<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Internet Archive - Future Communication</title>
	<atom:link href="https://futurecommunication.de/tag/internet/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://futurecommunication.de/tag/internet/</link>
	<description>Zukunft der Technikkommunikation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Jul 2023 10:32:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.4</generator>

<image>
	<url>https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-KeyVisual_Future-Communication-32x32.png</url>
	<title>Internet Archive - Future Communication</title>
	<link>https://futurecommunication.de/tag/internet/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Cancel Culture: mehr Selbstjustiz als Gerechtigkeit?</title>
		<link>https://futurecommunication.de/cancel-culture-mehr-selbstjustiz-als-gerechtigkeit/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/cancel-culture-mehr-selbstjustiz-als-gerechtigkeit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[cancel culture]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2803</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Phänomen Cancel Culture hat in den letzten Jahren für enorme Aufmerksamkeit gesorgt.&#160; Die ursprünglich als Korrekturmittel gedachte Bewegung ist zu einem zweischneidigen Schwert zwischen Korrektur von Fehlverhalten und dem Untergraben der Meinungsfreiheit geworden. Die Idee hinter der Cancel Culture ist es, Personen, die kontroverse oder fragwürdige Ansichten vertreten, öffentlich zu diskreditieren und zu boykottieren. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/cancel-culture-mehr-selbstjustiz-als-gerechtigkeit/">Cancel Culture: mehr Selbstjustiz als Gerechtigkeit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Das Phänomen <em>Cancel Culture</em> hat in den letzten Jahren für enorme Aufmerksamkeit gesorgt.&nbsp; Die ursprünglich als Korrekturmittel gedachte Bewegung ist zu einem zweischneidigen Schwert zwischen Korrektur von Fehlverhalten und dem Untergraben der Meinungsfreiheit geworden.</strong></p>



<span id="more-2803"></span>



<p>Die Idee hinter der Cancel Culture ist es, Personen, die kontroverse oder fragwürdige Ansichten vertreten, öffentlich zu diskreditieren und zu boykottieren. Wenn jemand &#8222;gecancelt&#8220; wird, soll diese Person aus der Öffentlichkeit verschwinden und die eigene Position verlieren. Soziale Medien spielen hierbei eine entscheidende Rolle, da sie eben eine Plattform bieten, die sich dafür eignet Missstände anzuprangern und Unterstützung für die Betroffenen zu mobilisieren. Allerdings ist es gerade diese Plattform, die auch die Ausbreitung von Gerüchten und unbestätigten Anschuldigungen begünstigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles fair?</h2>



<p>Ein Kernproblem der Cancel Culture liegt in ihrer extremen Unnachgiebigkeit. Oftmals reicht ein einziger Fehltritt aus, um eine Person auf sozialen Medien zu &#8222;canceln&#8220; &#8211; ohne Raum für Dialog oder Reflexion. Dies führt zu einem Klima der Angst, in dem Menschen ihre Meinungen zurückhalten oder verstecken, um nicht selbst Zielscheibe zu werden. Die Cancel Culture kann somit zu einer Einschränkung der Meinungsfreiheit führen, wenn Menschen aus Furcht vor Konsequenzen vorsichtiger mit ihren Aussagen umgehen oder ihre Stimmen ganz zum Schweigen bringen, bevor sie zum Schweigen gebracht werden.</p>



<p>Eine weitere Problematik der Cancel Culture ist die mangelnde Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Wenn jemand öffentlich &#8222;gecancelt&#8220; wird, gibt es kaum Raum für eine echte Entschuldigung oder eine Chance zur Veränderung. Die betroffene Person wird oft für immer mit ihren Fehltritten gebrandmarkt, selbst wenn sie sich reuig zeigt und versucht sich zu bessern. Dieser mangelnde Raum für Wachstum und Vergebung kann langfristig zu einem zermürbenden Effekt führen und das Potenzial haben, Menschen weiter in extremistische Ansichten zu treiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein schmaler Grat</h2>



<p>Zweifellos gibt es Fälle, in denen die Cancel Culture positive Veränderungen bewirkt hat. Sie hat dazu beigetragen, rassistische, sexistische und diskriminierende Verhaltensweisen ans Licht zu bringen und den Opfern eine Stimme zu geben. Beispielsweise wurde 2017 der Oscar-prämierte Schauspieler Kevin Spacey mit <a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/kevin-spacey-vorwurf-sexueller-uebergriffe-anklage-in-london-in-sieben-weiteren-faellen-a-ee098620-4da1-4493-a411-a0bb2ed5bc09" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens</a> konfrontiert. Diese Vorwürfe führten dazu, dass er aus mehreren Film- und Fernsehprojekten herausgeschnitten wurde und sein Ansehen in der Unterhaltungsbranche erheblich gelitten hat. </p>



<p>Auch wurde die Harry Potter Autorin J.K. Rowling zur Zielscheibe der Cancel Culture. Viele haben ihr Transphobie und Bigotterie vorgeworfen, weil sie sich zu Transgender-Rechten und Geschlechtsidentität geäußert hat.  Im Jahr 2020 sorgte sie mit einem Essay für weitere Empörung, in dem sie behauptete, dass &#8222;Geschlechter real sind&#8220; und kritisierte, dass der Begriff &#8222;Frau&#8220; durch &#8222;Menschen, die menstruieren&#8220; ersetzt wurde. Der neue Ausdruck wird verwendet, um zwischen Transfrauen und Menschen, die biologisch als Frauen geboren wurden, zu unterscheiden. Ihre Äußerungen führten zu zahlreichen Aufrufen, sie zu &#8222;canceln. &#8222;Viele Menschen schworen, ihre Bücher nie wieder zu lesen. Mitglieder der Harry-Potter-Besetzung, darunter Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson, haben ihre Kommentare scharf kritisiert.</p>



<p>Doch es ist entscheidend, dass wir uns auch bewusst sind, dass die Cancel Culture ihre eigenen Grenzen hat und dass sie leicht zu einer Form der Selbstjustiz werden kann. Die öffentliche Bloßstellung und Bestrafung von Einzelpersonen darf nicht die Rolle rechtsstaatlicher Institutionen und fairer Gerichtsverfahren ersetzen. Um die Probleme der Cancel Culture anzugehen, ist ein differenzierterer Ansatz notwendig. Statt reflexartiger Verurteilung sollten wir den Raum für Dialog und den Austausch von Meinungen bewahren. Statt Menschen dauerhaft zu &#8222;canceln&#8220;, sollten wir sie dazu ermutigen, aus ihren Fehlern zu lernen und sich weiterzuentwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Problem der Definition</h2>



<p>Die Problematik des Begriffs &#8222;Cancel Culture&#8220; steckt in den Wurzeln des Begriffs selsbst. Dieser ruft zu einem direkten Boykott auf und lässt keinen Raum für Wiedergutmachung. In der Öffentlichkeit wird diese Problematik auch angesprochen. So auch seitens des irischen Schauspielers Graham Norten. Er ist der Meinung, dass der Begriff für dieses Phänomen eher die <em>Accountability</em>, zu deutsch also die Rechenschaftspflicht ist. <strong>„</strong><em>Es muss hart sein, eine Person gewesen zu sein, die immer alles sagen konnte. Und plötzlich kannst du das nicht mehr. Du hast das Recht auf freie Meinungsäußerung, diese ist aber nicht konsequenzfrei. Du musst Rechenschaft ablegen.</em>&#8222;</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">One of the most sensible takes on ‘cancel culture’ I’ve seen. Sensible, honest, smart. I’m posting the video directly as Times Radio tweeted it with a clickbait and somewhat misleading headline that unintentionally confirmed his point. More of this please. <a href="https://t.co/toIzfzLQdm">pic.twitter.com/toIzfzLQdm</a></p>&mdash; Brendan May (@bmay) <a href="https://twitter.com/bmay/status/1580252802101960706?ref_src=twsrc%5Etfw">October 12, 2022</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Graham Norton zum Thema Cancel Culture.<br />Quelle: Twitter @bmay</figcaption></figure>



<p>Die Cancel Culture mag ihre Wurzeln in guten Absichten haben. Aber ihre extreme Natur und ihre Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit verdienen eine kritische Betrachtung. Es ist an der Zeit, dass der  Dialog wiederbelebt und der Raum für Reflexion und Veränderung erweitert wird. Nur so kann eine Kultur der Toleranz und des Fortschritts geschafft werden, die auf Respekt und Vergebung basiert, anstatt auf Angst und Vergeltung.</p>



<p><em>Wie in diesem Artikel bereits beschrieben, ist die Beschränkung der Meinungsfreiheit ein großes Problem der Cancel Culture. Diese Problematik wurde auch groß diskutiert, als bekannt wurde, dass Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter übernehmen wird. Du möchtest mehr über Twitter und Musk erfahren? <a href="https://futurecommunication.de/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-12/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dann hör&#8216; doch gerne in unsere FutureComCast Episode #12 rein!</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/cancel-culture-mehr-selbstjustiz-als-gerechtigkeit/">Cancel Culture: mehr Selbstjustiz als Gerechtigkeit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/cancel-culture-mehr-selbstjustiz-als-gerechtigkeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Twitter &#8211; wie Elon Musk alles auf den Kopf stellt &#124; FutureComCast #12</title>
		<link>https://futurecommunication.de/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-12/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-12/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 09:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2704</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Folge geht es um den Kurznachrichtendienst Twitter. Seitdem Elon Musk die Plattform für über 44 Milliarden US-Dollar akquiriert hat, geht es auf der Plattform drunter und drüber. Fast die Hälfte aller Beschäftigten haben seit der Übernahme ihren Job verloren. Im Gegenzug haben einige kontroverse Persönlichkeiten ihre Accounts wiederbekommen. Wer das alles ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-12/">Twitter &#8211; wie Elon Musk alles auf den Kopf stellt | FutureComCast #12</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In der aktuellen Folge geht es um den Kurznachrichtendienst Twitter. Seitdem Elon Musk die Plattform für über 44 Milliarden US-Dollar akquiriert hat, geht es auf der Plattform drunter und drüber. Fast die Hälfte aller Beschäftigten haben seit der Übernahme ihren Job verloren. Im Gegenzug haben einige kontroverse Persönlichkeiten ihre Accounts wiederbekommen. Wer das alles ist und was noch so vorgeht, erfahrt ihr in Folge 12 des FutureComCasts!</strong></p>



<span id="more-2704"></span>



<p>Die Akquisition von Twitter ging sechs Monate nach der Ankündigung Musks und zusätzlichem hin und her letztendlich am 27. Oktober 2022 über die Bühne. Zuvor erwarb der SpaceX Gründer bereits Anteile an dem amerikanischen Unternehmen und wurde mit 9,1 Prozent der Aktien somit zum größten Shareholder. Seitdem der einflussreiche Unternehmer Twitter übernommen hat, machen regelmäßig Kontroversen die Schlagzeilen. In der aktuellen Folge unseres FutureComCasts bringt euch unsere Moderatorin Tatjana Ladwig auf den aktuellen Stand.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2735" width="600" height="600" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1024x1024.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-300x300.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-150x150.jpg 150w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-768x768.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1536x1536.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-2048x2048.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1570x1570.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-1000x1000.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-24x24.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-36x36.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-48x48.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/comcast-12-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure></div>


<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/Twitter_Snippet.wav"></audio><figcaption class="wp-element-caption">Twitter erlaubt rechtsradikale Menschen zurück auf die Plattform. Warum erfahrt ihr in der aktuellen Folge des FutureComCasts!</figcaption></figure>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button aligncenter"><a class="wp-block-button__link has-vivid-cyan-blue-background-color has-background wp-element-button" href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-13">Hier geht&#8217;s zur aktuellen Folge des FutureComCasts!</a></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Der gedankliche Nachfolger der SMS</h2>



<p>Twitter wurde ursprünglich im März 2006 von Jack Dorsey, Biz Stone und Evan Williams gegründet. Die Idee für den Kurznachrichtendienst entstand in einem Brainstorming bei <em>Odeo</em>, einem von Williams mitgegründeten Podcasting-Unternehmen. Dorsey, der bei <em>Odeo</em> als Ingenieur tätig war, hatte die Idee, Kurznachrichten mit Menschen einer Gruppe kommunizieren zu können, welche später als &#8222;Tweets&#8220; bekannt wurden.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">My commitment to free speech extends even to not banning the account following my plane, even though that is a direct personal safety risk</p>&mdash; Elon Musk (@elonmusk) <a href="https://twitter.com/elonmusk/status/1589414958508691456?ref_src=twsrc%5Etfw">November 7, 2022</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Elon Musk beteuert immer wieder, die freie Meinungsäußerung auf <br />Twitter nicht einschränken zu wollen. Quelle: Twitter @elonmusk</figcaption></figure>



<p><em>Die letzte Folge des FutureComCasts verpasst? <a href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/werbepsychologie-wie-unser-konsum-gesteuert-wird-futurecomcast-11?in=technikjournalismus/sets/futurecomcast">Hier geht&#8217;s zur Folge 11</a>. Zu Gast war die Werbepsychologin Franziska Bauer.</em></p>



<p><em>Schon was von Künstlicher Intelligenz gehört, die in sekundenschnelle Informationen recherchieren und in einen präsentierbaren Text pressen kann? Nein? Dann empfehlen wir euch einen Blick in den aktuellen Artikel unseres Blogs zu werfen. Unser Autor Thomas Lehmann hat sich mit dem intelligenten Text-Bot auseinandergesetzt und erklärt euch, was der Bot bereits beherrscht und wo aktuell noch Probleme liegen. <a href="https://futurecommunication.de/chatgpt-was-ist-das/">Hier geht es um Artikel!</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-12/">Twitter &#8211; wie Elon Musk alles auf den Kopf stellt | FutureComCast #12</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/twitter-wie-elon-musk-alles-auf-den-kopf-stellt-futurecomcast-12/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2023/01/Twitter_Snippet.wav" length="4869018" type="audio/wav" />

			</item>
		<item>
		<title>Antworte mir, Bot! Was hinter Chatbots steckt&#124;FutureComCast #10</title>
		<link>https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 13:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Chatbots]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2460</guid>

					<description><![CDATA[<p>Digitale Kommunikation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Parallel dazu steigt der Bedarf an unmittelbarer Information. Hier kommen Chatbots ins Spiel. Sie sind in der Lage, mit potenziellen Kunden zu kommunizieren, Daten in Erfahrung zu bringen oder Fragen zu Produkten und Dienstleistungen zu beantworten. In unserer neuen Ausgabe des FutureComCasts erfahrt ihr mehr über die Technologie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/">Antworte mir, Bot! Was hinter Chatbots steckt|FutureComCast #10</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Digitale Kommunikation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Parallel dazu steigt der Bedarf an unmittelbarer Information. Hier kommen Chatbots ins Spiel. Sie sind in der Lage, mit potenziellen Kunden zu kommunizieren, Daten in Erfahrung zu bringen oder Fragen zu Produkten und Dienstleistungen zu beantworten. In unserer neuen Ausgabe des FutureComCasts erfahrt ihr mehr über die Technologie und die Entwicklung, die hinter den digitalen Helfern steckt.</strong></p>



<span id="more-2460"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Menschliche Kommunikation in Form von Chatbots</h2>



<p>In dieser Folge sind Jens Westenberger und Sascha Dreesbach zu Gast. Beide arbeiten beim <a href="https://www.itzbund.de/DE/home/home_node.html">Informationstechnikzentrum Bund</a> (kurz: ITZBund). Es wurde 2016 gegründet und ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts im Bereich des Bundesministeriums der Finanzen. Es unterstützt als zentraler IT-Dienstleister die deutsche Bundesverwaltung. Sie erbringen IT Dienstleistungen für über 200 Behörden der Bundesverwaltung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/antworte-mir-bot-was-hinter-chatbots-stecktfuturecomcast-10"><img decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2531" width="600" height="600" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1024x1024.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-300x300.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-150x150.jpg 150w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-768x768.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1536x1536.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-2048x2048.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1570x1570.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-1000x1000.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-24x24.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-36x36.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-48x48.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Kopie-von-Vorlagen-Instagram-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure></div>


<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/snipp_1_final.wav"></audio><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://soundcloud.com/technikjournalismus/antworte-mir-bot-was-hinter-chatbots-stecktfuturecomcast-10">Neugierig geworden? Hier geht&#8217;s zur Folge 10 des FutureComCasts!</a></figcaption></figure>



<p>Der ITZBund bietet drei verschiedene Arten von Chatbots an. Den FAQ-Bot, der direkte Antworten auf Fragen gibt, den Formular-Bot, der Bürger*innen beim Ausfüllen von Formularen hilft und einen sprachgesteuerten Bot, wie man ihn von Telefonwarteschleifen kennt. Doch der ITZBund arbeitet nicht allein an diesen Chatbots. Wer die anderen Akteure sind, wie lange an einem Chatbot gearbeitet wird und was eigentlich <a href="https://futurecommunication.de/big-data-struktur-im-komplexenfuturecomcast-8/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Big Data</a> damit zu tun hat, erfahrt ihr in der zehnten Folge unserer FutureComCasts!</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="403" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-1024x403.jpg" alt="Die Chatbots erhalten durch eigene Namen Charakter. Quelle: ITZBund" class="wp-image-2464" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-1024x403.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-300x118.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-768x302.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-1000x393.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-24x9.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-36x14.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung-48x19.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Chatbots-Bundesregierung.jpg 1322w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Chatbots erhalten durch eigene Namen Charakter. Quelle: ITZBund</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/">Antworte mir, Bot! Was hinter Chatbots steckt|FutureComCast #10</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/chatbots-die-bedeutung-von-chatbots-fuer-die-zukunft-futurecomcast-10/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/snipp_1_final.wav" length="7115658" type="audio/wav" />

			</item>
		<item>
		<title>Facebook war gestern: neue Medienplattformen</title>
		<link>https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 07:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[ard]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Welle]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[medienbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[plattformen]]></category>
		<category><![CDATA[Studierende]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Hochschule Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[twitch]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2296</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Medienbranche wird zum Teil immer noch nachgesagt, dass sie den Sprung auf das digitale Zeitalter mit nur mäßigem Erfolg gemeistert hat. Schwierigkeiten kommen zum einen aus fehlenden online-implementierungen und zum anderen durch die Problematik der User-Mentalität im Internet. Im Gespräch mit Alina Fichter von der Deutschen Welle (DW) werden mögliche neue Plattformen besprochen, welche eine mögliche Lösung für das Dilemma sein können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/">Facebook war gestern: neue Medienplattformen</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Medienbranche wird zum Teil immer noch nachgesagt, dass sie den Sprung auf das digitale Zeitalter mit nur mäßigem Erfolg gemeistert hat. Schwierigkeiten kommen zum einen aus fehlenden Online-Implementierungen und zum anderen durch die Problematik der User-Mentalität im Internet. Im Gespräch mit <a href="https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/">Alina Fichter</a> von der Deutschen Welle (DW) werden mögliche neue Plattformen besprochen, welche eine mögliche Lösung für das Dilemma sein können.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Ein Gastbeitrag von Christian Kalis</em></p>



<p>Der Finger berührt den Knopf. Durch das Hineindrücken wird ein Signal an die Hauptplatine gesendet. Lüfter beginnen sich zu drehen. Das System fährt langsam hoch. Der Rechner ist an. Noch ein Klick an den Bildschirm zum Aufleuchten des Logos. Gewohnheit machts. Jetzt noch schnell einen Kaffee holen und dann beginnt der Tag. So oder ähnlich geht es vielen Deutschen vor allem in Zeiten von Homeoffice und digitaler Lehre.&nbsp;</p>



<p><a href="https://www.hamburgmediaschool.com/koepfe/fichter-alina">Alina Fichtner</a>, derzeit angestellt bei dem Nachrichtenportal Deutsche Welle (DW), macht sich in ihrem Arbeitstag Gedanken darüber, wie diese Menschen besser erreicht werden können. Ziel ist es, neue Formate und Wege zu ermitteln, die neue und alte Nachrichtenleser:innen begeistern können. Eine Idee, an der sie gerade arbeitet, erklärt sie im Interview:&nbsp;„Wir arbeiten gerade noch an einem Livestream für eine breite Zuschauerschaft, den wir auf <a href="https://www.twitch.tv">Twitch</a> aufbauen wollen. Dieser ist jedoch noch nicht online, da wir uns noch in der Prototypenphase befinden“.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Twitch als Erfolgsbeispiel</h2>



<p>Die online Plattform&nbsp;Twitch&nbsp;entstand 2011 aus der 24-Stunden Live-Übertragung von Justin.tv einem Kanal, den Justin Kann und der heutige Twitch-CEO Emmet Shear 2006 gegründet haben, um das Leben von Justin Kan mit der ganzen Welt zu teilen. Das Interesse der Zuschauer vor allem an Let ́s Plays und dem E-Sport Bereich brachte die beiden dazu, die Gamingübertragung auszulagern und auch für andere Content-Creator zur Verfügung zu stellen. Der Erfolg der Plattform sorgte dafür, dass im Jahr 2014 Amazon den die Webseite für 970 Millionen Euro übernimmt und auch die Konkurrenz sieht den Erfolg dieses neuen Unterhaltungsformates. 2015 startet YouTube unter Microsoft seinen eigenen Live-Gaming-Kanal und auch andere versuchen sich den neu eröffneten Markt anzueignen. Doch bis heute ist Twitch die Nummer eins der Live-Streaming-Anbieter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">N<strong>icht nur Zielgruppe gewinnen, sondern auch zurückgewinnen</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-683x1024.jpg" alt="Bild: Pexels." class="wp-image-2306" width="342" height="512" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-683x1024.jpg 683w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-200x300.jpg 200w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-768x1151.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1025x1536.jpg 1025w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1367x2048.jpg 1367w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1570x2353.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-1000x1499.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-16x24.jpg 16w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-24x36.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-32x48.jpg 32w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-fauxels-3184435-1-scaled.jpg 1708w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></figure></div>


<p>Warmer Dampf steigt aus der Kaffeetasse auf. Auf dem Bildschirm flackern Tabellen und Auswertungen. Eine Benachrichtigung leuchtet am rechten Eck auf. „Erinnerung: Zoom-Meeting in 10&nbsp;Minuten.“&nbsp;Viele Deutsche haben sich an ihren Home-Office-Alltag gewöhnt. Alles geht von zu Hause aus. Noch ein schneller Blick auf das Smartphone und los gehts. Der Blick bleibt länger als gewollt am mobilen Bildschirm hängen. Eine Pop-up Nachricht lenkt die Aufmerksamkeit weg vom PC, wieder ran ans Handy.&nbsp;</p>



<p>„Was bringt die Menschen eigentlich dazu, live&nbsp;ein journalistisches Angebot zu nutzen? Das ist noch eine ungelöste Frage. Es gibt zwar ein paar einzelne Medienanstalten, die damit experimentieren, aber so richtig gelöst ist die Frage noch nicht.“, erklärt Fichter.&nbsp;Viel Medien, Marken und Unternehmen sehen in Twitch immer noch den Gaming-Kanal für Nerds. Dabei besitzt Twitch täglich über 30 Millionen aufrufe und ist damit auf Platz 44 im&nbsp;Alexa Rank Monatstrend, einem Onlinedienst, der Daten über Seitenabrufe auf Webseiten sammelt und auswertet. Twitch liegt nach diesem Ranking nur zwei Plätze hinter Twitter, welches Platz 42 belegt. Allein im Jahr 2019 wurde laut eigener Zahlen von Twitch, 660 Milliarden Minuten Live-Streamer:innen zugesehen. Durchschnittlich senden 50.000 Kanäle kontinuierlich Inhalte über die Server.</p>



<p>Die Zeiten des reinen Gaming-Kanals sind schon lange vorbei. Die Kategorie: „just Chatting“&nbsp;hat 18 Millionen Follower und ist seit Mai 2021 auch in Nachrichtenwelt abseits von Gaming bekannt. Für Aufmerksamkeit hat die Kontroverse geführt, als Streamer:innen sich leicht bekleidet in Planschbecken ihrer Community zeigten. Diese sorgte jedoch auch für eine steigende Nutzerzahl von Besuchern, die wenig mit Computerspielen am Hut haben. Gleichzeitig nutzen immer mehr Content-Creator Twitch für ihre Q&amp;A-Streams und auch das Infotainment erhielt eine eigene Kategorie auf der Webseite. Alina Fichter erklärt:&nbsp;„Selbst unsere&nbsp;News-Abteilung findet das interessant und vielleicht können wir Teile&nbsp;unsere Erkenntnisse stärker in unseren Livestream einarbeiten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachrichten am besten umsonst, aber nicht kostenlos</strong></h2>



<p>Die Maus wandert über das rote X. Das Fenster schließt sich. Wieder ein Meeting geschafft. Aus der Küche hört man bereits das Mahlen der Kaffeemaschine für die nächste Stärkung. Nach einer kurzen Genusspause geht es auch mal an die frische Luft. Die von jener Sorte, die mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen als mit etwas anderem. Gemeinsam haben jene, die viel am Computer arbeiten und diejenigen, welche eher selten am PC sitzen, das Interesse an den täglichen Nachrichten und Informationen über die Geschehnisse der Welt. Diese werden zumeist per Newsticker oder anderen Online-Medien-Tools konsumiert. Die Medienhäuser sind hierbei stets den User:innen gefolgt.</p>



<p>Egal welches soziale Netzwerk betrachtet wird, alle etablierten Medienhäuser sind vertreten. Nur auf Twitch bleibt dies noch aus. Dabei bietet gerade bei der großen Frage der Kostendeckung Twitch eine kreative Lösung. Die Benutzer:innen möchten tägliche über ihre favorisierten Nachrichten upgedatet werden. Dies soll möglichst kostenlos passieren. Viel Medienhäuser haben verschiedene Systeme etabliert. Am stärksten ist hierbei das Abo-Model vertreten und die Möglichkeit, Artikel kostenlos mit Werbung zu lesen. Twitch hat durch die Kooperation mit Amazon ein ganz eigenes System. Durch die Verlinkung des Twitch-Accounts mit dem eigenen Amazon-Konto ermöglicht das Verschenken einer&nbsp;„Subskription“ für den bevorzugten Streamer:in, welches eigentlich kostenpflichtig zu erwerben ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Videoformate, so weit das Auge reicht</strong></h2>



<p>Alternativ zu Twitch werden Instagram und vor allem&nbsp;<a href="https://www.tiktok.com/de-DE">TikTok</a>&nbsp;diskutiert. Gerade TikTok steht als neues Medium der Jugend ganz oben auf der Liste. Ähnlich wie Twitch verwendet es das Videoformat. Jedoch&nbsp;im kurzen „Story“-Format. Wobei auch hier Livestreams der Content-Creator:innen nicht unüblich sind. Dadurch entsteht eine mögliche Schnittstelle zwischen den Livestreams von Twitch und anderen Sozial-Media-Plattformen, wie <a href="https://futurecommunication.de/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau/">TikTok</a>. Die ARD ist hier bereits aktiv geworden. Nach eigenen Angaben will die Tagesschau „auch neben journalistischen Inhalten für eine junge Zielgruppe einen humorvollen&nbsp;Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen TV-Nachrichtensendung“, liefern. Das Jugendangebot&nbsp;Funk der ARD ist schon lange dabei, genauso wie die Washington Post. </p>



<p>TikTok selbst steht zwar in der Kritik, wenn es um Themen wie Datenschutz und Berichterstattung aus China geht, trotzdem ist die Tendenz zu Online-Video-Formaten der Medienhäuser interessant. Grund hierfür könnten zum einen der sich immer stärkere Wandel zu Online-TV und weg vom herkömmlichen Fernsehen sein und zum anderen ist der oben bereits erwähnte digitale Wandel der Medienhäuser ausschlaggebend. Alina Fichter sieht die Problematik in den Ansprüchen der&nbsp;Medienhäuser: „Eine Herausforderung ist die Erwartungshaltung der Anwender:innen. Auf der einen Seite möchte man etwas haben in dem Bereich, dass man sich ausprobiert und auf der anderen Seite möchte man dann sofort, dass alles wahnsinnig erfolgreich ist und eine enorme Reichweite erzielt“.&nbsp;Diesen Wunschtraum vom erfolgreichen Boom auf neuen Plattformen haben nicht nur Medienhäuser, sondern viele Unternehmen und nur wenigen gelingt eine erfolgreiche Umsetzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Plattformen für neue Zielgruppen</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1024x683.jpg" alt="Bild: Pexels." class="wp-image-2303" width="512" height="342" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1024x683.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-300x200.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-768x512.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1536x1024.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-2048x1365.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1570x1047.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-1000x667.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-24x16.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-36x24.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/pexels-tracy-le-blanc-607812-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure></div>


<p>Gerade das Erreichen und Halten von neuen, in diesem Fall auch jüngeren Zielgruppen, ist eine facettenreiche Aufgabe. Neue Trends zu erkennen und zu adaptieren, ist das Kernelement für den Erfolg. Dies benötigt ein andauerndes Beobachten von globalen Trends und der Selektierung von bereits bestehenden Inhalten, was wiederum Fachkräfte in diesem Bereich erfordert, um eine der Herausforderungen zu beschreiben.</p>



<p>Wie ein Schatten zieht der Sekundenzeiger an der Zwölf vorbei. Feierabend. Eine letzte Sicherheitskopie des Workflows und endlich wird sich der Entspannung gewidmet. Der Browser wird geöffnet und die favorisierte Webseite geladen. Endlich nicht mehr an die Arbeit denken, sondern den bevorzugten Content-Creator:innen lauschen. Hier kommt die erwähnte Herausforderung ins Spiel. Die Zielgruppe ist zwar über die beschriebenen Medien erreichbar, doch vielleicht möchte sie auf diese Plattformen gar keinen informativen Content. Selbst die Smartphone-Generation legt mal ihr Handy weg und möchte einfach nur die Seele baumeln lassen. Dies ist ein Punkt, den die Medienhäuser berücksichtigen müssen, wenn sie den Sprung auf die bislang noch wenig genutzten Plattformen, wie Twitch oder Tiktok erfolgreich meistern wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/">Facebook war gestern: neue Medienplattformen</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/facebook-war-gestern-neue-medienplattformen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechtsextremismus im Gaming: Ein verlorener Kampf?</title>
		<link>https://futurecommunication.de/rechtsextremismus-im-gaming-ein-verlorener-kampf/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/rechtsextremismus-im-gaming-ein-verlorener-kampf/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 12:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2156</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die re:publica 2022 hat auch dieses Jahr ein breites Spektrum an Themen behandelt. Neben Nachhaltigkeit, sozialer Inklusion und vielen weiteren Gebieten, wurde auch dem Gaming als neuartiges Kulturgut Aufmerksamkeit geschenkt. Die verdreckte Spielwiese Mit Gaming ist dabei das Mit- und Gegeneinander-Spielen von Computer- und Videospielen über das Internet gemeint. Dazu gehören auch die digitalen Räume, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/rechtsextremismus-im-gaming-ein-verlorener-kampf/">Rechtsextremismus im Gaming: Ein verlorener Kampf?</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <a href="https://futurecommunication.de/so-war-die-republica-2022/">re:publica 2022</a> hat auch dieses Jahr ein breites Spektrum an Themen behandelt. Neben Nachhaltigkeit, sozialer Inklusion und vielen weiteren Gebieten, wurde auch dem Gaming als neuartiges Kulturgut Aufmerksamkeit geschenkt.</p>



<span id="more-2156"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Die verdreckte Spielwiese</h2>



<p>Mit Gaming ist dabei das Mit- und Gegeneinander-Spielen von Computer- und Videospielen über das Internet gemeint. Dazu gehören auch die digitalen Räume, in denen die Spieler*innen sich informieren, vernetzen und austauschen. Dank der Fortschritte in der Digitalisierung und der breitflächigen Nutzung des Internets bietet das Zocken einen entspannenden Zeitvertreib für alle Altersgruppen. Mit der kulturellen Akzeptanz von Videospielen und der stetig steigenden Popularität müssen sich Gamer*innen aber auch mit Diskriminierungen innerhalb der Communitys beschäftigen.</p>



<p>So bedienen sich auch rechtsextreme Gruppen an der unschuldigen Spielwiese des Gamings, um diese als Instrument zur Verbreitung von Hass zu nutzen. Das Ziel ist, den gesellschaftlichen Diskurs nach rechts zu verschieben. Dafür nutzen sie die Anonymität des Internets zu ihrem Vorteil. Dabei formulieren sie ihre Ansichten und Symbole in Gaming-Foren als vermeintlich harmlose Meinungsäußerungen, Kommentare oder sogenannte Memes. Gerade für Jugendliche, die ein großes Interesse an Videospielen zeigen, sind diese Gruppierungen gefährlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">David gegen Goliath</h2>



<p>Besonders auf der Videospiel-Plattform Steam ist das Problem groß. Steam bietet neben den Videospielen selbst noch diverse Community-Funktionen, um sich mit Spielern aus aller Welt zusammenzuschließen. Hierfür lassen sich geschlossene Gruppen gründen, in welchen dann der Austausch entsteht. Rechtsextreme User nutzen diese Gruppen, um ihre Propaganda zu verbreiten.</p>



<p>Manche der User fallen bereits mit radikalen Usernamen und Profilbildern auf. Andere bleiben unter dem Deckmantel der Anonymität. Auf der Plattform Steam lassen sich solche Gruppen und User melden, sodass diese gelöscht oder gegebenenfalls gebannt werden. Das Problem dabei ist, dass es auf Steam nur 26(!) Community-Moderator*innen gibt, die die gemeldeten Fälle untersuchen &#8211; bei über 40 Millionen Usern täglich. Das Regulieren der rechtsextremen Gruppen wird somit zur Milchmädchenrechnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktion und Reaktion</h2>



<p>Der Missbrauch der Gaming-Plattformen bleibt allerdings nicht unbeantwortet. In den letzten Jahren haben sich mehrere Initiativen gebildet, die nicht nur Rechtsextremismus, sondern Diskriminierung allgemein in Gaming-Communitys bekämpfen. Das Projekt <a href="https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/projekte/good-gaming-well-played-democracy/"><em>Good Gaming – Well Played Democracy</em></a> von der Amadeu Antonio Stiftung bietet seit 2020 viele Hintergrundinformationen, sowie Beratungen und Weiterbildungen für sowohl Influencer*innen und auch für zivilgesellschaftliche Initiativen und Vereine. Das Ziel: das gemeinsame Entwickeln von Kampagnen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Denn Gaming gehört nicht nur den Gamern. Gaming ist für alle.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/rechtsextremismus-im-gaming-ein-verlorener-kampf/">Rechtsextremismus im Gaming: Ein verlorener Kampf?</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/rechtsextremismus-im-gaming-ein-verlorener-kampf/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Listening Center und Technikberichterstattung: Hinweise aus der Welt der Prosumer</title>
		<link>https://futurecommunication.de/listening-center-und-technikberichterstattung-hinweise-aus-der-welt-der-prosumer/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/listening-center-und-technikberichterstattung-hinweise-aus-der-welt-der-prosumer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2020 08:39:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Monderkamp]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Listening Center]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinische Post]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=119</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Listening Center der Reihnischen Post monitort in Echtzeit das Internet - soziale Netzwerke, Nachrichten und diverse Plattformen - und findet auf Basis von verschiedenen Kriterien aktuelle Informationen. Die Anwender erhalten individuelle, für sie relevante, Reportings per Mail. Im journalistischen Bereich wird das digitale Recherche-Tool besonders im lokalen Umfeld genutzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/listening-center-und-technikberichterstattung-hinweise-aus-der-welt-der-prosumer/">Listening Center und Technikberichterstattung: Hinweise aus der Welt der Prosumer</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Das Listening Center der Reihnischen Post monitort in Echtzeit das Internet &#8211; soziale Netzwerke, Nachrichten und diverse Plattformen &#8211; und findet auf Basis von verschiedenen Kriterien aktuelle Informationen. Die Anwender erhalten individuelle, für sie relevante, Reportings per Mail. Im journalistischen Bereich wird das digitale Recherche-Tool besonders im lokalen Umfeld genutzt.</strong></p>



<span id="more-119"></span>



<p class="has-text-align-right"><em>Ein Gastbeitrag von Lena Kiefhaber</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2020/04/Monderkamp.jpg" alt="Hannah Monderkamp ist Social-Media-Analystin und arbeitet im Audience-Engagement-Team am Listening Center der Rheinischen Post." class="wp-image-120" width="319" height="319"/><figcaption>Hannah Monderkamp ist Social-Media-Analystin im Audience-Engagement-Team am Listening Center der Rheinischen Post. (Foto: Monderkamp)</figcaption></figure></div>



<p><em>Mittels Listening Center kann Webnutzern auf der ganzen Welt zugehört werden, dies wäre auch bei Technikberichterstattung möglich. Angenommen ein Technikjournalist würde dieses Tool nutzen, was schätzen Sie die Einflüsse auf seine Arbeit ein?</em></p>



<p><strong>Monderkamp: </strong>Es kann auf jeden Fall helfen, den Bereich allumfassender abzudecken. Man kann alles, was passiert mitbekommen, auch im internationalen Raum. Dies gilt auch für die vielen verschiedenen Zielgruppen, man bekommt die Möglichkeit kleine Interessensgruppen und Trends abzubilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das gesamte Netz durchkämmen</h2>



<p><em>Das Listening Center kann also helfen, die eigene Filterblase der Journalisten selbst zerplatzen zu lassen. Wie ändert sich der Berufsalltag eines Technikjournalisten durch das Listening Center?</em></p>



<p><strong>Monderkamp:</strong> Der Berufsalltag ändert sich auf jeden Fall. Erstens spart er Zeit, da er nicht mehr alles händisch durchkämmen muss. Zweitens gibt es einem die Möglichkeit, wirklich das komplette Netz auf interessante Themen zu durchkämmen. So kann man schnell feststellen, ob sich etwas verändert, oder ob ein neues Thema auftaucht.</p>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<p>Artikel zum Thema: <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://futurecommunication.de/listening-center:-ein-rettungsboot-in-der-informationsflut?/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Listening Center: Ein Rettungsboot in der Informationsflut?</a></p>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<p><em>Was gilt es zu beachten, wenn man als Journalist das Listening Center nutzt?</em></p>



<p><strong>Monderkamp:</strong> Auf jeden Fall ist und bleibt es wichtig, dass man sich selbst informiert und nicht nur davon treiben lässt. Es muss immer noch ein Redakteur beurteilen, was zum Thema wird. Zahlen sind zwar ein wichtiges Kriterium, aber sollten nicht das Einzige sein. Man sollte auch regelmäßig prüfen, ob die ausgewählten Quellen passen, besonders im asiatischen Raum sind viele Bots unterwegs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trend oder unternehmengetrieben?</h2>



<p><em>Welche Chancen und Risiken entstehen gerade bei der Besonderheit von Technikberichterstattung?</em></p>



<p><strong>Monderkamp:</strong> Man muss noch mal genau schauen, was wirklich der Trend ist und was nur von Unternehmen getrieben ist. Gerade im Bereich der Technik ist dies schwierig, da es häufig nur eine Quelle gibt. Wichtig ist dabei: Das Listening Center ist kein Rechercheersatz. Es gibt einem nur Hinweise. Nachrecherchieren muss man dann immer noch selbst.</p>



<p><em>Ist eine Weiterentwicklung der Anwendung geplant?</em></p>



<p><strong>Monderkamp:</strong> Woran wir derzeit arbeiten, ist die Trenderkennung. Das Tool soll automatisch erkennen, ob etwas ein relevantes Thema sein wird. Also das was sich gerade noch entwickelt. Ich denke, da kann man noch viel in den Bereichen der Automatisierung und der Künstlichen Intelligenz tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/listening-center-und-technikberichterstattung-hinweise-aus-der-welt-der-prosumer/">Listening Center und Technikberichterstattung: Hinweise aus der Welt der Prosumer</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/listening-center-und-technikberichterstattung-hinweise-aus-der-welt-der-prosumer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
