<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zukunft Archive - Future Communication</title>
	<atom:link href="https://futurecommunication.de/tag/zukunft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://futurecommunication.de/tag/zukunft/</link>
	<description>Zukunft der Technikkommunikation</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Dec 2025 10:49:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.4</generator>

<image>
	<url>https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-KeyVisual_Future-Communication-32x32.png</url>
	<title>Zukunft Archive - Future Communication</title>
	<link>https://futurecommunication.de/tag/zukunft/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Doppelt verantwortlich? Wie Unternehmen mit dem Dual-Use-Dilemma umgehen</title>
		<link>https://futurecommunication.de/doppelt-verantwortlich-wie-unternehmen-mit-dem-dual-use-dilemma-umgehen/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/doppelt-verantwortlich-wie-unternehmen-mit-dem-dual-use-dilemma-umgehen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Naima Ögrük]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 12:27:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dual-Use]]></category>
		<category><![CDATA[Dual-Use-Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungsindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=3105</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dual-Use-Technologien bewegen sich im Grenzbereich zwischen zivilem Fortschritt und militärischer Nutzung – und stellen Unternehmen vor eine kommunikative und ethische Herausforderung. Während manche Firmen den Einstieg in sicherheitsrelevante Bereiche offensiv kommunizieren, setzen andere auf Zurückhaltung oder explizite Ablehnung. Industriefirmen wie der Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf, oder Forschungsinstitute wie die der Fraunhofer Gesellschaft, oder etablierte Rüstungskonzerne wie Rheinmetall gehen unterschiedlich mit dem Spannungsfeld um. Wer Vertrauen in sensiblen Themen aufbauen will, muss mehr als nur Technik erklären: Er muss Haltung zeigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/doppelt-verantwortlich-wie-unternehmen-mit-dem-dual-use-dilemma-umgehen/">Doppelt verantwortlich? Wie Unternehmen mit dem Dual-Use-Dilemma umgehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Dual-Use-Technologien bewegen sich im Grenzbereich zwischen zivilem Fortschritt und militärischer Nutzung – und stellen Unternehmen vor eine kommunikative und ethische Herausforderung. Während manche Firmen den Einstieg in sicherheitsrelevante Bereiche offensiv kommunizieren, setzen andere auf Zurückhaltung oder explizite Ablehnung. Industriefirmen wie der Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf, oder Forschungsinstitute wie die der Fraunhofer Gesellschaft, oder etablierte Rüstungskonzerne wie Rheinmetall gehen unterschiedlich mit dem Spannungsfeld um. Wer Vertrauen in sensiblen Themen aufbauen will, muss mehr als nur Technik erklären: Er muss Haltung zeigen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Zulieferer zum Verteidiger – Das Beispiel Trumpf</h2>



<p>Jahrzehntelang war der Laserspezialist Trumpf bekannt für Hightech aus Deutschland: Präzision, Innovation, Zuverlässigkeit. Jahrzehntelang war das Werkzeugmaschinenunternehmen Trumpf als Zulieferer in den Maschinenbau bekannt, für die Automobilindustrie, für Klima- und Energietechnik oder Medizintechnik.<br />Doch 2025 kündigte das Familienunternehmen an, erstmals in seiner Geschichte über den Einstieg in die Entwicklung von Rüstungsgütern nachzudenken – ein Paradigmenwechsel. Der geplante Einsatz: Laser zur Abwehr von Drohnen. Keine tödliche Waffe, aber ein Schritt in Richtung militärischer Anwendungen.</p>



<p>Bezeichnenderweise ein Jahr nach der russischen Annexion der Krim im März 2014&nbsp;hatte Trumpf in einem <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/familienunternehmen-laserspezialist-trumpf-steigt-ins-ruestungsgeschaeft-ein/100147651.html">Gesellschaftervertrag 2015</a> festgelegt, sich nicht an der Waffenproduktion zu beteiligen. Diese zeitliche Nähe spiegelt das gestiegene Bewusstsein für sicherheitspolitische Veränderungen und die Verantwortung der Industrie gegenüber Dual-Use-Technologien wider. Peter Leibinger, Aufsichtsratschef und Miteigentümer von Trumpf, fordert, dass die deutsche Industrie Verantwortung übernimmt: „Auch wir in der Wirtschaft müssen unseren Beitrag zu einer wehrhaften Demokratie neu bewerten,“ <a href="https://industriemagazin.at/news/trumpf-drohnenabwehr-ruestung-einstieg-laserwaffen/">sagt er</a>.<br />Ein Unternehmenssprecher von Trumpf <a href="https://industriemagazin.at/news/trumpf-drohnenabwehr-ruestung-einstieg-laserwaffen/">erklärt</a>: „Wir werden nur Waffensysteme oder Komponenten von Waffensystemen liefern, die nach ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht gegen den Menschen gerichtet sind und ausschließlich zur Abwehr von Objekten dienen“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dual-Use: Zwischen zivilem Fortschritt und militärischer Nutzung</h2>



<p>Der Begriff „Dual-Use“ beschreibt Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch einsetzbar sind – oder es potenziell sein könnten. Dazu zählen etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>KI-gestützte Sensoren,</li>



<li>autonome Drohnensysteme,</li>



<li>Quantenverschlüsselung,</li>



<li>Lasertechnologien,</li>



<li>additive Fertigung (3D-Druck) für Leichtbauteile.</li>
</ul>



<p>Historisch betrachtet stammt vieles von dem, was heute Alltag ist – GPS, Internet, Raumfahrttechnologie – ursprünglich aus dem Militär. Heute hingegen geschieht der Innovationsfluss oft in umgekehrter Richtung. Laut dem <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/document/download/30b50d2c-49aa-4250-9ca6-27a0347cf009_en">Positionspapier </a>der EU Kommission „for European Defence Readiness 2030“ besteht die strategische Chance gerade darin, zivile Schlüsselindustrien wie Maschinenbau, Automotive oder Software gezielt in sicherheitsrelevante Innovationen zu überführen.<br />Kommunikativ ist das allerdings ein Drahtseilakt: Ab wann wird aus einem zivilen Produkt ein Kriegsgut? Und wer darf das entscheiden?</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-text-align-left"><blockquote><p><strong>Wer kontrolliert Dual-Use?</strong><br /><em>EU Verordnung (2021/821):</em><br />Regelt Ausfuhr &amp; Kontrolle von Dual-Use-Gütern – erstmals auch unter menschenrechtlichen Aspekten.<br /><br /><em>Wassenaar-Abkommen (seit 1996):</em><br />42 Staaten (inkl. DE) kontrollieren sensible Technologien und Waffenexporte gemeinsam.<br /><br /><em>Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Deutschland):</em><br />Zuständig für Exportgenehmigungen – prüft besonders bei sicherheitskritischen Empfängern.</p></blockquote></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das ethische Spannungsfeld: Forschen für Frieden – und für den Ernstfall </h2>



<p>Gerade in Forschungseinrichtungen ist die Sensibilität groß. Monika Landgraf, die Direktorin der Unternehmenskommunikation der Fraunhofer-Gesellschaft betont: „Fraunhofer entwickelt solche Technologien, Produkte und Dienstleistungen, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen, ihnen entgegenzutreten, Folgeschäden zu minimieren und dadurch insgesamt Risiken zu reduzieren.“ <br />Ähnlich äußert sich Michaela Hutterer, Wissenschaftsredakteurin im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften, vom Max-Planck-Institut: „Da technologischer Fortschritt per se Dual-Use-Fragen mit sich bringt, haben wir intern Leitlinien entwickelt, um zu verhindern, dass Forschung mit Dual-Use-Potenzial systemischen Gegnern zukommt und schließen Kollaborationen mit manchen Akteuren aus.“ </p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschiedliche Kommunikationsstrategien: Schweigen, Framen, Bekennen</h2>



<p>Unternehmen, die in Dual-Use-Technologien involviert sind, stehen vor der Wahl: Ablehnen, genau prüfen oder offensiv kommunizieren? Drei Muster lassen sich erkennen:<br /></p>



<p><strong>Typ A: Ablehnung – „Wir machen das nicht.“</strong> Beispiele: Sennheiser, Miele, Sick. Diese Firmen schließen militärische Anwendungen kategorisch aus – entweder aus historischen Gründen (z. B. Zwangsarbeit im 2. Weltkrieg) oder aus ethischer Überzeugung. Die Kommunikation ist dabei eindeutig – oft verankert in Unternehmensstatuten oder Familiencharters.<br /></p>



<p><strong>Typ B: Öffnung mit Vorbehalt – „Wir prüfen genau.“</strong> Beispiel: Trumpf. Hier findet eine aktive Auseinandersetzung statt, oft über Jahre. Die Kommunikation erfolgt vorsichtig, mit vielen Einschränkungen („nur für defensive Anwendungen“, „nicht gegen Menschen“, „keine Waffenplattformen“). Diese Strategie setzt auf Transparenz und Dialog.<br /></p>



<p><strong>Typ C: Offensive Kommunikation – „Sicherheit braucht Technik.“</strong> Beispiel: Rheinmetall. Hier wird Dual-Use als strategisches Argument verwendet. Im Zentrum steht das Narrativ der Verantwortung: „Technologie für den Schutz der Gesellschaft.“ Auch zivil-militärische Schnittstellen werden betont – etwa Rettungssysteme oder Cyberabwehr. Mehr dazu im <a href="https://futurecommunication.de/kommunikation-im-schatten-der-waffen-warum-ruestungsunternehmen-zur-zielscheibe-werden-und-wie-sie-trotzdem-gehoert-werden-wollen/">Feature</a> „Kommunikation im Schatten der Waffen – Warum Rüstungsunternehmen zur Zielscheibe werden und wie sie trotzdem gehört werden wollen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die gesellschaftliche Debatte: Zwischen Polarisierung und Verantwortung</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Bild-1-Gruener-Laser-1.jpg" alt="" class="wp-image-3140" style="width:448px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Viele Technologien werden zivil entwickelt – und militärisch weiterverwendet. Genau darin liegt das Dilemma von Dual-Use.<br />Quelle: TRUMPF Gruppe</figcaption></figure></div>


<p>Während Unternehmen intern oft differenziert denken, ist die öffentliche Debatte über Dual-Use stark polarisiert. Mathias John von Amnesty International warnt <a href="https://futurecommunication.de/sponsoring-durch-ruestungsunternehmen-imagepflege-statt-verantwortung/">im Interview</a>: „Besonders kritisch dabei ist, dass solche Güter eben nicht nur bei der Bundeswehr verbleiben, sondern auch exportiert werden und dabei immer wieder zu Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts beitragen.“<br />Der Diskurs wird häufig vorwiegend von Medien, NGOs oder Aktivistengruppen geprägt. Die Unternehmen hingegen reagieren meist defensiv – dabei könnten sie die Diskussion aktiv mitgestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Haltung im Graubereich – Kommunikation als Verantwortung</h2>



<p>Dual-Use ist nicht einfach ein technischer Begriff – es ist ein gesellschaftliches Thema, das Unternehmen in den Mittelpunkt moralischer Fragen stellt. Schweigen schützt nicht vor Kritik – es erzeugt sie erst.<br />Wer Dual-Use-Technologien nutzt oder entwickelt, sollte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine klare Haltung entwickeln,</li>



<li>zielgruppenspezifisch, aber konsistent kommunizieren,</li>



<li>ethische Leitplanken offenlegen,</li>



<li>und sich aktiv an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen.</li>
</ul>



<p>In einer Welt, in der Technologien schnell voranschreiten und Konflikte komplexer werden, ist Kommunikation mehr als bloße Imagepflege. Sie gehört zur unternehmerischen Verantwortung und ist ein zentrales Mittel, um Vertrauen zu schaffen.</p>




<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/doppelt-verantwortlich-wie-unternehmen-mit-dem-dual-use-dilemma-umgehen/">Doppelt verantwortlich? Wie Unternehmen mit dem Dual-Use-Dilemma umgehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/doppelt-verantwortlich-wie-unternehmen-mit-dem-dual-use-dilemma-umgehen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Umbruch und Renaissance – Podcast-Reihe zum Wandel der B2B-Kommmunikation</title>
		<link>https://futurecommunication.de/wandel-b2b-kommunikation-podcast/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/wandel-b2b-kommunikation-podcast/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Volker Banholzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[SPS]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=3101</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Wie KI die Kommunikation umwälzt“, „Intelligente Unternehmenskommunikation dank KI“ oder „KI und RCS mischen die Business-Kommunikation auf“, das sind aktuelle Schlagzeilen rund um die Unternehmenskommunikation. Aber, was verändert sich gerade? Was kommt noch? Und vor allem: Wie reagieren die Kommunikateure in den Redaktionen und Abteilungen bereits jetzt auf die neuen Rahmenbedingungen? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/wandel-b2b-kommunikation-podcast/">Zwischen Umbruch und Renaissance – Podcast-Reihe zum Wandel der B2B-Kommmunikation</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Wie KI die Kommunikation umwälzt“, „Intelligente Unternehmenskommunikation dank KI“ oder „KI und RCS mischen die Business-Kommunikation auf“, das sind aktuelle Schlagzeilen rund um die Unternehmenskommunikation. Der Druck, sich angesichts von KI, Algorithmen und LLMs wandeln zu müssen, der prägt die Diskussionen. Davon sind PR-Abteilungen, Agenturen und auch Fachverlage gleichermaßen betroffen. Aber, was verändert sich gerade? Was kommt noch? Und vor allem: Wie reagieren die Kommunikateure in den Redaktionen und Abteilungen bereits jetzt auf die neuen Rahmenbedingungen? Das sind die Fragen, die eine Podcast-Reihe des Studiengangs Technikjournalismus / Technik-PR vor und im Rahmen der Messe SPS Smart Production Solutions 2025 beantworten will. Die Podcast-Reihe mit Gästen zum Beispiel von Siemens, Pelemedia oder Mesago wird über den <a href="https://open.spotify.com/show/3TUiwMC3h9g5JP7tZ30tda">Spotify-Kanal</a> des Studiengangs zu hören sein. Der Live-Stream im Rahmen der SPS-Messe vom 25. bis 27.11.2025 kann über <a href="https://www.youtube.com/@studioohmthnurnberg9892">Studio Ohm</a> verfolgt werden. Also, was ändert sich in der B2B-Kommunikation gerade?</em></p>



<p><strong>Nürnberg. November 2025. </strong>Wie disruptiv Künstliche Intelligenz gerade auf die Kommunikation wirkt und vor allem wie schnell die Entwicklungen voranschreiten, lässt sich an der eigenen Informationsbeschaffung beobachten. Es ist etwas über 20 Jahre her, dass die Duden-Redaktion den Begriff „googeln“ in der 23. Auflage des Wörterbuchs erstmals aufgenommen hatte. Dies war eine Reaktion darauf, dass es für die Mehrheit selbstverständlich war, sich Informationen über die Suchmaschine Google zu beschaffen und sich durch die angebotene Trefferliste von Websites zu klicken, mal mehr mal weniger tief. Für Informationsanbieter, ob Medien, Influencer oder Unternehmen, begann der Kampf um die Platzierung in dieser Trefferliste. Die eigenen Informationsangebote mussten für die Algorithmen der Suchmaschinen optimal gestaltet werden. Die Disziplin SEO, Search Engine Optimization, war entstanden. Nur das erscheint fast als Schnee von gestern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aus SEO wird GAIO</strong></h2>



<p>Mittlerweile erscheinen als erste Ansicht nach Suchanfragen Zusammenfassungen, die von KI-Agenten erstellt werden. Und leider: Viele der Informationssuchenden reicht diese Zusammenfassung aus und sie gehen nicht weiter in Quellen oder die klassische Trefferliste. Die KI-Agenten erstellen ihre Zusammenfassung nach einem eigenen Muster. SEO wird nicht sofort verschwinden, aber es kommt eine neue Anforderung auf Informationsanbieter zu: GAIO. GAIO steht für Generative AI Optimization und bezeichnet einen strategischen Ansatz, um Inhalte auf eigenen Quellen, sogenannten Owned Media, so zu gestalten, dass sie in Antworten von LLMs, also großen Sprachmodellen wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Perplexity, generell sichtbar und vor allem im eigenen Sinne korrekt wiedergegeben werden. So beschreibt die <a href="https://agcommtech.de/">Arbeitsgemeinschaft ComTech</a> in Ihrem Whitepaper zu GAIO die Anforderung. Die KI-generierte Zusammenfassungen in der Google-Suche honoriere sowohl die bekannte Keyword-Optimierung mit semantic clarity, structured insights, reputational weight, aber die Inhalte der sogenannten Owned Media, müssten KI-lesbar sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3110" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1024x683.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-300x200.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-768x512.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1536x1024.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-2048x1365.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1570x1047.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-1000x667.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-24x16.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-36x24.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC05262-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Volker Banholzer und Jörg Forthmann sprechen mit den beiden Hosts Naima und Sara über GAIO im Podcast Redaktionschaos. Foto: Elisabeth Hüttinger</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Owned und Earned Media</strong></h2>



<p>LLMs orientieren sich an vertrauenswürdigen Quellen, um die beschriebenen Zusammenfassungen zu generieren. Das sind laut Erhebungen Reddit, Youtube oder Social-Media-Kanäle, aber eben auch Blog-Beiträge, Homepages und Nachrichtenportale. Alles Quellen, die frei zugänglich sind. Das bedeutet, dass es für Unternehmen wichtig wird, sowohl die eigenen Kanäle wie Homepage, den Firmen-Podcast oder die eigenen Blog-Seiten zu pflegen, als auch wieder mehr Aufmerksamkeit den Earned und Paid Media zu widmen. Viralität, das „Geteiltwerden“ und das „Kommentiertwerden“ in Netzwerken wie LinkedIn sowie die Berichterstattung auf Nachrichtenportalen ist wichtig. Gerade im Feld der B2B-Kommunikation rückt vielleicht deshalb wieder eine Gattung ins Licht, die in den letzten Jahren immer wieder totgesagt wurde: Fachmedien.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Renaissance der Fachmedien</strong></h2>



<p>Jenseits der B2C-Kommunikation und den allgemeinen Nachrichten sind Fachmedien für Unternehmen ein wertvoller Kanal für die Ansprache von Kunden und Interessenten. In diesem Segment existieren zahlreiche unterschiedliche Ausprägungen. Vom klassischen Nachrichtenjournalismus rund um Technologien und Lösungen über Formen, die als kuratierter Journalismus neben eigenen Artikeln zahlreiche Experten- und Autorenartikel veröffentlichen bis hin zu redaktionellen Podcasts. Branchenzentrierte Fachmedien, wie Titel der Automatisierungs- oder Elektrotechnik, haben seit Jahren damit zu kämpfen, dass das auf Printanzeigen beruhenden Geschäftsmodell unter Druck geraten ist. Nicht zuletzt deshalb, weil in digitalen Zeiten Reichweiten online sehr genau ausgewertet werden können und viele PR-Abteilungen den Nutzen von Fachmedien infrage stellten. </p>



<p>Dabei haben diese Medien gerade bei Jungingenieurinnen und Jungingenieuren noch ihre Berechtigung, wie eine <a href="https://www.th-nuernberg.de/fileadmin/fakultaeten/amp/amp_docs/B2B-Media-Days-Ticken-Ingenieurinnen-anders__003_.pdf">Forschungsarbeit</a> am Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR an der Technischen Hochschule Nürnberg  herausgefunden hat. Damit Fachmedien sowohl für die Nutzer aber auch für die PR-Abteilungen ihre Renaissance erleben können müssen sie drei Dinge umsetzen. Einerseits: neben den kuratierenden Journalismus muss klassischer und konstruktiver Journalismus treten. Das setzt als zweiten Punkt voraus, dass Fachmedien auch mehr in Social-Media-Kanälen sichtbar werden und das nicht mit klassischem Marketing-Content, der nur Artikel im eigenen Medium ankündigt, sondern mit Diskussionsbeiträgen, das hauptmedium ergänzendem Content. Und drittens: die Inhalte müssen vor einer Paywall stehen, sonst sind sie für LLMs nicht nutzbar. Das sind Herausforderungen, die gerade mit Blick auf die Refinanzierung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="579" height="1024" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-579x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3115" style="width:245px;height:auto" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-579x1024.jpg 579w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-170x300.jpg 170w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-768x1358.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-869x1536.jpg 869w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-1159x2048.jpg 1159w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-1570x2775.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-1000x1768.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-14x24.jpg 14w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-20x36.jpg 20w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-27x48.jpg 27w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2025/11/Artikelbild_Banholzer_Podcast-scaled.jpg 1448w" sizes="(max-width: 579px) 100vw, 579px" /><figcaption class="wp-element-caption">Volker Banholzer im Podcast RedaktionsChaos. <br />Bild: Elisabeth Hüttinger</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neue Rollen für Unternehmenskommunikation und Fachjournalismus</strong></h2>



<p>Sowohl Fachmedien als auch PR-Abteilungen in B2B-Branchen müssen sich mit den KI-Welten und den vielleicht für sie neuen auseinandersetzen. Die Arbeit auf beiden Seiten wird sich durch LLMs, durch KI-Tools verändern. Media Relations wird für die Unternehmenskommunikation wieder wichtiger. Die Pflege der eigenen Inhalte und der eigenen Kanäle sowie das Monitoring der Reputation sind ebenso zentral. Fachmedien müssen sich der Herausforderung stellten und neben das Kuratieren von Experten- und Autorenbeiträgen auch die eigene Expertise stellen, die sich in eigener Recherche, Bewertung und Einordnung von Entwicklungen ausdrückt. </p>



<p>Beide dürfen aber einer Versuchung nicht erliegen, nämlich KI ausschließlich zur vermeintlichen eigenen Effizienzsteigerung einzusetzen und darüber das zu vergessen, was nutzerrelevanter Content ist und dies nicht mit dem Bereitstellen von reiner Information zu verwechseln. Redaktionen und PR-Abteilungen müssen den Spagat zwischen sinnvollem KI-Einsatz für den eigenen Workflow und der Versuchung aus Kostengründen möglichst alles zu automatisieren bewältigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Googeln – Dynamiken lassen sich schwer aufhalten</strong></h2>



<p>Sicher ist, KI, LLMs und Agenten verändern das Rezipientenverhalten und damit zwangsläufig die Arbeitsweisen von Fachredaktionen und in der Unternehmenskommunikation. Diese Aufgabe müssen beide Seiten annehmen und sich anpassen. Der Konzern Google hatte sich übrigens kurz nachdem der Eintrag in den Duden erfolgt war dagegen gewehrt und versucht, die Beschreibung ändern zu lassen. Es war unbestreitbar, dass „googeln“ als Begriff für „im Internet nach Informationen suchen“ den Status eines Deonyms erreicht hatte. Ähnlich wie „Tempo“ als Sammelbegriff für Papiertaschentücher oder der „Fön“, ein Produkt von AEG, zum Inbegriff für Haartrockner verwendet werden. Nur: Google fürchtete durch die umgangssprachliche Verwendung und durch die Festschreibung im Wörterbuch in Kleinschreibung „googeln“ um die Rechte an seiner Trademark „Google“. </p>



<p>Versuche, solche dynamischen Entwicklungen aufhalten zu wollen, sind aber eher aussichtslos. Und mittlerweile ohnehin obsolet, denn Ende Oktober hat die KI-Entwicklung eine weitere Stufe erklommen. Atlas von OpenAI und Comet von Perplexity machen Google und seinem Browser Konkurrenz. Was der Standard aus Wien als „frischen Wind“ bezeichnet, ist für die Wirtschaftswoche „die gefährlichste Konkurrenz, die Google je hatte“. Wie lange sich dann das Deonym „googeln“ halten wird?</p>



<p>*Compliance Note: Der Autor Prof. Volker Banholzer ist selbst Mitglied der AG ComTech und hat das benannte Whitepaper mitverfasst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/wandel-b2b-kommunikation-podcast/">Zwischen Umbruch und Renaissance – Podcast-Reihe zum Wandel der B2B-Kommmunikation</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/wandel-b2b-kommunikation-podcast/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Perhaps it’s not problematic that some women leave academic research.&#8220;</title>
		<link>https://futurecommunication.de/perhaps-its-not-problematic-that-some-women-leave-academic-research/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/perhaps-its-not-problematic-that-some-women-leave-academic-research/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marie Spies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 10:39:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Care Gap und Forschungskarriere]]></category>
		<category><![CDATA[Gendergerechtigkeit in der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommuniaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=3071</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ulrika Björkstén is the Secretary General of Public and Science in Sweden, an organization dedicated to fostering dialogue between researchers and the public, including groups such as schoolteachers and politicians. With nearly 30 years of experience in science journalism, she has worked extensively in radio, television, and print, including 15 years at Swedish Science Radio, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/perhaps-its-not-problematic-that-some-women-leave-academic-research/">&#8222;Perhaps it’s not problematic that some women leave academic research.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-large-font-size"></p>



<p><em>Ulrika Björkstén is the Secretary General of Public and Science in Sweden, an organization dedicated to fostering dialogue between researchers and the public, including groups such as schoolteachers and politicians. With nearly 30 years of experience in science journalism, she has worked extensively in radio, television, and print, including 15 years at Swedish Science Radio, where she also served as a science commentator during the COVID-19 pandemic. Ulrika holds a PhD in solar energy technology from the University of Lausanne in Switzerland, where she conducted research in a predominantly male-dominated technology department. Her expertise lies in bridging the gap between science and society, making scientific knowledge accessible and inclusive</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>How would you describe the governmental measures for supporting women in science in Sweden?</strong></h2>



<p>I’m not sure if I have a complete overview of all measures, but I can share my perspective. Compared to countries like Germany or Switzerland, I believe Sweden has made more progress. However, I’m not certain if we are ahead of every European country, such as France for example, which historically has been strong in gender equality in science. One major difference in Sweden is the robust support the state provides to families. This includes encouraging fathers to take an active role in parenting, which, in turn, supports women’s participation in the workforce. I think this family-friendly environment is a significant governmental measure that advances gender equality. It’s not necessarily about having specific programs targeting women in science; it’s more about creating conditions where both men and women can work while also enabling men to take parental leave. This levels the playing field in terms of competition and facilitates women’s careers in science.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Why do you think it is like that in Sweden?</strong></h2>



<p>It’s rooted in tradition. There’s an interesting triangular framework often used to explain this. It positions Nordic countries, Saxon countries, and Germanic countries as functioning differently. Another triangle places family, society, and the individual at its points. In the Nordic model, the individual and society join forces to relieve the family of certain obligations. In Germany, the state and family align to control the individual, while in Anglo-Saxon countries, the individual and family work together to limit the state. This is, of course, an exaggerated model, often seen as a joke, but it does reflect underlying cultural differences. In Sweden, the idea of a strong state empowering individuals to pursue their goals—including balancing work and family life—is deeply ingrained. Historically, Sweden’s emphasis on gender equality stems from its social democratic roots and the country’s past as a poor, rural nation where everyone had to work to survive. Unlike in wealthier nations with traditional “luxury housewives,” Sweden’s small cities and agrarian lifestyle necessitated that men and women share responsibilities.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>What challenges do you still see regarding women in science in Sweden?</strong></h2>



<p>Interestingly, men and women in Scandinavian countries tend to make more traditional career choices than in countries with seemingly less gender equality. For example, it’s harder to attract Swedish women to physics compared to women in southeastern Europe, where gender equality may appear worse on the surface. Some immigrant groups in Sweden, especially women, are more represented in science. This suggests the issue is complex and not solved solely by providing equal opportunities. There is a &#8222;funnel&#8220; effect in academia. At the university level, the gender balance in science is nearly equal, but as you move up the career ladder, fewer women remain. Something is pushing women out of the academic path. I consider myself an example. While women are well-represented in science journalism in Sweden, I sometimes hear debates about the lack of men in the field. It’s a delicate topic, as aiming for completely equal outcomes may overlook personal choices. <em>Perhaps it’s not problematic that some women leave academic research; it could even be beneficial for scientific knowledge to permeate other parts of society.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>What do you think about specific quotas concerning women in science?</strong></h2>



<p>Quotas are a complex issue. They can be helpful to break entrenched patterns, but there are also risks. Focusing too much on gender can sometimes backfire. It’s essential to strike the right balance.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>How dependent do you think these measures are on the political orientation of the government? Do you see risks for gender equality given the current right-wing shift in Sweden?</strong></h2>



<p>There is certainly a backlash in gender equality right now. It’s not a priority for the current government. Growing up in the 1970s, I felt that gender equality meant you could be whatever you wanted, regardless of sex. Back then, there wasn’t this modern distinction between sex and gender. I understand this is a sensitive topic for younger generations, but I sometimes feel that the current focus on gender narrows individual freedom. For instance, if a girl prefers short hair and jeans, it shouldn’t lead to questions about her identity as a woman. This overemphasis on gender, in my view, contributes to the backlash. Many cultural forces are at play, creating a significant shift away from the inclusive ethos of the 1970s and 1980s, where gender was just one part of identity. I worry about this narrowing focus and its implications for equality.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Do you think the situation for women in science in Sweden will improve in the future, considering the current political climate?</strong></h2>



<p>Looking at statistics, there has been steady progress in increasing women’s participation in science. I don’t think political measures will stop this momentum. The biggest risk would be changes to Sweden’s family policies—for instance, reducing shared parental leave in favor of more traditional maternity leave. That could lead to a significant setback. However, we’re not there yet, and I believe the current momentum in science will continue despite political challenges. That said, this is just my personal view. </p>



<p><a id="_msocom_1"></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/perhaps-its-not-problematic-that-some-women-leave-academic-research/">&#8222;Perhaps it’s not problematic that some women leave academic research.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/perhaps-its-not-problematic-that-some-women-leave-academic-research/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Firmen uns die Zukunft zeigen &#8211; zwei Studien über Zukunftskommunikation</title>
		<link>https://futurecommunication.de/wie-firmen-uns-die-zukunft-zeigen-zwei-studien-ueber-zukunftskommunikation/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/wie-firmen-uns-die-zukunft-zeigen-zwei-studien-ueber-zukunftskommunikation/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Krug]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 07:44:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[EUKO2024]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=3033</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zukunft ist ungewiss, vor allem wenn in immer kürzeren Zeiträumen neue Innovationen auf den Markt kommen. Das wissen auch die Mitglieder der EUKO-Tagung. Die Abkürzung steht für Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation und fand in diesem Jahr Ende Oktober im Gebäude der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg statt. In verschiedenen Vorträgen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/wie-firmen-uns-die-zukunft-zeigen-zwei-studien-ueber-zukunftskommunikation/">Wie Firmen uns die Zukunft zeigen &#8211; zwei Studien über Zukunftskommunikation</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Zukunft ist ungewiss, vor allem wenn in immer kürzeren Zeiträumen neue Innovationen auf den Markt kommen. Das wissen auch die Mitglieder der EUKO-Tagung. Die Abkürzung steht für Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation und fand in diesem Jahr Ende Oktober im Gebäude der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg statt. In verschiedenen Vorträgen und Diskussionen befassten sie sich mit der Zukunft, genauer gesagt der Zukunft der Wirtschaftskommunikation.</p>



<p>Zukunftsberichtkommunikation ist ein schwieriges Thema, denn die Zukunft ist aus Sicht der Gegenwart immer ungewiss. Sie wird immer etwas Unerreichbares sein, so Dennis Olsen, Professor für Werbung und Branding an der University of West London. Das bringt jedoch auch Vorteile mit sich. Zukunftsszenarien können frei erfunden sein und verfolgt werden, aber der Wahrheitsgehalt dieser Szenarien wird nie eindeutig zu bestimmen sein. Auch Marketingabteilungen nutzen diesen Interpretationsansatz gerne für deren Werbespots.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunftsnarrative in Werbespots</h2>



<p>So fand Olsen in seiner Studie über Zukunftsnarrative in Werbespots im Vereinigten Königreich heraus, dass diese hauptsächlich auf fünf verschiedene Themen zurückgreifen. Zu diesem Ergebnis kam er, nachdem er siebentausend Werbespots auf deren Narrative untersucht hatte. Darüber hinaus stellte Olsen fest, dass alle diese Szenarien präsente Ängste der Bevölkerung instrumentalisieren. Während das dystopische Zukunftsszenario diese Ängste offensichtlich verarbeitet, ist es bei den anderen vier Szenarien etwas verdeckter. So spielen das utopische Narrativ und das sogenannte „future familiar“-Narrativ, also dass in Zukunft alles noch so ist wie in der Gegenwart, mit der Angst vor negativer Veränderung. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://befootec.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC00233-1620x1080.jpg" alt="" class="wp-image-13057" style="width:423px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Dennis Olsen bei seinem Vortrag auf der EUKO 2024. <em>Foto: FutureCom</em></figcaption></figure></div>


<p>Die Narrative „enhanced human abillities“ und „next gen normal“ instrumentalisieren spezifische Ängste. In beiden Fällen herrscht die Furcht vor, dass Technik zu sehr den Alltag und somit auch die menschlichen Fähigkeiten übernimmt. Im Gegensatz zum dystopischen Narrativ, spielen die anderen vier Narrative mit den Ängsten der Bevölkerung, indem diese nicht eintreten. Dies steht dann meist in Bezug zu dem Produkt oder der Dienstleistung, die beworben wird. Auch wenn Teile der Studie von Dennis Olsen sicherlich kulturell bedingt sind, lässt sich einiges kategorisch für Werbespots, die sich mit Zukunftsbildern beschäftigen, sagen. Vor allem, dass Ängste ein beliebtes Mittel sind, um Gefühle bei den Rezipient:innen auszulösen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ungewissheit der Zukunft</h2>



<p>Auch das Wort Risiko kann starke Gefühle bei Konsument:innen auslösen, jedoch eher ungewollt. Nikola Vujčić, Professor an der Universität Kragujevac, stellte auf der EUKO seine Forschung zu dem Wort „Risiko“ in Geschäftsbriefen vor. Er sah sich die Schriftstücke verschiedener großer Technikfirmen im Zeitraum 2020 bis 2022 an. Er untersuchte, in welchen Satzbau-Konstruktionen das Wort „Risiko“ vorkommt. Denn ein Risiko „kann bei Rezipient:innen schnell zu Vertrauensverlust oder Akzeptanzproblemen führen“, sagt Vujčić einleitend in seinem Vortrag. Neben einer häufigen Einordnung der Art des Risikos, wurde sehr häufig darauf geachtet, das Risiko auch als Chance darzustellen. „Ein Risiko wird als Gefahr und als potenzielle Chance gleichzeitig gesehen“, erklärt der Sprachexperte. </p>



<p>Diese beiden Studien bieten einen kleinen Einblick in die EUKO 2024. Darüber hinaus zeigen sie, dass Zukunftskommunikation vielfältig ist, aber nicht immer konstruktiv sein muss. Das dürfte wohl für die Wenigsten eine Überraschung sein. Aber dennoch ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein, wenn es um das Thema geht.</p>




<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/wie-firmen-uns-die-zukunft-zeigen-zwei-studien-ueber-zukunftskommunikation/">Wie Firmen uns die Zukunft zeigen &#8211; zwei Studien über Zukunftskommunikation</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/wie-firmen-uns-die-zukunft-zeigen-zwei-studien-ueber-zukunftskommunikation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ChatGPT: Was ist das?</title>
		<link>https://futurecommunication.de/chatgpt-was-ist-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Lehmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 10:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Data Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Chatbot]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2679</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der kalifornische Entwickler OpenAI hat innerhalb von nur fünf Tagen die eine Million Nutzer*innen Grenze überschritten. Zum aktuellen Zeitpunkt hat es über 100 Millionen aktive Nutzer*innen im Monat. Instagram brauchte dafür zweieinhalb Monate, Spotify fünf. Doch was genau ist ChatGPT? ChatGPT kann Wissen, Code und Texte in Sekundenschnelle erstellen oder abrufen und bietet dadurch für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/chatgpt-was-ist-das/">ChatGPT: Was ist das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der kalifornische Entwickler OpenAI hat innerhalb von nur fünf Tagen die eine Million Nutzer*innen Grenze überschritten. Zum aktuellen Zeitpunkt hat es über 100 Millionen aktive Nutzer*innen im Monat. Instagram brauchte dafür zweieinhalb Monate, Spotify fünf. Doch was genau ist ChatGPT?</strong></p>



<span id="more-2679"></span>



<p>ChatGPT kann Wissen, Code und Texte in Sekundenschnelle erstellen oder abrufen und bietet dadurch für viele Bereiche ein intelligentes Tool. Deshalb ist in Zusammenarbeit mit der Künstlichen Intelligenz dieser Artikel entstanden, beginnend mit dem Parameter einen „journalistischen hochwertigen Artikel über ChatGPT“ zu schreiben. Die Absätze, welche von ChatGPT geschrieben wurden, werden für eine bessere Unterscheidung kursiv hervorgehoben.</p>



<p><em><a href="https://chat.openai.com/auth/login" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ChatGPT</a> ist ein neues, revolutionäres KI-Tool für die Textgenerierung, das von OpenAI entwickelt wurde. Im Gegensatz zu anderen Textgenerierungs-Tools, die auf vorher definierten Textbausteinen basieren, nutzt ChatGPT ein neuronales Netzwerk, um menschenähnliche Antworten zu generieren, indem es menschliche Konversationen analysiert und daraus lernt.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract-1024x1024.jpg" alt="KI generiertes Bild." class="wp-image-2693" style="width:600px" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract-300x300.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract-150x150.jpg 150w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract-768x768.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract-1000x1000.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract-24x24.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract-36x36.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract-48x48.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/DALL·E-2022-12-30-12.15.29-Visualise-an-AI-abstract-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">KI generiertes Bild. Quelle: DALL E.</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading">Was ist Künstliche Intelligenz eigentlich?</h2>



<p><em>Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Bereich der Informatik, der sich mit der Schaffung von intelligenten Maschinen befasst. Diese Maschinen sollen menschenähnliche Fähigkeiten haben, wie zum Beispiel das Erlernen, das Problemlösen und die Entscheidungsfindung.</em></p>



<p>Eine Definition von Künstlicher Intelligenz ist der &#8222;Mensch als Maschine&#8220;. Diese künstlichen Maschinen versuchen das menschliche Denken zu mechanisieren und intelligente Verhaltensweisen zu zeigen. Insbesondere wenn es um logisches Denken, Lernen, Planen und Kreativität geht. ChatGPT gehört zu den Chatbots, welche menschliche Texteingaben verstehen und möglichst natürlich antworten sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Künstlicher Intelligenz im Alltag</h2>



<p>Künstliche Intelligenz ist in unserem Alltag nichts neues und kommt in einer großen Anzahl von gewöhnlichen Dingen vor. Beispielsweise übersetzt DeepL ganze Texte sinngemäß in verschiedene Sprachen, die Open-Soruce KI DALL-E 2 oder Lensa AI erstellen durch individuell vorgegebene Parameter Kunstwerke. Aber auch in Smartphones stecken mehrere intelligente Anwendungen, sei es zum Verbessern der Fotos, Speicherauslastung oder Akkuleistung. Nicht zu vergessen sind die Sprachassistenten Siri, Cortana oder Alexa. Auch in der <a href="https://befootec.de/kuenstliche-intelligenz-auf-der-sps-ipc-drives-2017/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Industrie 4.0.</a> spielt Künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle. Nach Beispielen für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz gefragt, antwortet ChatGPT:</p>



<p><em>ResNet von Microsoft wird aktiv eingesetzt, um Muster in Bildern zu erkennen und damit Bilder automatisch zu kategorisieren oder zu beschriften. Ein anderes Programm ist Watson von IBM, dieses KI-Modell wurde für die Verarbeitung von großen Mengen von unstrukturierten Daten entwickelt. Es wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, von der Kundenkommunikation bis hin zur medizinischen Diagnose.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann ChatGPT genau?</h2>



<p>ChatGPT nutzt die Sprachmodelle von GPT-3.5, eine verbesserte Version von GPT-3 (Generative Pretrained Transformer 3). Die Künstliche Intelligenz durchsucht eine große Menge bereitgestellter Textdaten und versucht daraus einen neuen Text zu generieren. Gleichzeitig verwendet es das Feedback der Nutzer*innen, um die Qualität der Antworten zu verbessern. Mit dieser Grundlage kann der <a href="https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chatbot</a> in einem Dialog ähnlichen Austausch Fragen von Nutzer*innen in verschiedenen Sprachen beantworten. Diese Fragen können über einfache Hausaufgaben bis hin zu Trainings- oder Businessplänen gehen. Zusätzlich kann ChatGPT aber auch Code in verschiedenen Programmiersprachen schreiben und analysieren. Der Chatbot kann außerdem bestehende Texte umformulieren oder Sachverhalte in verschiedenen Worten erklären. Das eigentliche Training fand jedoch mit Datensätzen aus dem Jahr 2021 statt, weswegen der Chatbot kein Wissen über aktuelle Nachrichten oder ähnliches hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Probleme mit ChatGPT</h2>



<p>ChatGPT erfindet Fakten, stellt sie aber plausibel dar. Als Antwort hat es etwa eine <a href="https://www.zeit.de/digital/internet/2022-12/chatgpt-kuenstliche-intelligenz-openai-chatbot/seite-2">Studie samt Ergebnis erfunden</a>, die es nicht gibt. Die Studie war in den Text eingebunden, dass sie für wahr gehalten werden könnte. Das weiß auch OpenAI und weist auf der Projektseite explizit darauf hin. Aufgrund der Datensätze aus dem Jahr 2021, kann es auch keine aktuellen Fragen beantworten.&nbsp;Auf <a href="https://www.zdnet.de/88405600/stack-overflow-verbannt-openai-chatgpt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stack Overflow</a>, eine der größten Websites für Programmierer mit vorgefertigten Codezeilen von anderen Usern, wurde ChatGPT sogar komplett verboten. „Das Hauptproblem besteht darin, dass die Antworten, die ChatGPT erzeugt, zwar häufig falsch sind, aber typischerweise so aussehen, als ob sie gut sein könnten, und dass die Antworten sehr einfach zu erzeugen sind“ erklärt ein Moderator von Stack Overflow.</p>



<p><em>Eine andere Sorge ist, dass solche Modelle möglicherweise missbraucht werden könnten, um Falschinformationen zu verbreiten oder um Einfluss auf die Meinungen von Menschen auszuüben. Es ist wichtig, dass wir verantwortungsvoll mit solchen Technologien umgehen und sicherstellen, dass sie in einer ethischen Weise eingesetzt werden.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch wir müssen lernen</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-1024x768.jpg" alt="Mensch und Maschine Hand in Hand" class="wp-image-2694" style="width:600px" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-1024x768.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-300x225.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-768x576.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-1536x1152.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-2048x1537.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-1570x1178.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-1000x750.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-24x18.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-36x27.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/BeFooTec-48x36.jpg 48w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Roboter dürfen auf der SPS nicht fehlen (Foto: Elena Pruchniewski) </figcaption></figure></div>


<p><em>Insgesamt gibt es viele verschiedene KI-Modelle, die in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen und dazu beitragen, Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen. Es bleibt abzuwarten, wie sich künstliche Inteligenz in der Zukunft weiter entwickeln und in welchen Bereichen sie zum Einsatz kommen wird.</em></p>



<p>Künstliche Intelligenz wird immer mehr zu einer Begleitung im Alltag, im Berufsleben und in der akademischen Welt. Sie können beim Übersetzen von Texten, Verbessern der Grammatik oder Recherche helfen. Auch eine neue Form der Internetrecherche, durch das Stellen von Fragen mit Antworten als Suchergebnis, verändert unsere Gewohnheiten. Gleichzeitig wird ein kritischeres Denken sowie ein Bewusstsein für die Kontrolle von Fakten von den Anwender*innen verlangt, um falsche Informationen zu erkennen. Dennoch ist ChatGPT ein großer Fortschritt der KI-Anwendungen und bietet ein breites Anwendungsspektrum für seine Nutzer*innen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/chatgpt-was-ist-das/">ChatGPT: Was ist das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Antworte mir, Bot! Was hinter Chatbots steckt&#124;FutureComCast #10</title>
		<link>https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 13:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Chatbots]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2460</guid>

					<description><![CDATA[<p>Digitale Kommunikation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Parallel dazu steigt der Bedarf an unmittelbarer Information. Hier kommen Chatbots ins Spiel. Sie sind in der Lage, mit potenziellen Kunden zu kommunizieren, Daten in Erfahrung zu bringen oder Fragen zu Produkten und Dienstleistungen zu beantworten. In unserer neuen Ausgabe des FutureComCasts erfahrt ihr mehr über die Technologie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/">Antworte mir, Bot! Was hinter Chatbots steckt|FutureComCast #10</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Digitale Kommunikation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Parallel dazu steigt der Bedarf an unmittelbarer Information. Hier kommen Chatbots ins Spiel. Sie sind in der Lage, mit potenziellen Kunden zu kommunizieren, Daten in Erfahrung zu bringen oder Fragen zu Produkten und Dienstleistungen zu beantworten. In unserer neuen Ausgabe des FutureComCasts erfahrt ihr mehr über die Technologie und die Entwicklung, die hinter den digitalen Helfern steckt.</strong></p>



<span id="more-2460"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Menschliche Kommunikation in Form von Chatbots</h2>



<p>In dieser Folge sind Jens Westenberger und Sascha Dreesbach zu Gast. Beide arbeiten beim <a href="https://www.itzbund.de/DE/home/home_node.html">Informationstechnikzentrum Bund</a> (kurz: ITZBund). Es wurde 2016 gegründet und ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts im Bereich des Bundesministeriums der Finanzen. Es unterstützt als zentraler IT-Dienstleister die deutsche Bundesverwaltung. Sie erbringen IT Dienstleistungen für über 200 Behörden der Bundesverwaltung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/antworte-mir-bot-was-hinter-chatbots-stecktfuturecomcast-10"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2531" width="600" height="600" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1024x1024.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-300x300.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-150x150.jpg 150w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-768x768.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1536x1536.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-2048x2048.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1570x1570.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1000x1000.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-24x24.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-36x36.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-48x48.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure></div>


<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/snipp_1_final.wav"></audio><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/antworte-mir-bot-was-hinter-chatbots-stecktfuturecomcast-10">Neugierig geworden? Hier geht&#8217;s zur Folge 10 des FutureComCasts!</a></figcaption></figure>



<p>Der ITZBund bietet drei verschiedene Arten von Chatbots an. Den FAQ-Bot, der direkte Antworten auf Fragen gibt, den Formular-Bot, der Bürger*innen beim Ausfüllen von Formularen hilft und einen sprachgesteuerten Bot, wie man ihn von Telefonwarteschleifen kennt. Doch der ITZBund arbeitet nicht allein an diesen Chatbots. Wer die anderen Akteure sind, wie lange an einem Chatbot gearbeitet wird und was eigentlich <a href="https://futurecommunication.de/big-data-struktur-im-komplexenfuturecomcast-8/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Big Data</a> damit zu tun hat, erfahrt ihr in der zehnten Folge unserer FutureComCasts!</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="403" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-1024x403.jpg" alt="Die Chatbots erhalten durch eigene Namen Charakter. Quelle: ITZBund" class="wp-image-2464" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-1024x403.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-300x118.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-768x302.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-1000x393.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-24x9.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-36x14.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-48x19.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung.jpg 1322w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Chatbots erhalten durch eigene Namen Charakter. Quelle: ITZBund</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/">Antworte mir, Bot! Was hinter Chatbots steckt|FutureComCast #10</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/snipp_1_final.wav" length="7115658" type="audio/wav" />

			</item>
		<item>
		<title>Die geheimnisvolle Frau</title>
		<link>https://futurecommunication.de/die-geheimnisvolle-frau/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/die-geheimnisvolle-frau/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luis Hertl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2022 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dall-E]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Loab]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Hochschule Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2423</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab wann müssen wir uns eigentlich vor KI fürchten? Wenn auf einmal gruslige Dinge passieren? Ein Halloween-Spezial zeigt skurrile Fälle von User*innen Von skurrilen Kostümen bis zu fürchterlichen Prognosen Halloween – der aus den USA eingebürgerte Gruseltag. Seit vielen Jahren etabliert sich der Trend, seitdem ziehen viele kleine Kinder verkleidet durch die Straßen. Mit dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/die-geheimnisvolle-frau/">Die geheimnisvolle Frau</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ab wann müssen wir uns eigentlich vor KI fürchten? Wenn auf einmal gruslige Dinge passieren? Ein Halloween-Spezial zeigt skurrile Fälle von User*innen</strong></p>



<span id="more-2423"></span>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von skurrilen Kostümen bis zu fürchterlichen Prognosen</strong></h2>



<p>Halloween – der aus den USA eingebürgerte Gruseltag. Seit vielen Jahren etabliert sich der Trend, seitdem ziehen viele kleine Kinder verkleidet durch die Straßen. Mit dem bekannten Spruch: &#8222;Süßes, sonst gibt&#8217;s Saures&#8220; hoffen die verkleideten Kinder an den Haustüren auf reichlich Süßigkeiten. Im Fall von Halloween wollen wir uns gegenseitig erschrecken oder gruseln, ob mit von den Decken hängenden Spinnen, Fledermäusen oder mit ausgefallenen Kostümen. Wir erschrecken uns kurz, der Puls stockt, aber in nur wenigen Momenten legt es sich wieder. Das Schauern kann auch länger anhalten – ob ungewollt oder heraufbeschworen. Äußerlichkeiten können die Haare in die Berge stehen lassen, doch oft ist das gespenstische im inneren. Vergleichbar mit einer künstlichen Intelligenz, von außen eigentlich nicht zu erkennen, doch im inneren kann es vieles passieren. Durch Künstliche Intelligenz wird derzeit vieles möglich – der Fortschritt rennt.</p>



<p>Die KI wird für viele nützliche Sachen verwendet: von Chatbots, über Restaurants mit smarter Küche hin zu selbst fahrenden Lieferanten. Doch die KI ist nicht unfehlbar, ob gewollt oder nicht – im Netz tauchen seit Jahren mit KI verbundene angsteinflößende Storys auf. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Trainierte KI</strong></h2>



<p>Die große Frage, die sich viele Wissenschaftler*innen stellen war: Ist Künstliche Intelligenz in der Lage, uns in Angstzustände zu versetzen? 2016 startete <a href="https://rahwan.me">Iyad Rahwan</a> mit Hilfe seines Teams vom MIT Media Lab das Projekt „<a href="https://www.instagram.com/shelley_ai/?hl=de">Shelley</a>“. Ein Jahr später passend zu Halloween stellte das Team das Ergebnis vor – den ersten kollaborativen KI-Horrorschreiber. Die Deep-Learning-geschützte Künstliche Intelligenz wurde auf 140.000 Gruselgeschichten trainiert. Ergebnis daraus war eine voll funktionsfähige KI, welche in Zusammenarbeit von Menschen in Sozialen Netzwerken arbeitete. Stündlich antwortete sie auf die mir ihr in Verbindung gebrachten Posts – mit Horrorgeschichten oder Bildern.</p>



<p>Durch die Zusammenarbeit mit Twitter User*in @TheSquibber erstellt Shelly folgende Horrorstory: <em>Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte ich, wie sich die Tür zu meinem Zimmer öffnete und ein kleines Mädchen aus dem anderen Zimmer rief. &#8222;Hey, Mami.&#8220; Sagte sie aus meinem Zimmer heraus. &#8222;Ich bin Hannah.&#8220; Sie ging auf einen Stuhl zu und ließ ihre Zehenspitzen über den Parkettboden gleiten. &#8222;Es tut mir leid, aber ich bin nicht deine Mutti.&#8220; Hannah stand immer noch in der Mitte des Raumes und begann zu weinen. Ich sah sie an, und sie richtete sich überrascht auf, bevor sie sich abwandte. Ich schaute wieder zu ihr. Sie war verschwunden. Diese &#8222;Visionen&#8220; waren real. Hannah kam immer wieder. Was würde es brauchen, um ihn zu überzeugen? Ich verließ das Büro und fuhr los. Als ich aus meiner Einfahrt fuhr, sah ich jemanden auf dem Rücksitz.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson-1024x1021.jpg" alt="" class="wp-image-2429" width="365" height="363" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson-1024x1021.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson-150x150.jpg 150w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson-768x765.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson-1000x997.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson-24x24.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson-36x36.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson-48x48.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson-120x120.jpg 120w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/10/bart-simpson.jpg 1180w" sizes="(max-width: 365px) 100vw, 365px" /><figcaption>Von Shelley-AI bearbeitet &#8211; Foto: @Shelley_ai/Instagram</figcaption></figure></div>


<p>Shellys weitere Funktion bestand darin, normale Fotos zu Horrorfotos umzuwandeln, ob verseuchte Städte, Geisterhäuser oder Zombiefotos. Unter Einfluss dieser Methoden und Zusendungen auf Twitter kam es zu verstörenden Bildern – wie Zombie Kermit, einen mit Blut verschmierten Bart Simpson oder eine mit Totenköpfen gezierte Titanic.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die geheimnisvolle Frau &#8211; Loab</strong></h2>



<p>Seither ist es nicht vorbei mit Horrorgeschichten rund um die Künstliche Intelligenz. Der Bildgenerator Dall-E von OpenAI sorgt in den letzten Monaten immer wieder für Furore – mit nur simplen Textbefehlen erstellt der „AI“ zukünftige Prognosen. Allerlei Prognosen konnte man sich von AI erstellen lassen, ob &#8222;Wer wird der nächste Weltfußballen?&#8220;, &#8222;Was Passiert heute in zehn Jahren?&#8220; oder &#8222;Wie sieht das Ende der Welt aus?&#8220;.</p>



<p>Genau das versuchten viele durch die KI herauszufinden und kamen damit an gespenstische Bilder. Abgemagerte Frauen und Männer, blutbeschmiert, mit Klamotten umwickelt, um scheinbar nicht zu frieren. Im Hintergrund Explosionen, ausgestorbene Landschaften, zerstörte Städte und vieles mehr. Mehr als 13 Millionen User*innen sahen das Ursprungsvideo von „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=uIIuKCpBUvY">last selfie on earth</a>“. Doch damit noch nicht genug mit erschreckenden KI-Erzeugnissen.</p>



<p>Der Twitter User Supercomposite erteilte der KI den Befehl, ein Bild zu erzeugen, welches das Gegenteil des Worts „Brando“ darstellt. Dabei entstand ein Logo mit der Skyline einer Stadt und der Inschrift „DIGITA PNTICS“. Als er die Aufgabe der KI gab, erschien Loab zum ersten Mal. Seit daher ist Loab ein Internet und KI-Phänomen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large" datatext=""><img decoding="async" src="https://www.the-sun.com/wp-content/uploads/sites/6/2022/09/kc-creepy-loab-comp.jpg?w=660" alt=""/><figcaption> Loab das unbekannte KI Gesicht &#8211; Foto: Via Twitter</figcaption></figure></div>


<p>Das Gesicht von Loab ist sehr gruselig &#8211; eingedrückte blaue Augen, die durch den Schatten im Foto fast komplett schwarz erscheinen. Eine zerdrückte Boxer-Nase und einen breiten unglücklichen und gleichzeitig bedrohenden schmoll Mund. In den Bildern meint man zu erkennen, dass die Frau Schwellungen und Schürfwunden im Gesicht trägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wer hat die Nase vorne?</strong></h2>



<p>Generell weiß niemand, warum und wie die Frau immer wieder auftaucht – nur eines ist sicher: es ist immer dieselbe Frau auf den Bildern zu erkennen. Nun, wie Laurens Verhagen kommentiert, nicht das tief in der Künstlichen Intelligenz verborgene dunkele Horrorwesen ist, sondern unser derzeitiges &#8222;Verständnis von KI begrenzt ist&#8220;, werden wir in den nächsten Jahren noch genauer wissen. </p>



<p>Bei diesem Thema und den angenommenen technischen Möglichkeiten kann es einem doch ein wenig mulmig zumute werden. Nach Berechnungen von Wissenschaftler wurde erkannt, dass superintelligente Computer, also KI-Systeme, in Zukunft nicht komplett mit unseren Algorithmen überwacht werden können. Das System ans Internet zu bringen könnte ihr die utopische Macht erlauben. Wie sich diese dann selbst einsetzt ist unklar &#8211; das eigene erstellen von Nachrichtensendung über Filme oder unvorstellbares durcheinander stiften.&nbsp;Nun stellt sich die Frage – sind Science-Fiction-Filme wie <a href="https://futurecommunication.de/technikzukuenfte-eine-reise-durch-unsere-visionen-der-vergangenheit/">KI unsere Zukunft</a> und wer kontrolliert wen? Damit &#8211; Happy Halloween!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/die-geheimnisvolle-frau/">Die geheimnisvolle Frau</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/die-geheimnisvolle-frau/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Facebook war gestern: neue Medienplattformen</title>
		<link>https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 07:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[ard]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Welle]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[medienbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[plattformen]]></category>
		<category><![CDATA[Studierende]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Hochschule Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[twitch]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2296</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Medienbranche wird zum Teil immer noch nachgesagt, dass sie den Sprung auf das digitale Zeitalter mit nur mäßigem Erfolg gemeistert hat. Schwierigkeiten kommen zum einen aus fehlenden online-implementierungen und zum anderen durch die Problematik der User-Mentalität im Internet. Im Gespräch mit Alina Fichter von der Deutschen Welle (DW) werden mögliche neue Plattformen besprochen, welche eine mögliche Lösung für das Dilemma sein können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/">Facebook war gestern: neue Medienplattformen</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Medienbranche wird zum Teil immer noch nachgesagt, dass sie den Sprung auf das digitale Zeitalter mit nur mäßigem Erfolg gemeistert hat. Schwierigkeiten kommen zum einen aus fehlenden Online-Implementierungen und zum anderen durch die Problematik der User-Mentalität im Internet. Im Gespräch mit <a href="https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/">Alina Fichter</a> von der Deutschen Welle (DW) werden mögliche neue Plattformen besprochen, welche eine mögliche Lösung für das Dilemma sein können.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Ein Gastbeitrag von Christian Kalis</em></p>



<p>Der Finger berührt den Knopf. Durch das Hineindrücken wird ein Signal an die Hauptplatine gesendet. Lüfter beginnen sich zu drehen. Das System fährt langsam hoch. Der Rechner ist an. Noch ein Klick an den Bildschirm zum Aufleuchten des Logos. Gewohnheit machts. Jetzt noch schnell einen Kaffee holen und dann beginnt der Tag. So oder ähnlich geht es vielen Deutschen vor allem in Zeiten von Homeoffice und digitaler Lehre.&nbsp;</p>



<p><a href="https://www.hamburgmediaschool.com/koepfe/fichter-alina">Alina Fichtner</a>, derzeit angestellt bei dem Nachrichtenportal Deutsche Welle (DW), macht sich in ihrem Arbeitstag Gedanken darüber, wie diese Menschen besser erreicht werden können. Ziel ist es, neue Formate und Wege zu ermitteln, die neue und alte Nachrichtenleser:innen begeistern können. Eine Idee, an der sie gerade arbeitet, erklärt sie im Interview:&nbsp;„Wir arbeiten gerade noch an einem Livestream für eine breite Zuschauerschaft, den wir auf <a href="https://www.twitch.tv">Twitch</a> aufbauen wollen. Dieser ist jedoch noch nicht online, da wir uns noch in der Prototypenphase befinden“.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Twitch als Erfolgsbeispiel</h2>



<p>Die online Plattform&nbsp;Twitch&nbsp;entstand 2011 aus der 24-Stunden Live-Übertragung von Justin.tv einem Kanal, den Justin Kann und der heutige Twitch-CEO Emmet Shear 2006 gegründet haben, um das Leben von Justin Kan mit der ganzen Welt zu teilen. Das Interesse der Zuschauer vor allem an Let ́s Plays und dem E-Sport Bereich brachte die beiden dazu, die Gamingübertragung auszulagern und auch für andere Content-Creator zur Verfügung zu stellen. Der Erfolg der Plattform sorgte dafür, dass im Jahr 2014 Amazon den die Webseite für 970 Millionen Euro übernimmt und auch die Konkurrenz sieht den Erfolg dieses neuen Unterhaltungsformates. 2015 startet YouTube unter Microsoft seinen eigenen Live-Gaming-Kanal und auch andere versuchen sich den neu eröffneten Markt anzueignen. Doch bis heute ist Twitch die Nummer eins der Live-Streaming-Anbieter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">N<strong>icht nur Zielgruppe gewinnen, sondern auch zurückgewinnen</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-683x1024.jpg" alt="Bild: Pexels." class="wp-image-2306" width="342" height="512" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-683x1024.jpg 683w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-200x300.jpg 200w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-768x1151.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1025x1536.jpg 1025w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1367x2048.jpg 1367w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1570x2353.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1000x1499.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-16x24.jpg 16w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-24x36.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-32x48.jpg 32w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-scaled.jpg 1708w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></figure></div>


<p>Warmer Dampf steigt aus der Kaffeetasse auf. Auf dem Bildschirm flackern Tabellen und Auswertungen. Eine Benachrichtigung leuchtet am rechten Eck auf. „Erinnerung: Zoom-Meeting in 10&nbsp;Minuten.“&nbsp;Viele Deutsche haben sich an ihren Home-Office-Alltag gewöhnt. Alles geht von zu Hause aus. Noch ein schneller Blick auf das Smartphone und los gehts. Der Blick bleibt länger als gewollt am mobilen Bildschirm hängen. Eine Pop-up Nachricht lenkt die Aufmerksamkeit weg vom PC, wieder ran ans Handy.&nbsp;</p>



<p>„Was bringt die Menschen eigentlich dazu, live&nbsp;ein journalistisches Angebot zu nutzen? Das ist noch eine ungelöste Frage. Es gibt zwar ein paar einzelne Medienanstalten, die damit experimentieren, aber so richtig gelöst ist die Frage noch nicht.“, erklärt Fichter.&nbsp;Viel Medien, Marken und Unternehmen sehen in Twitch immer noch den Gaming-Kanal für Nerds. Dabei besitzt Twitch täglich über 30 Millionen aufrufe und ist damit auf Platz 44 im&nbsp;Alexa Rank Monatstrend, einem Onlinedienst, der Daten über Seitenabrufe auf Webseiten sammelt und auswertet. Twitch liegt nach diesem Ranking nur zwei Plätze hinter Twitter, welches Platz 42 belegt. Allein im Jahr 2019 wurde laut eigener Zahlen von Twitch, 660 Milliarden Minuten Live-Streamer:innen zugesehen. Durchschnittlich senden 50.000 Kanäle kontinuierlich Inhalte über die Server.</p>



<p>Die Zeiten des reinen Gaming-Kanals sind schon lange vorbei. Die Kategorie: „just Chatting“&nbsp;hat 18 Millionen Follower und ist seit Mai 2021 auch in Nachrichtenwelt abseits von Gaming bekannt. Für Aufmerksamkeit hat die Kontroverse geführt, als Streamer:innen sich leicht bekleidet in Planschbecken ihrer Community zeigten. Diese sorgte jedoch auch für eine steigende Nutzerzahl von Besuchern, die wenig mit Computerspielen am Hut haben. Gleichzeitig nutzen immer mehr Content-Creator Twitch für ihre Q&amp;A-Streams und auch das Infotainment erhielt eine eigene Kategorie auf der Webseite. Alina Fichter erklärt:&nbsp;„Selbst unsere&nbsp;News-Abteilung findet das interessant und vielleicht können wir Teile&nbsp;unsere Erkenntnisse stärker in unseren Livestream einarbeiten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachrichten am besten umsonst, aber nicht kostenlos</strong></h2>



<p>Die Maus wandert über das rote X. Das Fenster schließt sich. Wieder ein Meeting geschafft. Aus der Küche hört man bereits das Mahlen der Kaffeemaschine für die nächste Stärkung. Nach einer kurzen Genusspause geht es auch mal an die frische Luft. Die von jener Sorte, die mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen als mit etwas anderem. Gemeinsam haben jene, die viel am Computer arbeiten und diejenigen, welche eher selten am PC sitzen, das Interesse an den täglichen Nachrichten und Informationen über die Geschehnisse der Welt. Diese werden zumeist per Newsticker oder anderen Online-Medien-Tools konsumiert. Die Medienhäuser sind hierbei stets den User:innen gefolgt.</p>



<p>Egal welches soziale Netzwerk betrachtet wird, alle etablierten Medienhäuser sind vertreten. Nur auf Twitch bleibt dies noch aus. Dabei bietet gerade bei der großen Frage der Kostendeckung Twitch eine kreative Lösung. Die Benutzer:innen möchten tägliche über ihre favorisierten Nachrichten upgedatet werden. Dies soll möglichst kostenlos passieren. Viel Medienhäuser haben verschiedene Systeme etabliert. Am stärksten ist hierbei das Abo-Model vertreten und die Möglichkeit, Artikel kostenlos mit Werbung zu lesen. Twitch hat durch die Kooperation mit Amazon ein ganz eigenes System. Durch die Verlinkung des Twitch-Accounts mit dem eigenen Amazon-Konto ermöglicht das Verschenken einer&nbsp;„Subskription“ für den bevorzugten Streamer:in, welches eigentlich kostenpflichtig zu erwerben ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Videoformate, so weit das Auge reicht</strong></h2>



<p>Alternativ zu Twitch werden Instagram und vor allem&nbsp;<a href="https://www.tiktok.com/de-DE">TikTok</a>&nbsp;diskutiert. Gerade TikTok steht als neues Medium der Jugend ganz oben auf der Liste. Ähnlich wie Twitch verwendet es das Videoformat. Jedoch&nbsp;im kurzen „Story“-Format. Wobei auch hier Livestreams der Content-Creator:innen nicht unüblich sind. Dadurch entsteht eine mögliche Schnittstelle zwischen den Livestreams von Twitch und anderen Sozial-Media-Plattformen, wie <a href="https://futurecommunication.de/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau/">TikTok</a>. Die ARD ist hier bereits aktiv geworden. Nach eigenen Angaben will die Tagesschau „auch neben journalistischen Inhalten für eine junge Zielgruppe einen humorvollen&nbsp;Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen TV-Nachrichtensendung“, liefern. Das Jugendangebot&nbsp;Funk der ARD ist schon lange dabei, genauso wie die Washington Post. </p>



<p>TikTok selbst steht zwar in der Kritik, wenn es um Themen wie Datenschutz und Berichterstattung aus China geht, trotzdem ist die Tendenz zu Online-Video-Formaten der Medienhäuser interessant. Grund hierfür könnten zum einen der sich immer stärkere Wandel zu Online-TV und weg vom herkömmlichen Fernsehen sein und zum anderen ist der oben bereits erwähnte digitale Wandel der Medienhäuser ausschlaggebend. Alina Fichter sieht die Problematik in den Ansprüchen der&nbsp;Medienhäuser: „Eine Herausforderung ist die Erwartungshaltung der Anwender:innen. Auf der einen Seite möchte man etwas haben in dem Bereich, dass man sich ausprobiert und auf der anderen Seite möchte man dann sofort, dass alles wahnsinnig erfolgreich ist und eine enorme Reichweite erzielt“.&nbsp;Diesen Wunschtraum vom erfolgreichen Boom auf neuen Plattformen haben nicht nur Medienhäuser, sondern viele Unternehmen und nur wenigen gelingt eine erfolgreiche Umsetzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Plattformen für neue Zielgruppen</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1024x683.jpg" alt="Bild: Pexels." class="wp-image-2303" width="512" height="342" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1024x683.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-300x200.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-768x512.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1536x1024.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-2048x1365.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1570x1047.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1000x667.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-24x16.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-36x24.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure></div>


<p>Gerade das Erreichen und Halten von neuen, in diesem Fall auch jüngeren Zielgruppen, ist eine facettenreiche Aufgabe. Neue Trends zu erkennen und zu adaptieren, ist das Kernelement für den Erfolg. Dies benötigt ein andauerndes Beobachten von globalen Trends und der Selektierung von bereits bestehenden Inhalten, was wiederum Fachkräfte in diesem Bereich erfordert, um eine der Herausforderungen zu beschreiben.</p>



<p>Wie ein Schatten zieht der Sekundenzeiger an der Zwölf vorbei. Feierabend. Eine letzte Sicherheitskopie des Workflows und endlich wird sich der Entspannung gewidmet. Der Browser wird geöffnet und die favorisierte Webseite geladen. Endlich nicht mehr an die Arbeit denken, sondern den bevorzugten Content-Creator:innen lauschen. Hier kommt die erwähnte Herausforderung ins Spiel. Die Zielgruppe ist zwar über die beschriebenen Medien erreichbar, doch vielleicht möchte sie auf diese Plattformen gar keinen informativen Content. Selbst die Smartphone-Generation legt mal ihr Handy weg und möchte einfach nur die Seele baumeln lassen. Dies ist ein Punkt, den die Medienhäuser berücksichtigen müssen, wenn sie den Sprung auf die bislang noch wenig genutzten Plattformen, wie Twitch oder Tiktok erfolgreich meistern wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/">Facebook war gestern: neue Medienplattformen</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Innovation in der Medienpolitik durch die Ampel-Regierung</title>
		<link>https://futurecommunication.de/innovation-in-der-medienpolitik-durch-die-ampel-regierung/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/innovation-in-der-medienpolitik-durch-die-ampel-regierung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ampel-Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[correctiv]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienreform]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2345</guid>

					<description><![CDATA[<p>Demokratie wird durch konstruktive und öffentliche Debatten beeinflusst. Dafür braucht es transparente Medien, die Skandale und Missstände aufzeigen. Doch wie können journalistische Innovationen, mit Blick auf die momentane Medienkrise, in Zukunft aussehen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/innovation-in-der-medienpolitik-durch-die-ampel-regierung/">Innovation in der Medienpolitik durch die Ampel-Regierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Demokratie wird durch konstruktive und öffentliche Debatten beeinflusst. Dafür braucht es transparente Medien, die Skandale und Missstände aufzeigen. Doch wie können journalistische Innovationen, mit Blick auf die momentane Medienkrise, in Zukunft aussehen?</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Ein Gastbeitrag von Annemarie Neumann</em></p>



<p>„Wir schaffen Rechtssicherheit für gemeinnützigen Journalismus“, so hat es die neue&nbsp;Bundesregierung auf Seite 123 des <a href="https://www.bundesregierung.de/resource/blob/974430/1990812/04221173eef9a6720059cc353d759a2b/2021-12-10-koav2021-data.pdf?download=1">Koalitionsvertrags</a> festgehalten. Was vorerst nur als kleiner Satz im gesamten Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP steht, kann viel in der Medienlandschaft ändern und für Innovation im Journalismus sorgen.</p>



<p>Denn der Wandel der Medien ist kaum zu leugnen. So zeigt eine<a href="https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/sites/default/files/2019-01/Nielsen_and_Selva_FINAL_0.pdf"> Studie</a> des Reuthers-Instituts aus dem Jahr 2019, dass der Journalismus zwar wichtiger, aber weniger robust wird und dass sich die Zukunft des Journalismus direkt auf die Gesellschaft und die bestehenden Strukturen niederschlägt. Doch vergangene Debatten behandelten mehr die wirtschaftlichen und messbaren Faktoren als die gesellschaftlichen Auswirkungen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-1024x763.jpg" alt="" class="wp-image-2357" width="512" height="382" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-1024x763.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-300x223.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-768x572.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-1536x1144.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-1570x1169.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-1000x745.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-24x18.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-36x27.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001-48x36.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/16-Funktion-der-Medien-fur-die-gesellschaft_page-0001.jpg 1959w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption>Funktionen der Medien für die Gesellschaft. Bild: bpb.</figcaption></figure></div>


<p>Die Verkleinerungen von Redaktionen, die damit verbundenen Entlassungen Medienschaffender und ganze Schließungen (lokaler) Redaktionen lassen nach und nach die Medienvielfalt und die flächendeckende Berichterstattung über Missstände verschwinden. Doch bei diesen Auswirkungen soll es nicht bleiben. In den USA fand man in einer <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lokalzeitungen-umweltkriminalitaet-studie-1.5444839">Studie </a>heraus, dass durch diese Entwicklungen die Wirtschaftskriminalität zunahm. Die wahrgenommene Kontrollfunktion des Lokaljournalismus fiel weg.</p>



<p>Dabei sieht auch die <a href="https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/medienpolitik/236435/medien-und-gesellschaft-im-wandel/">Bundeszentrale für politische Bildung</a> die Kontrollfunktion als eine der drei Kernfunktionen der Medien für eine demokratische Gesellschaft. Also stellt sich die Frage, wie man diese entstehende Lücke schließen kann. Genau an dieser Stelle kommt der gemeinnützige Journalismus zum Tragen. Der Chefredakteur Justus von Daniels von <a href="https://futurecommunication.de/veraenderung-in-der-investigativen-arbeit-durch-gemeinnuetzigkeit-moeglich/">CORRECTIV</a> sieht im Interview&nbsp;den Vorteil gemeinnütziger Redaktionen darin, „eine Lücke des investigativen Journalismus zu füllen. Denn es gibt zwar investigativen Journalismus, aber nicht in der Stärke und in der Kraft wie es eigentlich nötig ist.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gemeinnütziger Journalismus</strong></h2>



<p><a href="https://correctiv.org/ueber-uns/">CORRECTIV</a> ist seit 2014 das erste spendenfinanzierte Recherchezentrum in Deutschland, das anstatt Gewinnorientierung auf das Gemeinwohl ausgerichtet ist. Neben solchen Non-Profit-Redaktionen gibt es auch Vereine und Verbünde, die den Recherchejournalismus durch Austausch und Wissenstransfer fördern wollen. <a href="https://netzwerkrecherche.org">Netzwerk Recherche</a> setzt dabei auf Konferenzen, Webinare und Workshops, um die Recherchekompetenz im Journalismus in allen Bereichen der Recherche zu erhöhen, aber eben auch besonders im investigativen Journalismus.</p>



<p>Um als gemeinnützige Organisation zu gelten, muss neben der journalistischen Arbeit auch Bildungsarbeit betrieben werden. Die grundsätzlichen Schwerpunkte liegen daher bei CORRECTIV auf frei verfügbarem investigativem Journalismus, einem Bildungsauftrag durch Schulung der Medienkompetenz und der Partizipation bzw. Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Recherchen. Gerade diese Bildungsarbeit hilft, die Bedingung zur Teilhabe an einer Debattenkultur in der Gesellschaft zu verbessern. Denn in der digitalen Welt ist es heutzutage einfacher denn je, sich als Individuum kommunikativ in der Gesellschaft zu beteiligen.</p>



<p>Um Demokratie zu schaffen, sieht der Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller in seiner Publikation&nbsp;„Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit“ unabhängige und freie Medien für die Öffentlichkeit in&nbsp;politischen Debatten und die Bürgerinnen und Bürger in entscheidenden Rollen. Denn dadurch sollen demokratische Prinzipien verteidigt werden. Darauf baut auch die <a href="https://correctiv.org/in-eigener-sache/2021/12/11/gemeinnuetziger-journalismus-wird-bundesweit-kommen/">Idee von CORRECTIV für die Zukunft</a> auf, so der CORRECTIV-Geschäftsführer David Schraven: „eine redaktionelle Gesellschaft, die für die Fortentwicklung der offenen Gesellschaft steht. Ohne informierten Diskurs gibt es keine&nbsp;offene Gesellschaft“.</p>



<p>Dabei stellt sich die Frage, inwiefern sich die Vorstellungen der Medienbranche mit dem Rollenverständnis der Bevölkerung deckt. Die&nbsp;<a href="https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/71726">Studie</a> „was Journalisten sollen und wollen“&nbsp;von Wiebke Loosen, Julius Reimer und Sascha&nbsp;Höllig fand heraus, dass „Quellentransparenz und&nbsp;kritischer, investigativer Journalismus in den Augen der Bevölkerung&nbsp;eine besondere Bedeutung“zukommt. Somit sei festgehalten, dass die investigative Unterstützung des Journalismus durch gemeinnützige Recherchenetzwerke diese Anforderung erfüllen könnte, auch in der Zukunft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Förderung und Finanzierung</strong></h2>



<p>Die Einschätzung von Experten aus der Medienbranche zu einem weiteren möglichen Weg zur Presseförderung hält die&nbsp;<a href="https://library.fes.de/pdf-files/akademie/08984.pdf">Studie „Innovationsreport Journalismus. Ökonomische, medienpolitische&nbsp;und&nbsp;handwerkliche Faktoren im Wandel“</a>&nbsp;fest. Während gegenüber staatlicher Förderung direkte und indirekte Einflüsse befürchtet werden, stehen die Befragten gemeinnützigen Stiftungen und Spenden positiver gegenüber.</p>



<p>Das deckt sich mit den Finanzierungsmodellen von Netzwerk Recherche und CORRECTIV. Der Verein Netzwerk Recherche steht neben den Mitgliedsbeiträgen auch durch projektgebundene Gelder von Stiftungen finanziell gut dar. CORRECTIV finanziert sich neben privaten Spenden von Bürgerinnen und Bürgern, auch durch Zuwendungen von Stiftungen und Institutionen und eigene Einnahmen beispielsweise aus Buchverkäufen. Um die Unabhängigkeit aufrecht zu erhalten, wird versucht viele Kleinspender zu erreichen, erläutert von Daniels. Außerdem&nbsp;„wird eine Spende ab einem gewissen Betrag offengelegt. Stiftungen und größere Spender dürfen uns Geld für unsere Finanzierung und für unsere Arbeit geben, aber sie können uns nicht sagen, was wir damit machen sollen“.&nbsp;Dafür sind die Ergebnisse der Recherchen, so der Chefredakteur für jeden frei verfügbar. Zudem erhält CORRECTIV als gemeinnützige GmbH gesellschaftliche Unterstützung durch Steuererleichterungen.</p>



<p>Im Gegenzug für die Finanzierung muss sich der gemeinnützige Journalismus aber auch beweisen. Denn&nbsp;„Journalismus braucht ein Publikum und muss sich deswegen für seine Erwartungen interessieren &#8211;&nbsp;was nicht gleichbedeutend damit ist, sie alle auch erfüllen zu müssen“, beschreiben&nbsp;Loosen, Reimer und Höllig das Verhältnis zwischen Publikum und Journalismus. Erfolgt also keine sinnvolle, gute und qualitative Arbeit, macht sich das in der Spendenfinanzierung bemerkbar.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2358" width="512" height="342" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-1024x683.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-300x200.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-768x512.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-1536x1024.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-2048x1366.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-1570x1047.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-1000x667.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-24x16.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-36x24.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/CORRECTIV_Redaktionskonferenz-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption>Der Austausch und die Zusammenarbeit spielen bei dem gemeinnützigen investigativen Qualitätsjournalismus bei CORRECTIV eine Rolle. Bild: Ivo Mayr/ CORRECTIV.</figcaption></figure></div>


<p>Um die Qualität der journalistischen Arbeit und die Unabhängigkeit aufrecht zu halten hat sich CORRECTIV eigens und im Zusammenschluss&nbsp;<a href="http://forum-gemeinnuetziger-journalismus.de">„Forum Gemeinnütziger Journalismus</a>“, als Vereinigung der Medien-Non-Profit-Organisationen, zu Transparenz, selbstloser und sorgfältiger Arbeit im <a href="http://forum-gemeinnuetziger-journalismus.de/leitlinien/">Redaktionsstatut</a> beziehungsweise in den Leitlinien verpflichtet. Dabei orientiert sich letzteres am Pressekodex des Deutschen Presserats, den Kriterien der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und der steuerrechtlichen Abgabenordnung.</p>



<p>Aus dieser Qualitätsverpflichtung und der Unabhängigkeit von Verlegern ist die Frage nach der Berechtigung und Lebensfähigkeit des gemeinnützigen Journalismus neben öffentlich-rechtlichen und privaten Medien grundlegend geklärt. Die Bereitschaft für guten Journalismus zu zahlen, scheint in der Bevölkerung und unter den Stiftungen vorhanden zu sein. Sie bietet Chancen, neben den anderen beiden Säulen, den privatwirtschaftliche Medien und öffentlich-rechtliche Anstalten, in der Medienlandschaft zu agieren und das Angebot zu vervollständigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>(Gesetzliche) Strukturen</strong></h2>



<p>Damit der gemeinnützige Journalismus mehr in Anspruch genommen werden kann und als Lösungsansatz für den schrumpfenden (Lokal)journalismus fungieren kann, benötigt es jedoch die größere Rechtssicherheit. Diese stellt der neue Koalitionsvertrag in Aussicht.</p>



<p>Die auf diese Weise entstehende bundesweite Regelung führt zu einer strukturellen Änderung, die ein neues Konzept des bürgernahen Journalismus ermöglichen würde. Als neue Geldquelle für Medienschaffende in der Medienkrise kann das besonders für den lokalen Raum positive Auswirkungen mit sich bringen, um den dortigen Journalismus aufrechtzuerhalten. Dabei können bestehende Organisationen wie CORRECTIV als Beispiel und Kooperationspartner vorangehen. Denn auch schon heute ist das Recherchenetzwerk in Zusammenarbeit mit vielen Redaktionen tätig und wirkt dabei als Vorbild und Unterstützung.</p>



<p>Aus diesem Medienwandel ergibt sich dann auch im Umkehrschluss eine Entwicklung der Gesellschaft. Sind die Hindernisse erstmal abgebaut, so liegen in gemeinnützigen Recherchenetzwerken zukunftsfähige Innovationsmöglichkeiten für den Journalismus. Die gemeinsamen Bestrebungen können dann zu konstruktiven und öffentlichen Debatten führen, die maßgeblich zur Demokratie beitragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/innovation-in-der-medienpolitik-durch-die-ampel-regierung/">Innovation in der Medienpolitik durch die Ampel-Regierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/innovation-in-der-medienpolitik-durch-die-ampel-regierung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Art des Denkens</title>
		<link>https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 08:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Alina Fichter]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Welle]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Formatentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[innovation labs]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Hochschule Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Virtual Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2281</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alina Fichter startete ihre Karriere als Reporterin. Heute entwickelt sie für die Deutsche Welle innovative, digitale Formate und Produkte. Um trotz wandelnder Interessen der Mediennutzer relevant zu bleiben, sieht sie einen Bedarf, gemeinsam näher auf die Zielgruppen zuzugehen und neue Möglichkeiten zu entwickeln, sie anzusprechen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/">Neue Art des Denkens</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Alina Fichter startete ihre Karriere als Reporterin. Heute entwickelt sie für die <a href="https://www.dw.com/de/themen/s-9077">Deutsche Welle </a>innovative, digitale Formate und Produkte. Um trotz wandelnder Interessen der Mediennutzer relevant zu bleiben, sieht sie einen Bedarf, gemeinsam näher auf die Zielgruppen zuzugehen und neue Möglichkeiten zu entwickeln, sie anzusprechen.</strong></p>



<p class="has-text-align-right"><em>Ein Gastbeitrag von Patrick Fuchs</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ihre Laufbahn weist einen spannenden Verlauf auf. Von der Journalistin zur Vordenkerin für Journalist/innen. Wie kam es dazu?</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter.jpg" alt="" class="wp-image-2283" width="379" height="212" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter.jpg 758w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-300x168.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-753x424.jpg 753w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-24x13.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-36x20.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-48x27.jpg 48w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption><strong>Alina Fichter &#8211; Head of Digital Format Development &amp; Lab</strong>. Bild: Patrick Fuchs.</figcaption></figure></div>


<p>Ich war die ersten Jahre meiner Berufslaufbahn ganz klassisch Reporterin und Redakteurin. Irgendwann war ich dann bei der Zeit Medienredakteurin und habe mich viel mit Medien und Zukunft der Medien beschäftigt. Dadurch ist mein Interesse gestiegen, selbst zu überlegen, was nötig ist, um als Medienhäuser relevant zu sein und zu bleiben&nbsp;–&nbsp;in einer Zeit, in der sich das Mediennutzungsverhalten radikal und immer weiter verändert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Weg führte dann zur Formatentwicklung.</strong></h2>



<p>Ich habe angefangen, mich mit verschiedenen Möglichkeiten zu beschäftigen, die Medien bei der digitalen Transformation helfen können. Die nutzerzentrierte Formatentwicklung ist für mich bis heute eine sehr spannende Möglichkeit, weil man sich sehr intensiv mit den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer beschäftigt, sowie mit den Anforderungen der Plattformen. So können erfolgreiche Formate entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neben der digitalen Formatentwicklung leiten Sie auch das <a href="https://futurecommunication.de/stetiges-optimieren/">Innovation Lab</a> der Deutschen Welle. Was unterscheidet die beiden Bereiche?</strong></h2>



<p>Die digitale Formatentwicklung ist ein innovativer Bereich, in dem für die inzwischen etablierten digitalen Plattformen, wie YouTube, Instagramm, Facebook neue Formate entwickeln. Auch für Streamingdienste werden aktuell Ideen umgesetzt, das ist in Indien zum Beispiel ein sehr großer Markt. Das Lab kümmert sich hingegen um journalistisch-technologisch ganz neue Produkte und Formate, die dann auch nicht immer große Reichweiten erzielen müssen. Aktuell zum Beispiel überlegen wir, was im Bereich des Metaverse zu machen, uns erneut mit VR (Virtual Reality) und AR (Augmented Reality) zu beschäftigen, weil diese Technologien voraussichtlich in einigen Jahren für unsere Zielgruppen eine größere Rolle spielen werden als jetzt. Das ist für mich der Unterschied, das eine findet im jetzt statt und ist innovativ und das andere findet in der Zukunft statt und da kann man z. B. nicht erwarten, dass große Reichweiten entstehen. Mit einer Virtual Reality Anwendung erreicht man noch nicht viele Leute, weil nicht viele Menschen eine Virtual Reality Brille haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist es für jedes Medienunternehmen ratsam ein Innovation Lab zu gründen, um keine langfristigen Entwicklungen zu verschlafen oder sollten nicht eher Kooperationen angestrebt werden?</strong></h2>



<p>Beides, also ich glaube es macht keinen Sinn zu sagen, jeder erfindet das Rad neu in diesem Bereich. Deshalb versuchen wir auch beides zu machen. Wir vernetzen uns sehr eng mit Menschen innerhalb der ARD, die ähnliche Ziele haben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Trendanalyse. Wenn jede Einheit</p>



<p>der ARD allein schauen würde, was auf der Welt technologisch interessant für den Journalismus ist wäre das nicht unbedingt sinnvoll. Da kooperieren wir sehr eng. Wenn es um die Zielgruppen geht, da sind wir dann alle etwas anders, also da geht es dann wieder auseinander. Es gibt also Bereiche da müssen wir kooperieren und es gibt Bereiche da müssen wir auch eigene Wege gehen es ist dann eher die individuelle Lösung, man muss schauen, wo was gefragt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Können Sie uns eine erfolgreiches Projekt ihres Innovation Labs schildern?</strong></h2>



<p>Eine Sache, an der wir gerade noch arbeiten ist ein Live-Stream auf Twitch aufzubauen. Der ist noch nicht veröffentlicht, also wir sind noch in der Prototypenphase. Für mich ist das ein Erfolg, weil das Team es geschafft hat mit neuen Arten des Denkens auf einer neuen Plattform zu experimentieren und damit weitere neue, wertvolle Erkenntnisse zu sammeln. Also was bringt Leute eigentlich Live in ein journalistisches Angebot? Das ist eine noch weitgehend ungelöste Frage. Da haben die Kolleginnen und Kollegen einen super Job gemacht, spannende Erkenntnisse herauszuarbeiten, die selbst für unsere News-Abteilung interessant sind und die wir stärker in unseren Livestream investieren können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wo sehen Sie Herausforderungen für die Arbeit im Innovation Lab?</strong></h2>



<p>Eine Herausforderung ist die Erwartungshaltung der Anwender/-innen. Auf der einen Seite möchte man etwas haben in dem Bereich, dass man sich ausprobiert und auf der anderen Seite möchte man dann sofort das alles wahnsinnig erfolgreich ist und eine enorme Reichweite erzielt. Wenn man sich entscheidet etwas auszuprobieren wie die Virtual Reality Anwendung im Bereich des Metaverse, dann darf man nicht davon ausgehen große Reichweiten zu erzielen, das darf dabei einfach nicht das Ziel sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist es gelegentlich auch eine Frage des Budgets?</strong></h2>



<p>Es gibt häufig Sachen die Kosten Geld. Also wenn wir zum Beispiel bei Virtual Reality bleiben, dann können wir ja nur etwas entwickeln, wenn wir auch die Virtual Reality Brillen haben, wir beanspruchen und bezahlen Ressourcen der Technik und des Programms und so weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist es wichtig im Innovationsprozess die täglichen Arbeitsroutinen zu hinterfragen?</strong></h2>



<p>Ich glaube es ist beides wichtig. Die Workflows sind ja in der Regel auch aus bestimmten Gründen und Erfahrungen etabliert. Auf der anderen Seite ist es manchmal gut unter dem Radar Sachen ausprobieren zu können, natürlich ohne dabei Kollegen zu verärgern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie können Innovation Labs sich noch steigern? Was würden Sie sich wünschen?</strong></h2>



<p>Wir müssen uns nicht alle die gleichen Gedanken machen, sondern es hilft total vernetzt zu sein und immer wieder zu hören wie finden andere Kolleginnen und Kollegen Lösungen. Das sind ja auch oft ganz coole Ideen und da kann man zusammenarbeiten. Deswegen würde stärker in Kooperationen zu arbeiten, mit interessanten Partnern, die sich auch auskennen in dem Bereich total helfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/">Neue Art des Denkens</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
