verschiedene Maßnahmen ins Leben gerufen, die dazu beitragen sollen, Frauen in Wissenschaft und Forschung sichtbarer zu machen und strukturelle Barrieren abzubauen. Programme wie das<strong> </strong><a href="https://www.bmbf.de/DE/Forschung/Wissenschaftssystem/GleichstellungUndVielfaltInDerWissenschaft/Professorinnenprogramm/professorinnenprogramm_node.html">Professorinnenprogramm</a> oder die Förderrichtlinie <a href="https://www.innovative-frauen-im-fokus.de/metavorhaben/metavorhaben/#c144">„Innovative Frauen im Fokus“ </a>des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) setzen genau hier an. Sie sollen Anreize für Universitäten und Forschungsinstitute schaﬀen, mehr Frauen zu fördern und ihre Karrieren aktiv zu unterstützen. Doch trotz dieser Bemühungen sind die Erfolge bisher begrenzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gründe für die Unterrepräsentanz</strong></h2>



<p>Ein großes Problem sind tief verwurzelte gesellschaftliche Strukturen, die Frauen nach wie vor benachteiligen. Traditionelle Rollenbilder prägen nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch die Wissenschaft. In vielen Köpfen herrscht noch immer das Bild des männlichen Wissenschaftlers vor, während Frauen in der Forschung eher als Ausnahme gelten. Hinzu kommt ein weiteres Problem: unsichere Arbeitsbedingungen. Besonders in der Wissenschaft sind befristete Verträge und prekäre Anstellungsverhältnisse die Regel. Für viele Frauen, die möglicherweise eine Familie gründen oder mehr Verantwortung im privaten Bereich übernehmen, wird dadurch die Planung einer langfristigen Karriere in der Forschung erschwert. Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Gender Care Gap – die ungleiche Verteilung unbezahlter Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen. Frauen übernehmen in Deutschland nach wie vor einen Großteil der Kinderbetreuung, Haushaltsarbeit und Pflege von Angehörigen. Das bedeutet weniger Zeit für Netzwerken, Weiterbildungen oder längere Arbeitszeiten – und somit schlechtere Karrierechancen. Während Männer sich oft uneingeschränkt auf ihre berufliche Entwicklung konzentrieren können, sind Frauen gezwungen, zwischen Job und Care-Arbeit zu jonglieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Europäischer Vergleich</strong></h2>



<p>Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass es auch anders gehen kann. In Ländern wie Lettland oder Litauen sind Frauen in der Forschung deutlich präsenter. Hier spielen nicht nur gezielte Förderprogramme eine Rolle, sondern auch ein gesellschaftliches Umfeld, das Frauenstärker in MINT-Berufe einbindet und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Das hat Ursachen, die teilweise Jahrzehnte zurückreichen, die sich aber ändern lassen, so unterstreicht zum Beispiel Kristine Metuzale in einem <a href="https://t3n.de/news/female-tech-deutschland-lettland-1355742/">Gastbeitrag</a> bei t3n . Sie fordert: mehr weibliche Role-Models, mehr Engagement von allen, aber gerade von Männern, um ein frauenfreundliches Umfeld zu schaffen. Und: die Bereistchaft voneinander zu lernen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verbesserungspotenzial</strong></h2>



<p>Deutschland hat also noch viel nachzuholen. Eine geschlechtergerechte Innovationspolitik ist eine Frage der Fairness, aber auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Um die Innovationskraft des Landes voll auszuschöpfen, braucht es nachhaltige Förderstrukturen, bessere Arbeitsbedingungen und eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung der Rolle von Frauen in Wissenschaft und Forschung. &nbsp;Denn nur wenn alle Talente gleichermaßen gefördert werden, kann Deutschland auch in Zukunft wettbewerbsfähig und innovativ bleiben. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zwei Beispiele &#8211; das Metavorhaben „Innovative Frauen im Fokus“ und das Projekt &#8222;Women Entrepreneurs in Science&#8220; &#8211; sowie ein Blick aus Schweden auf Deutschland sind in&nbsp; drei Interviews nachzulesen:</strong></h3>



<p><em><strong>&#8222;Es gibt immer noch viele Hindernisse, die Frauen im Weg stehen – strukturelle Hürden, die bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beginnen und sich bis hin zu geschlossenen Netzwerken auf Führungsebenen erstrecken.&#8220;</strong></em> Das sagt Ines Großkopf. Sie leitet die Öffentlichkeitsarbeit des Metavorhabens „Innovative Frauen im Fokus“ (meta-IFiF). <a href="https://futurecommunication.de/frauenfoerderung-in-der-forschung-und-innovation-was-tut-deutschland-fuer-innovative-frauen/"><em>Hier geht es zum Interview</em></a></p>



<p><strong><em>Gründung ist eine Karriereoption!</em></strong> Das Projekt Women Entrepreneurs in Science (WES) an der Universität Wuppertal will Studentinnen darauf aufmerksam machen, dass Gründung eine reale Option für den weiteren Berufsweg ist &#8211; nur, so fasst es Hannah Jensen zusammen, das <strong><em>&#8222;haben viele Frauen oft nicht auf dem Schirm&#8220;</em></strong>. Der Link zum Interview folgt noch. <a href="https://futurecommunication.de/women-entrepreneurs-in-science-mit-entschlossenheit-und-mentoring-gegen-die-maennerdomaene-in-der-gruendungsszene/"><em>Hier geht es zum Interview</em></a></p>



<p>Im Innovationsranking liegen <strong>die nordischen Länder Dänemark, Finnland und Schweden</strong>, wie beim <strong>European Innovation Scoreboard</strong>, in den letzten Jahren konstant an der Spitze und: <strong>konstant vor Deutschland</strong>. Liegen diese Länder auch bei der Frauenförderung vor Deutschland? Zumindest gibt es einige Punkte, die Schweden besser macht, zumindest wenn es nach Ulrika Björkstén geht. Sie beobachtet als Wissenschaftsjournalistin und auch als Generalsekretärin der Organisation <strong>Vätenskap &amp; Allmenhet</strong> (Wissenschaft &amp; Gesellschaft) die unterschiedlichen Herangehensweisen von Deutschland und Schweden. <a href="https://futurecommunication.de/perhaps-its-not-problematic-that-some-women-leave-academic-research/">Hier geht es zum Interview</a></p>




<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/wie-werden-innovative-frauen-gefoerdert-innovationspolitik-aus-genderperspektive/">Wie werden innovative Frauen gefördert? &#8211; Innovationspolitik aus Genderperspektive</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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		<title>Gender-Gap und der „ männliche Körper als Norm“ in Forschung und Entwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 08:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gender-Gap beschreibt die gesellschaftliche Ungleichheit bei der Behandlung der Geschlechter. Im Bewusstsein ist vielen das Phänomen ungleicher Bezahlung auf dem Arbeitsmarkt von Männern und Frauen – das wurde aktuelle auch durch die Verleihung des Wirtschaftsnobelpreises 2023 wieder ins Bewusstsein geholt. Aber: es gibt auch eine Ungleichheit in der Technikentwicklung, was sich zum Beispiel bei Sicherheitssystemen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/gender-gap-und-der-maennliche-koerper-als-norm-in-forschung-und-entwicklung/">Gender-Gap und der „ männliche Körper als Norm“ in Forschung und Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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<p><em>Gender-Gap beschreibt die gesellschaftliche Ungleichheit bei der Behandlung der Geschlechter. Im Bewusstsein ist vielen das Phänomen ungleicher Bezahlung auf dem Arbeitsmarkt von Männern und Frauen – das wurde aktuelle auch durch die Verleihung des Wirtschaftsnobelpreises 2023 wieder ins Bewusstsein geholt. Aber: es gibt auch eine Ungleichheit in der Technikentwicklung, was sich zum Beispiel bei Sicherheitssystemen in Kraftfahrzeugen zeigen lässt. Immerhin hat es bis Mitte 2022 gedauert bis der erste weibliche Crashtest-Dummy vorgestellt wurde. Eingesetzt wird er immer noch nicht. Der männliche Körper als Norm gilt also weiterhin für Sicherheitsstandards. Journalismus und vor allem Wissenschafts- und Technikjournalismus muss das in der Ausbildung und der Praxis aufgreifen und hinterfragen.</em></p>



<p>Gesellschaftliche Ungleichheiten und die Gleichstellung der Geschlechter werden inzwischen häufiger diskutiert, so vielleicht der allgemeine Eindruck. Die Soziologin Jutta Allmendinger konstatierte im Sommer anlässlich der <a href="https://re-publica.com/de/news/rp23-keynote-sprecherin-jutta-allmendinger-ueber-cash-gender-gap-und-gesellschaftliche">re:publica 2023</a> allerdings, dass mit Blick auf die Gleichstellung der Geschlechter eher eine Rückwärtsbewegung zu beschreiben sei. „Gender Gap“ ist der geläufigste Begriff, um die Ungleichheit bei Chancen in der privaten und berfulichen Entwicklung der Geschlechter zu beschreiben. Allmendinger differenziert hierbei noch in „Pay Gap”, „Care Gap”, „Position Gap” und „Pension Gap”. Nur: Nachdem Studien vorgestellt, Interviews gegeben oder Key Notes gehalten sind, verschwindet das Thema wieder von der Agenda. Eine Auffrischung kam jüngst, weil der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2023 an die Ökonomin Claudia Goldin vergeben wurde. Offiziell erhält sie den „<a href="https://www.nobelprize.org/prizes/economic-sciences/2023/press-release/">Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel 2023</a>“. </p>



<p>Sie ist Volkswirtin und Professorin an der Harvard University und wird für ihre Forschung zur Rolle von Frauen auf dem Arbeitsmarkt ausgezeichnet, konkret für die &#8222;Aufdeckung der wichtigsten Ursachen für geschlechtsspezifische Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt&#8220; wie die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm es formuliert. Wie es um den Arbeitsmarkt bei den Ökonomen selbst bestellt ist, ahnt man denn auch, wenn sowohl die <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wirtschaftsnobelpreis-2023-goldin-1.6280479">Süddeutsche Zeitung</a> als auch der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/wirtschaftsnobelpreis-2023-goldin-100.html">Deutschlandfunk</a> in ihren jeweiligen Beiträgen nur männliche Fachkollegen die Verleihung des Nobelpreises an Goldin einordnen lassen. Die Tatsache, dass die Redaktionen hierbei vor allem auf Agenturmaterial zurückgegriffen haben, macht es nicht wesentlich besser.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einseitige Perspektive auch in der Technikentwicklung&nbsp;</strong></h2>



<p>Die Dominanz der männlichen Perspektive ist aber auch in der Technikentwicklung zu konstatieren. Denn es hat bis zum Juni 2022 gedauert, bis der erste weibliche Crashtest-Dummy der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Und bis die Entwicklung des Teams rund um die schwedische Forscherin <a href="https://www.chalmers.se/en/persons/lastrid/">Dr. Astrid Linder</a> standardmäßig in Testreihen eingesetzt wird, vergehen sicher noch weitere Monate. Europäische und internationale Test- und Sicherheitsvorschriften schreiben bis heute den klassischen, männlichen Maßen nachempfundenen Crashtest-Dummy vor. Aber das wird kaum in der Öffentlichkeit und auch nicht im Technikjournalismus diskutiert, oder täuscht der Eindruck? Das haben Studierende des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR im Rahmen des Lehr-/Forschungsprojekts <a href="https://www.th-nuernberg.de/fileadmin/fakultaeten/amp/amp_docs/IKOM_Workingpaper_3_2022_GITJOU_Projekt_Banholzer_Blask.pdf">GITJOU (Gender, Innovation und Technikjournalismus)</a> untersucht. Die Ergebnisse ihres Teilforschungsprojekts haben (im Bild v.l.n.r.) Abdülbaki Sürüm, Sümeyra Kara, Aysegül Maraslioglu, Eda Tekin und Yeliz Kacanlar Anfang Juli beim Treffen der Lehr-/Forschungsprojekte der TH Nürnberg präsentiert.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="715" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/12/gruppenbild-1024x715.jpg" alt="" class="wp-image-2961" style="object-fit:cover" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/12/gruppenbild-1024x715.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/12/gruppenbild-300x209.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/12/gruppenbild-768x536.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/12/gruppenbild-1000x698.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/12/gruppenbild-24x17.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/12/gruppenbild-36x25.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/12/gruppenbild-48x34.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/12/gruppenbild.jpg 1074w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>


<p><a href="http://futurecommunication.de/wir-mussen-die-manner-mit-ins-boot-holen-astrid-lindner-im-interview/">Astrid Linder</a> ist Professorin an der Chalmers University of Technology in Stockholm. Bereits im Jahr 2000 erschien ihre <a href="https://doi.org/10.1016/S0001-4575(99)00085-8">Abhandlung</a> zu einem neuen mathematischen Nackenmodell, das Auswirkungen von einem Heckaufprall beim Auto besser berechnen half. In den Jahren ab 2011 erschienen wissenschaftliche Artikel zu <a href="https://doi.org/10.1016/j.aap.2013.02.043">adaptiven Autositzen</a>, die Verletzungsrisiken von Frauen und Männern unterschieden oder Artikel, die <a href="https://doi.org/10.1080/03080188.2019.1603870">den männlichen Körper als Norm</a> in der Crash-Forschung thematisierten. Nur: Diese langjährige Forschung wird in der Berichterstattung zum ersten weiblichen Crashtest-Dummy nicht aufgegriffen, sie konzentriert sich vielmehr auf den Moment der Vorstellung. </p>



<p>Das ist auch der Kritikpunkt von Julia Koch, Wissenschaftsredakteurin beim Spiegel. Sie fordert im Interview, im Wissenschafts- und Technikjournalismus nicht nur über technische Details zu berichten, sondern auch die gesellschaftlichen Auswirkungen zu hinterfragen. Sicherheitstechnik im Kfz am männlichen Körper auszurichten gehe an einer sich verändernden Gesellschaft vorbei, in der mehr Frauen aber eben auch mehr ältere Menschen hinter dem Steuer eines Kfz sitzen. Und beide Gruppen haben eine andere körperliche Konstitution, was Schutzkonzepte, die auf jüngere Männer ausgerichtet sind, eher zu einer Gefährdung für diese Gruppen mache, sagt sie in ihrem Artikel <a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/warum-crashtest-dummys-diverser-werden-muessen-a-683ec1f3-4c57-4367-9d26-a4451c60b7c0">„Warum Crashtest-Dummys diverser werden müssen“.</a> Nur, viele Beiträge im Technik- und Wissenschaftsjournalismus würden sich zu sehr auf die technischen oder wissenschaftlichen Details von Forschungen und Technologien konzentrieren und die gesellschaftliche Relevanz oder die Auswirkungen von Technik wenig hinterfragen, so Koch.&nbsp;</p>



<p>Wie lief also die Berichterstattung über „Eva“, den ersten weiblichen Crashtest-Dummys? Im Rahmen des Projektes GITJOU hatten die Studierenden Medienberichte analysiert, die im Anschluss an die Präsentation des weiblichen Crashtest-Dummys erschienen waren. Dabei haben sie zunächst ausgewertet, ob eher Redakteurinnen das Thema aufgreifen und welche Expert:innen in den Beiträgen auftreten. Die untersuchten Beiträge stammten von Zeit online, Spiegel online oder Frankfurter Rundschau bis hin zu Deutschlandfunk Nova oder BBC News oder CNN News, um nur eine Auswahl zu nennen. Entgegen der Annahme war das Geschlechterverhältnis bei der Autorenschaft der Beiträge nahezu ausgewogen und es wurden sogar mehr Expertinnen als Experten in den Beiträgen zitiert, so Yeliz Kacanlar. </p>



<p>Die schwedischen Forscherin Linder betonte im Gespräch mit Eda Tekin allerdings, dass sie sehr selten für Interviews zum neuen Crashtest-Dummy angefragt worden sei. Dabei forscht sie zum erhöhten Verletzungsrisiko von Frauen als Fahrzeuginsassen wie gezeigt seit über zehn Jahren und publiziert regelmäßig hierzu. Dies war in den untersuchten Beiträgen allerdings nicht erwähnt. Linder sei nach eigenen Angaben zu Beginn ihrer Forschung für ihr Vorhaben eher verspottet worden, berichtet Tekin aus dem Gespräch. Und auch die aktuelle Berichterstattung wird in Kommentaren durch abqualifizierende und misogyne Äußerungen begleitet, wie beispielhaft in den Kommentierungen des <a href="https://www.instagram.com/p/CksiLlMMtU1/?img_index=1">Insta-Post des WDR-Radiosenders 1Live</a> zu sehen ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="755" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/11/1Bc_Insts_Post-von-1Live-WDR-zu-EVA-1024x755.jpg" alt="Erster weiblicher Crashtest-Dummy entwickelt - Instagram Post" class="wp-image-2924" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/11/1Bc_Insts_Post-von-1Live-WDR-zu-EVA-1024x755.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/11/1Bc_Insts_Post-von-1Live-WDR-zu-EVA-300x221.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/11/1Bc_Insts_Post-von-1Live-WDR-zu-EVA-768x566.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/11/1Bc_Insts_Post-von-1Live-WDR-zu-EVA-1000x737.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/11/1Bc_Insts_Post-von-1Live-WDR-zu-EVA-24x18.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/11/1Bc_Insts_Post-von-1Live-WDR-zu-EVA-36x27.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/11/1Bc_Insts_Post-von-1Live-WDR-zu-EVA-48x35.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/11/1Bc_Insts_Post-von-1Live-WDR-zu-EVA.jpg 1160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aufgabe auch für die Ausbildung von Technikjournalistinnen und Technikjournalisten</strong></h2>



<p>Dass mehr über Genderaspekte in der Technik berichtet werden müsste, darin stimmen Spiegel-Wissenschaftsredakteurin Julia Koch und Ulla Ellmer, Redakteurin für Auto und Mobilität beim Kicker überein. Beide haben selbst über den Crashtest-Dummy „Eva“ berichtet. Und Koch konstatiert, dass sie als Reaktion auf ihren Artikel vor allem Rückmeldungen von Forschenden bekommen habe, die auf ihre eigenen Forschungen zu diesem Thema verwiesen. Also braucht es mehr Redaktionen und Journaist:innen, die gesellschaftliche Dimensionen von Technik und speziell Genderdimensionen in den Blick nehmen. Aber: Das Gender-Gap ist eben auch eine Leerstelle in der Ausbildung von Journalist:innen. </p>



<p>In ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit im <a href="https://www.th-nuernberg.de/fakultaeten/amp/studium/bachelorstudiengang-technikjournalismustechnik-pr/">Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR</a> fragte Zeynep Yurdakul: „Gibt es einen Technik Gender Gap in der Journalist: innenausbildung?“. Sie untersuchte die Curricula von Wissenschafts- und Technikjournalismus-Studiengängen an Universitäten und Hochschulen und betrachtete dabei sowohl Studiengänge mit Bachelor- als auch Master-Abschluss. Yurdakul konstatiert, dass Fragen der gendersensiblen Technikberichterstattung noch eher wenig in den Curricula oder in der Ausbildungspraxis zu finden sind. Ein wichtiger Aspekt, der nach ihrer Ansicht künftig mehr Berücksichtigung erfahren muss. Ellmer sieht als eine Ursache für die fehlende Gendersensibilität auch die nach ihrer Wahrnehmung noch zu geringe Zahl an Redakteurinnen in den Technikressorts. Daran arbeiten zumindest die Dozent:innen im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR in Nürnberg. Dort haben bei den Studierenden die Frauen von Beginn an die Mehrheit im Studiengang.</p>
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			</item>
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		<title>Cancel Culture: mehr Selbstjustiz als Gerechtigkeit?</title>
		<link>https://futurecommunication.de/cancel-culture-mehr-selbstjustiz-als-gerechtigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[cancel culture]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Phänomen Cancel Culture hat in den letzten Jahren für enorme Aufmerksamkeit gesorgt.&#160; Die ursprünglich als Korrekturmittel gedachte Bewegung ist zu einem zweischneidigen Schwert zwischen Korrektur von Fehlverhalten und dem Untergraben der Meinungsfreiheit geworden. Die Idee hinter der Cancel Culture ist es, Personen, die kontroverse oder fragwürdige Ansichten vertreten, öffentlich zu diskreditieren und zu boykottieren. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/cancel-culture-mehr-selbstjustiz-als-gerechtigkeit/">Cancel Culture: mehr Selbstjustiz als Gerechtigkeit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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<p><strong>Das Phänomen <em>Cancel Culture</em> hat in den letzten Jahren für enorme Aufmerksamkeit gesorgt.&nbsp; Die ursprünglich als Korrekturmittel gedachte Bewegung ist zu einem zweischneidigen Schwert zwischen Korrektur von Fehlverhalten und dem Untergraben der Meinungsfreiheit geworden.</strong></p>



<span id="more-2803"></span>



<p>Die Idee hinter der Cancel Culture ist es, Personen, die kontroverse oder fragwürdige Ansichten vertreten, öffentlich zu diskreditieren und zu boykottieren. Wenn jemand &#8222;gecancelt&#8220; wird, soll diese Person aus der Öffentlichkeit verschwinden und die eigene Position verlieren. Soziale Medien spielen hierbei eine entscheidende Rolle, da sie eben eine Plattform bieten, die sich dafür eignet Missstände anzuprangern und Unterstützung für die Betroffenen zu mobilisieren. Allerdings ist es gerade diese Plattform, die auch die Ausbreitung von Gerüchten und unbestätigten Anschuldigungen begünstigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles fair?</h2>



<p>Ein Kernproblem der Cancel Culture liegt in ihrer extremen Unnachgiebigkeit. Oftmals reicht ein einziger Fehltritt aus, um eine Person auf sozialen Medien zu &#8222;canceln&#8220; &#8211; ohne Raum für Dialog oder Reflexion. Dies führt zu einem Klima der Angst, in dem Menschen ihre Meinungen zurückhalten oder verstecken, um nicht selbst Zielscheibe zu werden. Die Cancel Culture kann somit zu einer Einschränkung der Meinungsfreiheit führen, wenn Menschen aus Furcht vor Konsequenzen vorsichtiger mit ihren Aussagen umgehen oder ihre Stimmen ganz zum Schweigen bringen, bevor sie zum Schweigen gebracht werden.</p>



<p>Eine weitere Problematik der Cancel Culture ist die mangelnde Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Wenn jemand öffentlich &#8222;gecancelt&#8220; wird, gibt es kaum Raum für eine echte Entschuldigung oder eine Chance zur Veränderung. Die betroffene Person wird oft für immer mit ihren Fehltritten gebrandmarkt, selbst wenn sie sich reuig zeigt und versucht sich zu bessern. Dieser mangelnde Raum für Wachstum und Vergebung kann langfristig zu einem zermürbenden Effekt führen und das Potenzial haben, Menschen weiter in extremistische Ansichten zu treiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein schmaler Grat</h2>



<p>Zweifellos gibt es Fälle, in denen die Cancel Culture positive Veränderungen bewirkt hat. Sie hat dazu beigetragen, rassistische, sexistische und diskriminierende Verhaltensweisen ans Licht zu bringen und den Opfern eine Stimme zu geben. Beispielsweise wurde 2017 der Oscar-prämierte Schauspieler Kevin Spacey mit <a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/kevin-spacey-vorwurf-sexueller-uebergriffe-anklage-in-london-in-sieben-weiteren-faellen-a-ee098620-4da1-4493-a411-a0bb2ed5bc09" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens</a> konfrontiert. Diese Vorwürfe führten dazu, dass er aus mehreren Film- und Fernsehprojekten herausgeschnitten wurde und sein Ansehen in der Unterhaltungsbranche erheblich gelitten hat. </p>



<p>Auch wurde die Harry Potter Autorin J.K. Rowling zur Zielscheibe der Cancel Culture. Viele haben ihr Transphobie und Bigotterie vorgeworfen, weil sie sich zu Transgender-Rechten und Geschlechtsidentität geäußert hat.  Im Jahr 2020 sorgte sie mit einem Essay für weitere Empörung, in dem sie behauptete, dass &#8222;Geschlechter real sind&#8220; und kritisierte, dass der Begriff &#8222;Frau&#8220; durch &#8222;Menschen, die menstruieren&#8220; ersetzt wurde. Der neue Ausdruck wird verwendet, um zwischen Transfrauen und Menschen, die biologisch als Frauen geboren wurden, zu unterscheiden. Ihre Äußerungen führten zu zahlreichen Aufrufen, sie zu &#8222;canceln. &#8222;Viele Menschen schworen, ihre Bücher nie wieder zu lesen. Mitglieder der Harry-Potter-Besetzung, darunter Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson, haben ihre Kommentare scharf kritisiert.</p>



<p>Doch es ist entscheidend, dass wir uns auch bewusst sind, dass die Cancel Culture ihre eigenen Grenzen hat und dass sie leicht zu einer Form der Selbstjustiz werden kann. Die öffentliche Bloßstellung und Bestrafung von Einzelpersonen darf nicht die Rolle rechtsstaatlicher Institutionen und fairer Gerichtsverfahren ersetzen. Um die Probleme der Cancel Culture anzugehen, ist ein differenzierterer Ansatz notwendig. Statt reflexartiger Verurteilung sollten wir den Raum für Dialog und den Austausch von Meinungen bewahren. Statt Menschen dauerhaft zu &#8222;canceln&#8220;, sollten wir sie dazu ermutigen, aus ihren Fehlern zu lernen und sich weiterzuentwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Problem der Definition</h2>



<p>Die Problematik des Begriffs &#8222;Cancel Culture&#8220; steckt in den Wurzeln des Begriffs selsbst. Dieser ruft zu einem direkten Boykott auf und lässt keinen Raum für Wiedergutmachung. In der Öffentlichkeit wird diese Problematik auch angesprochen. So auch seitens des irischen Schauspielers Graham Norten. Er ist der Meinung, dass der Begriff für dieses Phänomen eher die <em>Accountability</em>, zu deutsch also die Rechenschaftspflicht ist. <strong>„</strong><em>Es muss hart sein, eine Person gewesen zu sein, die immer alles sagen konnte. Und plötzlich kannst du das nicht mehr. Du hast das Recht auf freie Meinungsäußerung, diese ist aber nicht konsequenzfrei. Du musst Rechenschaft ablegen.</em>&#8222;</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">One of the most sensible takes on ‘cancel culture’ I’ve seen. Sensible, honest, smart. I’m posting the video directly as Times Radio tweeted it with a clickbait and somewhat misleading headline that unintentionally confirmed his point. More of this please. <a href="https://t.co/toIzfzLQdm">pic.twitter.com/toIzfzLQdm</a></p>&mdash; Brendan May (@bmay) <a href="https://twitter.com/bmay/status/1580252802101960706?ref_src=twsrc%5Etfw">October 12, 2022</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Graham Norton zum Thema Cancel Culture.<br />Quelle: Twitter @bmay</figcaption></figure>



<p>Die Cancel Culture mag ihre Wurzeln in guten Absichten haben. Aber ihre extreme Natur und ihre Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit verdienen eine kritische Betrachtung. Es ist an der Zeit, dass der  Dialog wiederbelebt und der Raum für Reflexion und Veränderung erweitert wird. Nur so kann eine Kultur der Toleranz und des Fortschritts geschafft werden, die auf Respekt und Vergebung basiert, anstatt auf Angst und Vergeltung.</p>



<p><em>Wie in diesem Artikel bereits beschrieben, ist die Beschränkung der Meinungsfreiheit ein großes Problem der Cancel Culture. Diese Problematik wurde auch groß diskutiert, als bekannt wurde, dass Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter übernehmen wird. Du möchtest mehr über Twitter und Musk erfahren? <a href="https://futurecommunication.de/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-12/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dann hör&#8216; doch gerne in unsere FutureComCast Episode #12 rein!</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/cancel-culture-mehr-selbstjustiz-als-gerechtigkeit/">Cancel Culture: mehr Selbstjustiz als Gerechtigkeit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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		<title>ChatGPT: der revolutionäre Chatbot mit Tücken &#124; FutureComCast #13</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2023 11:27:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Chatbot]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Folge Nummer #13 unseres FutureComCasts geht es um den neuartigen Chatbot ChatGPT, der vom Forschungsunternehmen für künstliche Intelligenz OpenAI ins Leben gerufen wurde. Es basiert auf einer Form des Machine Learnings, die als Deep Learning bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine Art von künstlicher Intelligenz, die in der Lage ist, aus großen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In Folge Nummer #13 unseres FutureComCasts geht es um den neuartigen <a href="https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/">Chatbot</a> <em>ChatGPT</em>, der vom Forschungsunternehmen für künstliche Intelligenz OpenAI ins Leben gerufen wurde. Es basiert auf einer Form des Machine Learnings, die als Deep Learning bekannt ist. </strong> <strong>Dabei handelt es sich um eine Art von künstlicher Intelligenz, die in der Lage ist, aus großen Mengen von Daten zu lernen und<br />komplexe Zusammenhänge zu erkennen. Wie ChatGPT genau funktioniert und welche Tücken sich hinter dem Chatbot verstecken, erfahrt ihr in der aktuellen Ausgabe unseres FutureComCasts!</strong></p>



<span id="more-2752"></span>



<p><a href="https://openai.com/blog/chatgpt/">ChatGPT</a> ist aktuell in aller Munde. Der Chatbot beeindruckt mit seiner Fähigkeit, menschenähnliche Gespräche zu führen und auf verschiedenste Fragen zu antworten. Dabei ist er sogar in der Lage, ganze kontextbezogene Gespräche zu führen und sich dabei auf vorangegangene Konversationen zu beziehen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-1024x768.jpg" alt="Chatbot Quelle: Pexels" class="wp-image-2766" width="600" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-1024x768.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-300x225.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-768x576.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-1536x1152.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-2048x1536.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-1570x1178.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-1000x750.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-24x18.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-36x27.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-kindel-media-8566472-1-48x36.jpg 48w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Chatbot Quelle: Pexels</figcaption></figure></div>


<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/Snippet.wav"></audio><figcaption class="wp-element-caption">ChatGPT beleidigt Nutzer. Woran das liegt, erfahrt ihr in der aktuellen Folge des FutureComCasts!</figcaption></figure>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button aligncenter is-style-fill"><a class="wp-block-button__link has-vivid-cyan-blue-background-color has-background wp-element-button" href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/februar-podcast-end?si=b2a106f600f34665b507d3ab813d2b03&amp;utm_source=clipboard&amp;utm_medium=text&amp;utm_campaign=social_sharing">Hier geht&#8217;s zur aktuellen Folge des FutureComCasts!</a></div>
</div>



<p>Wir haben ChatGPT sich selber vorstellen lassen.</p>



<p><strong>Frage: </strong><br /><em>Was bist du?</em></p>



<p><strong>Antwort:</strong><br /><em>Ich bin ChatGPT, ein großes sprachliches Modell, das von OpenAI entwickelt wurde, um menschenähnliche Gespräche mit Benutzern zu führen. Ich kann auf eine Vielzahl von Themen antworten und versuche, die Fragen und Anforderungen der Benutzer bestmöglich zu erfüllen.  Als Chatbot bin </em>ich <em>darauf ausgelegt, kontextbezogene Antworten zu liefern, indem ich den Kontext und die Bedeutung der Fragen und Anfragen der Benutzer analysiere. Ich kann auch Textgenerierung durchführen, um Geschichten, Artikel und Antworten zu erstellen, die auf den Eingaben basieren. Es ist wichtig zu beachten, dass ich als sprachliches Modell kein bewusstes oder emotionales Verständnis habe. Ich habe auch keine eigenen Meinungen oder Vorurteile. Ich beziehe meine Antworten ausschließlich auf das, was ich durch mein Training gelernt habe.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-1024x684.jpg" alt="Chatbot Quelle: Pexels" class="wp-image-2764" width="600" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-1024x684.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-300x200.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-768x513.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-1536x1025.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-2048x1367.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-1570x1048.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-1000x668.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-24x16.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-36x24.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/02/pexels-pavel-danilyuk-8294608-1-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Chatbot Quelle: Pexels</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Probleme mit ChatGPT</h2>



<p>Der Chatbot kommt jedoch nicht ohne etwaige Probleme aus. ChatGPT gerät in Schwierigkeiten, insbesondere wenn spezifische und detaillierte Informationen verarbeitet werden sollen. Bei sehr technischen oder fachspezifischen Fragen kann es dazu kommen, dass der Chatbot falsche Informationen gibt. Ein weiteres Problem bei der Verwendung des Chatbots ist die Frage nach dem Datenschutz. ChatGPT muss mit enormen Datenmengen trainiert werden, einschließlich öffentlicher Daten und menschlicher Konversationsprotokolle, was dazu führen kann, dass private Informationen offenbart und persönliche Informationen vom Chatbot gespeichert werden. Neben vieler Probleme bei der Nutzung des Chatbots hat dieser natürlich auch Vorteile. Was diese sind, erfahrt ihr in der <a href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/februar-podcast-end?si=b2a106f600f34665b507d3ab813d2b03&amp;utm_source=clipboard&amp;utm_medium=text&amp;utm_campaign=social_sharing">13. Ausgabe unseres FutureComCasts</a>!</p>
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		<title>Twitter &#8211; wie Elon Musk alles auf den Kopf stellt &#124; FutureComCast #12</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 09:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Folge geht es um den Kurznachrichtendienst Twitter. Seitdem Elon Musk die Plattform für über 44 Milliarden US-Dollar akquiriert hat, geht es auf der Plattform drunter und drüber. Fast die Hälfte aller Beschäftigten haben seit der Übernahme ihren Job verloren. Im Gegenzug haben einige kontroverse Persönlichkeiten ihre Accounts wiederbekommen. Wer das alles ist [&#8230;]</p>
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<p><strong>In der aktuellen Folge geht es um den Kurznachrichtendienst Twitter. Seitdem Elon Musk die Plattform für über 44 Milliarden US-Dollar akquiriert hat, geht es auf der Plattform drunter und drüber. Fast die Hälfte aller Beschäftigten haben seit der Übernahme ihren Job verloren. Im Gegenzug haben einige kontroverse Persönlichkeiten ihre Accounts wiederbekommen. Wer das alles ist und was noch so vorgeht, erfahrt ihr in Folge 12 des FutureComCasts!</strong></p>



<span id="more-2704"></span>



<p>Die Akquisition von Twitter ging sechs Monate nach der Ankündigung Musks und zusätzlichem hin und her letztendlich am 27. Oktober 2022 über die Bühne. Zuvor erwarb der SpaceX Gründer bereits Anteile an dem amerikanischen Unternehmen und wurde mit 9,1 Prozent der Aktien somit zum größten Shareholder. Seitdem der einflussreiche Unternehmer Twitter übernommen hat, machen regelmäßig Kontroversen die Schlagzeilen. In der aktuellen Folge unseres FutureComCasts bringt euch unsere Moderatorin Tatjana Ladwig auf den aktuellen Stand.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2735" width="600" height="600" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1024x1024.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-300x300.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-150x150.jpg 150w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-768x768.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1536x1536.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-2048x2048.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1570x1570.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1000x1000.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-24x24.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-36x36.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-48x48.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure></div>


<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/Twitter_Snippet.wav"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Twitter erlaubt rechtsradikale Menschen zurück auf die Plattform. Warum erfahrt ihr in der aktuellen Folge des FutureComCasts!</figcaption></figure>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button aligncenter"><a class="wp-block-button__link has-vivid-cyan-blue-background-color has-background wp-element-button" href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-13">Hier geht&#8217;s zur aktuellen Folge des FutureComCasts!</a></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Der gedankliche Nachfolger der SMS</h2>



<p>Twitter wurde ursprünglich im März 2006 von Jack Dorsey, Biz Stone und Evan Williams gegründet. Die Idee für den Kurznachrichtendienst entstand in einem Brainstorming bei <em>Odeo</em>, einem von Williams mitgegründeten Podcasting-Unternehmen. Dorsey, der bei <em>Odeo</em> als Ingenieur tätig war, hatte die Idee, Kurznachrichten mit Menschen einer Gruppe kommunizieren zu können, welche später als &#8222;Tweets&#8220; bekannt wurden.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">My commitment to free speech extends even to not banning the account following my plane, even though that is a direct personal safety risk</p>&mdash; Elon Musk (@elonmusk) <a href="https://twitter.com/elonmusk/status/1589414958508691456?ref_src=twsrc%5Etfw">November 7, 2022</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Elon Musk beteuert immer wieder, die freie Meinungsäußerung auf <br />Twitter nicht einschränken zu wollen. Quelle: Twitter @elonmusk</figcaption></figure>



<p><em>Die letzte Folge des FutureComCasts verpasst? <a href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/werbepsychologie-wie-unser-konsum-gesteuert-wird-futurecomcast-11?in=technikjournalismus/sets/futurecomcast">Hier geht&#8217;s zur Folge 11</a>. Zu Gast war die Werbepsychologin Franziska Bauer.</em></p>



<p><em>Schon was von Künstlicher Intelligenz gehört, die in sekundenschnelle Informationen recherchieren und in einen präsentierbaren Text pressen kann? Nein? Dann empfehlen wir euch einen Blick in den aktuellen Artikel unseres Blogs zu werfen. Unser Autor Thomas Lehmann hat sich mit dem intelligenten Text-Bot auseinandergesetzt und erklärt euch, was der Bot bereits beherrscht und wo aktuell noch Probleme liegen. <a href="https://futurecommunication.de/chatgpt-was-ist-das/">Hier geht es um Artikel!</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-12/">Twitter &#8211; wie Elon Musk alles auf den Kopf stellt | FutureComCast #12</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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		<title>Werbepsychologie &#8211;  wie Neuromarketing unseren Konsum steuert &#124; FutureComCast #11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Futurecomcast]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Neuromarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werbepsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Folge #11 unseres FutureComCasts handelt es sich um die Werbepsychologie. Bunte Bilder, prominente Gesichter und das Suggerieren von Zugehörigkeit sind nur einige der vielen Tools der Werbebranche. Warum wir das Gefühl haben, dass uns unsere Smartphones abhören, wieso die Wirkkraft von Influencern abgenommen hat und vieles mehr erfahrt ihr in der aktuellen Folge unseres [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/werbepsychologie-wie-neuromarketing-unseren-konsum-steuert-futurecomcast-11/">Werbepsychologie &#8211;  wie Neuromarketing unseren Konsum steuert | FutureComCast #11</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In Folge #11 unseres FutureComCasts handelt es sich um die Werbepsychologie. Bunte Bilder, prominente Gesichter und das Suggerieren von Zugehörigkeit sind nur einige der vielen Tools der Werbebranche.</strong> <strong>Warum wir das Gefühl haben, dass uns unsere Smartphones abhören, wieso die Wirkkraft von Influencern abgenommen hat und vieles mehr erfahrt ihr in der aktuellen Folge unseres Podcasts!</strong></p>



<span id="more-2606"></span>



<p>Zu Gast in dieser Folge ist Franziska Bauer. Sie ist selbstständige Werbepsychologin und ist seit zehn Jahren im Bereich des Online-Marketings tätig. Im Gespräch mit unserer Autorin Tatjana Ladwig spricht sie über die Faktoren der Werbepsychologie, die uns zum Kauf und Konsum bewegen.</p>



<p>Du findest Marketing spannend? <a href="https://futurecommunication.de/audiomarketing/">Hier</a> geht es zu einem Artikel über Audiomarketing in Podcasts!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Grundlagen der Werbepsychologie</h2>



<p>Eines der Hauptziele des Neuromarketings ist es, die emotionalen und kognitiven Reaktionen der Verbraucher auf Marketingreize zu ermitteln, um besser zu verstehen, wie sie Kaufentscheidungen treffen. Wenn Unternehmen verstehen, wie das Gehirn Marketingbotschaften verarbeitet, können sie effektivere Marketingkampagnen entwickeln und die Wirksamkeit ihrer Werbemaßnahmen verbessern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2663" width="600" height="600" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-1024x1024.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-300x300.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-150x150.jpg 150w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-768x768.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-1536x1536.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-2048x2048.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-1570x1570.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-1000x1000.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-24x24.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-36x36.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-48x48.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Comcast-11-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure></div>


<figure class="wp-block-audio aligncenter"><audio controls src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/12/Kaufpsycho_snipp.wav"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Warum Sex sich nicht mehr so gut verkauft? Die Antworten gibt es im FutureComCast!</figcaption></figure>



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<div class="wp-block-button aligncenter has-custom-font-size is-style-fill" style="font-size:16px"><a class="wp-block-button__link has-background wp-element-button" href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/werbepsychologie-wie-unser-konsum-gesteuert-wird-futurecomcast-11" style="background-color:#1e9fff">Hier geht&#8217;s zur aktuellen Folge des FutureComCasts!</a></div>
</div>



<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Es gibt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für das Neuromarketing, z.B. die Verbesserung von Design und Layout von Websites, die Planung effektiverer Werbekampagnen und die Entwicklung besserer Produktverpackungen. Die Neuromarketing-Forschung kann Unternehmen auch dabei helfen, zu verstehen, wie Verbraucher verschiedene Marken wahrnehmen und wie sie ihre Kaufentscheidungen treffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/werbepsychologie-wie-neuromarketing-unseren-konsum-steuert-futurecomcast-11/">Werbepsychologie &#8211;  wie Neuromarketing unseren Konsum steuert | FutureComCast #11</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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		<title>Antworte mir, Bot! Was hinter Chatbots steckt&#124;FutureComCast #10</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 13:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Kommunikation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Parallel dazu steigt der Bedarf an unmittelbarer Information. Hier kommen Chatbots ins Spiel. Sie sind in der Lage, mit potenziellen Kunden zu kommunizieren, Daten in Erfahrung zu bringen oder Fragen zu Produkten und Dienstleistungen zu beantworten. In unserer neuen Ausgabe des FutureComCasts erfahrt ihr mehr über die Technologie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/">Antworte mir, Bot! Was hinter Chatbots steckt|FutureComCast #10</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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<p><strong>Digitale Kommunikation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Parallel dazu steigt der Bedarf an unmittelbarer Information. Hier kommen Chatbots ins Spiel. Sie sind in der Lage, mit potenziellen Kunden zu kommunizieren, Daten in Erfahrung zu bringen oder Fragen zu Produkten und Dienstleistungen zu beantworten. In unserer neuen Ausgabe des FutureComCasts erfahrt ihr mehr über die Technologie und die Entwicklung, die hinter den digitalen Helfern steckt.</strong></p>



<span id="more-2460"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Menschliche Kommunikation in Form von Chatbots</h2>



<p>In dieser Folge sind Jens Westenberger und Sascha Dreesbach zu Gast. Beide arbeiten beim <a href="https://www.itzbund.de/DE/home/home_node.html">Informationstechnikzentrum Bund</a> (kurz: ITZBund). Es wurde 2016 gegründet und ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts im Bereich des Bundesministeriums der Finanzen. Es unterstützt als zentraler IT-Dienstleister die deutsche Bundesverwaltung. Sie erbringen IT Dienstleistungen für über 200 Behörden der Bundesverwaltung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/antworte-mir-bot-was-hinter-chatbots-stecktfuturecomcast-10"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2531" width="600" height="600" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1024x1024.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-300x300.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-150x150.jpg 150w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-768x768.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1536x1536.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-2048x2048.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1570x1570.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1000x1000.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-24x24.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-36x36.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-48x48.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure></div>


<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/snipp_1_final.wav"></audio><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/antworte-mir-bot-was-hinter-chatbots-stecktfuturecomcast-10">Neugierig geworden? Hier geht&#8217;s zur Folge 10 des FutureComCasts!</a></figcaption></figure>



<p>Der ITZBund bietet drei verschiedene Arten von Chatbots an. Den FAQ-Bot, der direkte Antworten auf Fragen gibt, den Formular-Bot, der Bürger*innen beim Ausfüllen von Formularen hilft und einen sprachgesteuerten Bot, wie man ihn von Telefonwarteschleifen kennt. Doch der ITZBund arbeitet nicht allein an diesen Chatbots. Wer die anderen Akteure sind, wie lange an einem Chatbot gearbeitet wird und was eigentlich <a href="https://futurecommunication.de/big-data-struktur-im-komplexenfuturecomcast-8/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Big Data</a> damit zu tun hat, erfahrt ihr in der zehnten Folge unserer FutureComCasts!</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="403" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-1024x403.jpg" alt="Die Chatbots erhalten durch eigene Namen Charakter. Quelle: ITZBund" class="wp-image-2464" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-1024x403.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-300x118.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-768x302.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-1000x393.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-24x9.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-36x14.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-48x19.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung.jpg 1322w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Chatbots erhalten durch eigene Namen Charakter. Quelle: ITZBund</figcaption></figure>
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		<title>Facebook war gestern: neue Medienplattformen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 07:37:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Medienbranche wird zum Teil immer noch nachgesagt, dass sie den Sprung auf das digitale Zeitalter mit nur mäßigem Erfolg gemeistert hat. Schwierigkeiten kommen zum einen aus fehlenden online-implementierungen und zum anderen durch die Problematik der User-Mentalität im Internet. Im Gespräch mit Alina Fichter von der Deutschen Welle (DW) werden mögliche neue Plattformen besprochen, welche eine mögliche Lösung für das Dilemma sein können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/">Facebook war gestern: neue Medienplattformen</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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<p>Der Medienbranche wird zum Teil immer noch nachgesagt, dass sie den Sprung auf das digitale Zeitalter mit nur mäßigem Erfolg gemeistert hat. Schwierigkeiten kommen zum einen aus fehlenden Online-Implementierungen und zum anderen durch die Problematik der User-Mentalität im Internet. Im Gespräch mit <a href="https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/">Alina Fichter</a> von der Deutschen Welle (DW) werden mögliche neue Plattformen besprochen, welche eine mögliche Lösung für das Dilemma sein können.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Ein Gastbeitrag von Christian Kalis</em></p>



<p>Der Finger berührt den Knopf. Durch das Hineindrücken wird ein Signal an die Hauptplatine gesendet. Lüfter beginnen sich zu drehen. Das System fährt langsam hoch. Der Rechner ist an. Noch ein Klick an den Bildschirm zum Aufleuchten des Logos. Gewohnheit machts. Jetzt noch schnell einen Kaffee holen und dann beginnt der Tag. So oder ähnlich geht es vielen Deutschen vor allem in Zeiten von Homeoffice und digitaler Lehre.&nbsp;</p>



<p><a href="https://www.hamburgmediaschool.com/koepfe/fichter-alina">Alina Fichtner</a>, derzeit angestellt bei dem Nachrichtenportal Deutsche Welle (DW), macht sich in ihrem Arbeitstag Gedanken darüber, wie diese Menschen besser erreicht werden können. Ziel ist es, neue Formate und Wege zu ermitteln, die neue und alte Nachrichtenleser:innen begeistern können. Eine Idee, an der sie gerade arbeitet, erklärt sie im Interview:&nbsp;„Wir arbeiten gerade noch an einem Livestream für eine breite Zuschauerschaft, den wir auf <a href="https://www.twitch.tv">Twitch</a> aufbauen wollen. Dieser ist jedoch noch nicht online, da wir uns noch in der Prototypenphase befinden“.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Twitch als Erfolgsbeispiel</h2>



<p>Die online Plattform&nbsp;Twitch&nbsp;entstand 2011 aus der 24-Stunden Live-Übertragung von Justin.tv einem Kanal, den Justin Kann und der heutige Twitch-CEO Emmet Shear 2006 gegründet haben, um das Leben von Justin Kan mit der ganzen Welt zu teilen. Das Interesse der Zuschauer vor allem an Let ́s Plays und dem E-Sport Bereich brachte die beiden dazu, die Gamingübertragung auszulagern und auch für andere Content-Creator zur Verfügung zu stellen. Der Erfolg der Plattform sorgte dafür, dass im Jahr 2014 Amazon den die Webseite für 970 Millionen Euro übernimmt und auch die Konkurrenz sieht den Erfolg dieses neuen Unterhaltungsformates. 2015 startet YouTube unter Microsoft seinen eigenen Live-Gaming-Kanal und auch andere versuchen sich den neu eröffneten Markt anzueignen. Doch bis heute ist Twitch die Nummer eins der Live-Streaming-Anbieter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">N<strong>icht nur Zielgruppe gewinnen, sondern auch zurückgewinnen</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-683x1024.jpg" alt="Bild: Pexels." class="wp-image-2306" width="342" height="512" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-683x1024.jpg 683w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-200x300.jpg 200w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-768x1151.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1025x1536.jpg 1025w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1367x2048.jpg 1367w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1570x2353.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1000x1499.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-16x24.jpg 16w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-24x36.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-32x48.jpg 32w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-scaled.jpg 1708w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></figure></div>


<p>Warmer Dampf steigt aus der Kaffeetasse auf. Auf dem Bildschirm flackern Tabellen und Auswertungen. Eine Benachrichtigung leuchtet am rechten Eck auf. „Erinnerung: Zoom-Meeting in 10&nbsp;Minuten.“&nbsp;Viele Deutsche haben sich an ihren Home-Office-Alltag gewöhnt. Alles geht von zu Hause aus. Noch ein schneller Blick auf das Smartphone und los gehts. Der Blick bleibt länger als gewollt am mobilen Bildschirm hängen. Eine Pop-up Nachricht lenkt die Aufmerksamkeit weg vom PC, wieder ran ans Handy.&nbsp;</p>



<p>„Was bringt die Menschen eigentlich dazu, live&nbsp;ein journalistisches Angebot zu nutzen? Das ist noch eine ungelöste Frage. Es gibt zwar ein paar einzelne Medienanstalten, die damit experimentieren, aber so richtig gelöst ist die Frage noch nicht.“, erklärt Fichter.&nbsp;Viel Medien, Marken und Unternehmen sehen in Twitch immer noch den Gaming-Kanal für Nerds. Dabei besitzt Twitch täglich über 30 Millionen aufrufe und ist damit auf Platz 44 im&nbsp;Alexa Rank Monatstrend, einem Onlinedienst, der Daten über Seitenabrufe auf Webseiten sammelt und auswertet. Twitch liegt nach diesem Ranking nur zwei Plätze hinter Twitter, welches Platz 42 belegt. Allein im Jahr 2019 wurde laut eigener Zahlen von Twitch, 660 Milliarden Minuten Live-Streamer:innen zugesehen. Durchschnittlich senden 50.000 Kanäle kontinuierlich Inhalte über die Server.</p>



<p>Die Zeiten des reinen Gaming-Kanals sind schon lange vorbei. Die Kategorie: „just Chatting“&nbsp;hat 18 Millionen Follower und ist seit Mai 2021 auch in Nachrichtenwelt abseits von Gaming bekannt. Für Aufmerksamkeit hat die Kontroverse geführt, als Streamer:innen sich leicht bekleidet in Planschbecken ihrer Community zeigten. Diese sorgte jedoch auch für eine steigende Nutzerzahl von Besuchern, die wenig mit Computerspielen am Hut haben. Gleichzeitig nutzen immer mehr Content-Creator Twitch für ihre Q&amp;A-Streams und auch das Infotainment erhielt eine eigene Kategorie auf der Webseite. Alina Fichter erklärt:&nbsp;„Selbst unsere&nbsp;News-Abteilung findet das interessant und vielleicht können wir Teile&nbsp;unsere Erkenntnisse stärker in unseren Livestream einarbeiten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachrichten am besten umsonst, aber nicht kostenlos</strong></h2>



<p>Die Maus wandert über das rote X. Das Fenster schließt sich. Wieder ein Meeting geschafft. Aus der Küche hört man bereits das Mahlen der Kaffeemaschine für die nächste Stärkung. Nach einer kurzen Genusspause geht es auch mal an die frische Luft. Die von jener Sorte, die mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen als mit etwas anderem. Gemeinsam haben jene, die viel am Computer arbeiten und diejenigen, welche eher selten am PC sitzen, das Interesse an den täglichen Nachrichten und Informationen über die Geschehnisse der Welt. Diese werden zumeist per Newsticker oder anderen Online-Medien-Tools konsumiert. Die Medienhäuser sind hierbei stets den User:innen gefolgt.</p>



<p>Egal welches soziale Netzwerk betrachtet wird, alle etablierten Medienhäuser sind vertreten. Nur auf Twitch bleibt dies noch aus. Dabei bietet gerade bei der großen Frage der Kostendeckung Twitch eine kreative Lösung. Die Benutzer:innen möchten tägliche über ihre favorisierten Nachrichten upgedatet werden. Dies soll möglichst kostenlos passieren. Viel Medienhäuser haben verschiedene Systeme etabliert. Am stärksten ist hierbei das Abo-Model vertreten und die Möglichkeit, Artikel kostenlos mit Werbung zu lesen. Twitch hat durch die Kooperation mit Amazon ein ganz eigenes System. Durch die Verlinkung des Twitch-Accounts mit dem eigenen Amazon-Konto ermöglicht das Verschenken einer&nbsp;„Subskription“ für den bevorzugten Streamer:in, welches eigentlich kostenpflichtig zu erwerben ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Videoformate, so weit das Auge reicht</strong></h2>



<p>Alternativ zu Twitch werden Instagram und vor allem&nbsp;<a href="https://www.tiktok.com/de-DE">TikTok</a>&nbsp;diskutiert. Gerade TikTok steht als neues Medium der Jugend ganz oben auf der Liste. Ähnlich wie Twitch verwendet es das Videoformat. Jedoch&nbsp;im kurzen „Story“-Format. Wobei auch hier Livestreams der Content-Creator:innen nicht unüblich sind. Dadurch entsteht eine mögliche Schnittstelle zwischen den Livestreams von Twitch und anderen Sozial-Media-Plattformen, wie <a href="https://futurecommunication.de/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau/">TikTok</a>. Die ARD ist hier bereits aktiv geworden. Nach eigenen Angaben will die Tagesschau „auch neben journalistischen Inhalten für eine junge Zielgruppe einen humorvollen&nbsp;Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen TV-Nachrichtensendung“, liefern. Das Jugendangebot&nbsp;Funk der ARD ist schon lange dabei, genauso wie die Washington Post. </p>



<p>TikTok selbst steht zwar in der Kritik, wenn es um Themen wie Datenschutz und Berichterstattung aus China geht, trotzdem ist die Tendenz zu Online-Video-Formaten der Medienhäuser interessant. Grund hierfür könnten zum einen der sich immer stärkere Wandel zu Online-TV und weg vom herkömmlichen Fernsehen sein und zum anderen ist der oben bereits erwähnte digitale Wandel der Medienhäuser ausschlaggebend. Alina Fichter sieht die Problematik in den Ansprüchen der&nbsp;Medienhäuser: „Eine Herausforderung ist die Erwartungshaltung der Anwender:innen. Auf der einen Seite möchte man etwas haben in dem Bereich, dass man sich ausprobiert und auf der anderen Seite möchte man dann sofort, dass alles wahnsinnig erfolgreich ist und eine enorme Reichweite erzielt“.&nbsp;Diesen Wunschtraum vom erfolgreichen Boom auf neuen Plattformen haben nicht nur Medienhäuser, sondern viele Unternehmen und nur wenigen gelingt eine erfolgreiche Umsetzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Plattformen für neue Zielgruppen</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1024x683.jpg" alt="Bild: Pexels." class="wp-image-2303" width="512" height="342" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1024x683.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-300x200.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-768x512.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1536x1024.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-2048x1365.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1570x1047.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1000x667.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-24x16.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-36x24.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure></div>


<p>Gerade das Erreichen und Halten von neuen, in diesem Fall auch jüngeren Zielgruppen, ist eine facettenreiche Aufgabe. Neue Trends zu erkennen und zu adaptieren, ist das Kernelement für den Erfolg. Dies benötigt ein andauerndes Beobachten von globalen Trends und der Selektierung von bereits bestehenden Inhalten, was wiederum Fachkräfte in diesem Bereich erfordert, um eine der Herausforderungen zu beschreiben.</p>



<p>Wie ein Schatten zieht der Sekundenzeiger an der Zwölf vorbei. Feierabend. Eine letzte Sicherheitskopie des Workflows und endlich wird sich der Entspannung gewidmet. Der Browser wird geöffnet und die favorisierte Webseite geladen. Endlich nicht mehr an die Arbeit denken, sondern den bevorzugten Content-Creator:innen lauschen. Hier kommt die erwähnte Herausforderung ins Spiel. Die Zielgruppe ist zwar über die beschriebenen Medien erreichbar, doch vielleicht möchte sie auf diese Plattformen gar keinen informativen Content. Selbst die Smartphone-Generation legt mal ihr Handy weg und möchte einfach nur die Seele baumeln lassen. Dies ist ein Punkt, den die Medienhäuser berücksichtigen müssen, wenn sie den Sprung auf die bislang noch wenig genutzten Plattformen, wie Twitch oder Tiktok erfolgreich meistern wollen.</p>
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