<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>innovation labs Archive - Future Communication</title>
	<atom:link href="https://futurecommunication.de/tag/innovation-labs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://futurecommunication.de/tag/innovation-labs/</link>
	<description>Zukunft der Technikkommunikation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Sep 2022 07:49:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.4</generator>

<image>
	<url>https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-KeyVisual_Future-Communication-32x32.png</url>
	<title>innovation labs Archive - Future Communication</title>
	<link>https://futurecommunication.de/tag/innovation-labs/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Neue Art des Denkens</title>
		<link>https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 08:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Alina Fichter]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Welle]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Formatentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[innovation labs]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Hochschule Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Virtual Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2281</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alina Fichter startete ihre Karriere als Reporterin. Heute entwickelt sie für die Deutsche Welle innovative, digitale Formate und Produkte. Um trotz wandelnder Interessen der Mediennutzer relevant zu bleiben, sieht sie einen Bedarf, gemeinsam näher auf die Zielgruppen zuzugehen und neue Möglichkeiten zu entwickeln, sie anzusprechen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/">Neue Art des Denkens</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Alina Fichter startete ihre Karriere als Reporterin. Heute entwickelt sie für die <a href="https://www.dw.com/de/themen/s-9077">Deutsche Welle </a>innovative, digitale Formate und Produkte. Um trotz wandelnder Interessen der Mediennutzer relevant zu bleiben, sieht sie einen Bedarf, gemeinsam näher auf die Zielgruppen zuzugehen und neue Möglichkeiten zu entwickeln, sie anzusprechen.</strong></p>



<p class="has-text-align-right"><em>Ein Gastbeitrag von Patrick Fuchs</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ihre Laufbahn weist einen spannenden Verlauf auf. Von der Journalistin zur Vordenkerin für Journalist/innen. Wie kam es dazu?</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized" datatext=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter.jpg" alt="" class="wp-image-2283" width="379" height="212" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter.jpg 758w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-300x168.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-753x424.jpg 753w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-24x13.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-36x20.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/Fichter-48x27.jpg 48w" sizes="(max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption><strong>Alina Fichter &#8211; Head of Digital Format Development &amp; Lab</strong>. Bild: Patrick Fuchs.</figcaption></figure></div>


<p>Ich war die ersten Jahre meiner Berufslaufbahn ganz klassisch Reporterin und Redakteurin. Irgendwann war ich dann bei der Zeit Medienredakteurin und habe mich viel mit Medien und Zukunft der Medien beschäftigt. Dadurch ist mein Interesse gestiegen, selbst zu überlegen, was nötig ist, um als Medienhäuser relevant zu sein und zu bleiben&nbsp;–&nbsp;in einer Zeit, in der sich das Mediennutzungsverhalten radikal und immer weiter verändert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Weg führte dann zur Formatentwicklung.</strong></h2>



<p>Ich habe angefangen, mich mit verschiedenen Möglichkeiten zu beschäftigen, die Medien bei der digitalen Transformation helfen können. Die nutzerzentrierte Formatentwicklung ist für mich bis heute eine sehr spannende Möglichkeit, weil man sich sehr intensiv mit den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer beschäftigt, sowie mit den Anforderungen der Plattformen. So können erfolgreiche Formate entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neben der digitalen Formatentwicklung leiten Sie auch das <a href="https://futurecommunication.de/stetiges-optimieren/">Innovation Lab</a> der Deutschen Welle. Was unterscheidet die beiden Bereiche?</strong></h2>



<p>Die digitale Formatentwicklung ist ein innovativer Bereich, in dem für die inzwischen etablierten digitalen Plattformen, wie YouTube, Instagramm, Facebook neue Formate entwickeln. Auch für Streamingdienste werden aktuell Ideen umgesetzt, das ist in Indien zum Beispiel ein sehr großer Markt. Das Lab kümmert sich hingegen um journalistisch-technologisch ganz neue Produkte und Formate, die dann auch nicht immer große Reichweiten erzielen müssen. Aktuell zum Beispiel überlegen wir, was im Bereich des Metaverse zu machen, uns erneut mit VR (Virtual Reality) und AR (Augmented Reality) zu beschäftigen, weil diese Technologien voraussichtlich in einigen Jahren für unsere Zielgruppen eine größere Rolle spielen werden als jetzt. Das ist für mich der Unterschied, das eine findet im jetzt statt und ist innovativ und das andere findet in der Zukunft statt und da kann man z. B. nicht erwarten, dass große Reichweiten entstehen. Mit einer Virtual Reality Anwendung erreicht man noch nicht viele Leute, weil nicht viele Menschen eine Virtual Reality Brille haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist es für jedes Medienunternehmen ratsam ein Innovation Lab zu gründen, um keine langfristigen Entwicklungen zu verschlafen oder sollten nicht eher Kooperationen angestrebt werden?</strong></h2>



<p>Beides, also ich glaube es macht keinen Sinn zu sagen, jeder erfindet das Rad neu in diesem Bereich. Deshalb versuchen wir auch beides zu machen. Wir vernetzen uns sehr eng mit Menschen innerhalb der ARD, die ähnliche Ziele haben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Trendanalyse. Wenn jede Einheit</p>



<p>der ARD allein schauen würde, was auf der Welt technologisch interessant für den Journalismus ist wäre das nicht unbedingt sinnvoll. Da kooperieren wir sehr eng. Wenn es um die Zielgruppen geht, da sind wir dann alle etwas anders, also da geht es dann wieder auseinander. Es gibt also Bereiche da müssen wir kooperieren und es gibt Bereiche da müssen wir auch eigene Wege gehen es ist dann eher die individuelle Lösung, man muss schauen, wo was gefragt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Können Sie uns eine erfolgreiches Projekt ihres Innovation Labs schildern?</strong></h2>



<p>Eine Sache, an der wir gerade noch arbeiten ist ein Live-Stream auf Twitch aufzubauen. Der ist noch nicht veröffentlicht, also wir sind noch in der Prototypenphase. Für mich ist das ein Erfolg, weil das Team es geschafft hat mit neuen Arten des Denkens auf einer neuen Plattform zu experimentieren und damit weitere neue, wertvolle Erkenntnisse zu sammeln. Also was bringt Leute eigentlich Live in ein journalistisches Angebot? Das ist eine noch weitgehend ungelöste Frage. Da haben die Kolleginnen und Kollegen einen super Job gemacht, spannende Erkenntnisse herauszuarbeiten, die selbst für unsere News-Abteilung interessant sind und die wir stärker in unseren Livestream investieren können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wo sehen Sie Herausforderungen für die Arbeit im Innovation Lab?</strong></h2>



<p>Eine Herausforderung ist die Erwartungshaltung der Anwender/-innen. Auf der einen Seite möchte man etwas haben in dem Bereich, dass man sich ausprobiert und auf der anderen Seite möchte man dann sofort das alles wahnsinnig erfolgreich ist und eine enorme Reichweite erzielt. Wenn man sich entscheidet etwas auszuprobieren wie die Virtual Reality Anwendung im Bereich des Metaverse, dann darf man nicht davon ausgehen große Reichweiten zu erzielen, das darf dabei einfach nicht das Ziel sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist es gelegentlich auch eine Frage des Budgets?</strong></h2>



<p>Es gibt häufig Sachen die Kosten Geld. Also wenn wir zum Beispiel bei Virtual Reality bleiben, dann können wir ja nur etwas entwickeln, wenn wir auch die Virtual Reality Brillen haben, wir beanspruchen und bezahlen Ressourcen der Technik und des Programms und so weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist es wichtig im Innovationsprozess die täglichen Arbeitsroutinen zu hinterfragen?</strong></h2>



<p>Ich glaube es ist beides wichtig. Die Workflows sind ja in der Regel auch aus bestimmten Gründen und Erfahrungen etabliert. Auf der anderen Seite ist es manchmal gut unter dem Radar Sachen ausprobieren zu können, natürlich ohne dabei Kollegen zu verärgern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie können Innovation Labs sich noch steigern? Was würden Sie sich wünschen?</strong></h2>



<p>Wir müssen uns nicht alle die gleichen Gedanken machen, sondern es hilft total vernetzt zu sein und immer wieder zu hören wie finden andere Kolleginnen und Kollegen Lösungen. Das sind ja auch oft ganz coole Ideen und da kann man zusammenarbeiten. Deswegen würde stärker in Kooperationen zu arbeiten, mit interessanten Partnern, die sich auch auskennen in dem Bereich total helfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/">Neue Art des Denkens</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/neue-art-des-denkens/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stetiges Optimieren</title>
		<link>https://futurecommunication.de/stetiges-optimieren/</link>
					<comments>https://futurecommunication.de/stetiges-optimieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 11:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[bbc]]></category>
		<category><![CDATA[buzzed open lab]]></category>
		<category><![CDATA[buzzfeed]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[innovation labs]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Studierende]]></category>
		<category><![CDATA[t3n]]></category>
		<category><![CDATA[Technikjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Hochschule Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[trends in newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://futurecommunication.de/?p=2265</guid>

					<description><![CDATA[<p>Woran hakt es, wenn Innovation Labs plötzlich Ihre Pforten schließen? Hubs gelten weiterhin als absoluter Trend, dennoch gibt es auch Stimmen die hinter den Worten Digitalisierung und Kreativität die passenden Inhalte vermissen. Wie müssen sich Media Labs aufstellen, um nicht vom Schicksal eingeholt zu werden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/stetiges-optimieren/">Stetiges Optimieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Woran hakt es, wenn Innovation Labs plötzlich Ihre Pforten schließen? Hubs gelten weiterhin als absoluter Trend, dennoch gibt es auch Stimmen die hinter den Worten Digitalisierung und Kreativität die passenden Inhalte vermissen. Wie müssen sich Media Labs aufstellen, um nicht vom Schicksal eingeholt zu werden?</strong></p>



<p class="has-text-align-right"><em>Ein Gastbeitrag von Patrick Fuchs</em></p>



<p>„Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann ist sie zum Scheitern verurteilt,“ erklärte einst&nbsp;Albert Einstein. <a href="https://futurecommunication.de/innovationsagenturen-schnittstelle-zwischen-politik-und-gesellschaft/">Innovation Labs</a> sollen ihren Unternehmen genau für solche absurden Ideen den idealen Nährboden bieten. Sie dienen als Instrument um die Kreativität von Mitarbeiter*innen zu fördern, innovative Produkte, Geschäftsmodelle und Arbeitsmethoden zu entwickeln oder schlicht die neuesten technischen Trends zu erproben. In den vergangenen Jahren ist nahezu jedes Unternehmen auf der Innovation/Media/Digital/Open Labs aufgesprungen. Bei der Beschreibung dieser Innovatoren fallen wiederholt Begriffe wie&nbsp;„Digitalisierung“, „neue Technologien“ oder auch „Start-Up-Methoden.“ Tatsächliche Revolutionen&nbsp;bleiben in vielen Fällen jedoch aus. Laut<a href="https://t3n.de/consent?redirecturl=%2Fnews%2Fkillt-innovation-labs-1228358%2F"> Tatjana Moser</a> von&nbsp;t3n&nbsp;liegt das an einer unzureichend ausgebauten Zielsetzung.</p>



<p>Für eine erfolgreiche Modernisierung ist es laut ihr nicht ausreichend neue Ideen zu entwickeln, solange man sich hierbei nicht auf einzelne Bereiche der Customer Journey fokussiert und somit gewinnbringende Formate und Produkte entwickelt. Bleibt dieser Gewinn aus, schließen Labs auch schnell wieder ihre Tore. Ein Beispiel hierfür ist das&nbsp;<a href="https://www.niemanlab.org/reading/buzzfeed-is-closing-its-open-lab-later-this-year/">BuzzFeed open lab</a>. „Da wir uns dem Ende unseres ursprünglichen zweijährigen Engagements nähern, haben wir gelernt, dass es bessere Möglichkeiten gibt,&nbsp;neue Technologien in die Mission von BuzzFeed zu integrieren“,&nbsp;sagte Mat Honan bereits 2017. „Das bedeutet, dass wir das Open Lab nicht mehr als separate&nbsp;Initiative betreiben werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risiken für die Innovation Labs</h2>



<p>Die Studie&nbsp;<a href="https://wan-ifra.org/wp-content/uploads/2020/09/WAN-IFRA_TIN_MediaLabs.pdf">Trends in Newsrooms 2019</a>&nbsp;erkennt weitere klare Risiken für die Überlebensfähigkeit von Innovation Labs. Zum einen die im jeweiligen Unternehmen vorherrschende Kultur. Aufgrund der experimentellen Arbeitsmethoden kann das Anspruchsdenken der Mutterkonzerne eine enorme Drucksituation schaffen. Zum anderen sind die Medienhäuser auf ein gewisses Innovationstempo angewiesen, um sich ihren Stakeholdern gegenüber rechtfertigen zu können. Abseits dieses Risikos muss in Zeiten des Medienwandels auch zwingend die finanzielle Nachhaltigkeit betrachtet werden. Interdisziplinäre Teams sind kostspielig und Medieninnovationen nicht minder risikoreich als die von anderen Branchen.</p>



<p>Auch die Interdisziplinarität des Teams kann zu hinderlichen Spannungen bis hin zum Scheitern führen, da Background, Fachvokabular, Erfahrungen, Kommunikationsverhalten und Arbeitsgewohnheiten zum Teil schwer vereinbar sind. Journalist*innen&nbsp;<a href="https://www.media-lab.de/files/content/blog-2021/innovation-in-deutschen-medienunternehmen-kath-universitaet-eichstaett-ingolstadt.pdf">benennen</a>&nbsp;zusätzlich festgefahrene Unternehmensprozesse und -strukturen, zu wenige Mitarbeiter und Zeit sowie mangelnde Kommunikation im Unternehmen als relevante Faktoren für das Scheitern von Innovationen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-1024x547.jpg" alt="Innovationen müssen gelebt werden" class="wp-image-2275" width="768" height="410" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-1024x547.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-300x160.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-768x410.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-1536x820.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-1570x838.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-1000x534.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-24x13.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-36x19.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k-48x26.jpg 48w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/09/6085347780_2734e0f0d5_k.jpg 2048w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>Bild: Flickr</figcaption></figure></div>


<p>So erklärt auch Joachim Dreykluft gegenüber&nbsp;<a href="https://www.mdpi.com/2673-5172/2/3/22">Klaus Meyer</a>:&nbsp;„Das Scheitern an sich tut weh. Das&nbsp;Analysieren des Scheiterns verdoppelt dann den Schmerz, weil Sie natürlich Salz in die Wunde streuen. Aber das ist natürlich umso wichtiger, um einen Lerneffekt zu erreichen. Natürlich hoffen wir, diese Fehler nie wieder zu machen. Aber dort sind Fehler, die man macht, obwohl man Bücher&nbsp;fünfmal gelesen hat. Du musst nur selbst einmal gemacht haben.“</p>



<p>Allerdings muss ein Abbruch eines Innovation Labs nicht zwingend mit einem Misserfolg gleichzusetzen sein. Auch eine vollständige Erfüllung der Leistung wäre denkbar. In diesem Fall hätte das Labor all seine Aufgaben erfüllt und sämtliche Optionen ausgeschöpft. Im Rahmen der Studie Trends in Newsrooms stellten die Forscher von&nbsp;<a href="https://wan-ifra.org/wp-content/uploads/2020/09/WAN-IFRA_TIN_MediaLabs.pdf">WAN-IFRA&nbsp;</a>fest, dass über 30 von 123 Media Labs in der Zwischenzeit wieder geschlossen wurden. Einige dieser Labore existierten lediglich für das Promoten einer Innovation. Auch das BuzzFeed Open Lab war lediglich für eine bestimmte Aufgabe angelegt. Jedoch meldete sich die ehemalige Open-Lab-Chefin Amanda Hickman zu Wort, dass der Verlust der Ausbildungsmöglichkeiten durch das Lab ein herber Schlag sei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterentwicklung notwendig</h2>



<p>Anders als Hickman, sehen viele Journalisten mit einer Skepsis und Widerstand den aktuellen Entwicklungen entgegen. Ein Grund dafür ist, dass es jahrzehntelang keinen wirtschaftlichen Veränderungsdruck gegeben hat. Besonders staatliche Medien wie die&nbsp;BBC&nbsp;entwickeln sich nur sehr schwerfällig und behalten große Teile ihrer alten Routinen bei. Damit passt der Broad Caster voll ins Bild von Plöchinger, der vielen Medienhäusern attestiert sich zwar innovativ zu nennen, aber nicht entsprechend zu handeln.</p>



<p>Neben den Medienhäusern müssen sich jedoch auch die Innovation Labs an die Erfahrungen der vergangenen Jahre anpassen. Aktuell entsteht eine neue Generation von Medien Labs, die sich auf das Knowhow der Labore der letzten 10 Jahre beruft. In einigen Phasen des Innovationsprozesses profitierten die neuen Labs von der Pionierarbeit der Vorgänger.</p>



<p>Zusätzlich machten sich Veränderungen in der Labororganisation bemerkbar. Die meisten Labore sind nun in die Unternehmensstruktur eingebettet, um eine stärkere Verbindung zur Organisation sicher zu stellen. Die Anbindung erfolgt dabei auf höchster Strategieebene oder in einem Tochterunternehmen.&nbsp;„Wir wollen das&nbsp;HH Lab keinesfalls isolieren. Im Gegenteil&nbsp;–&nbsp;bei allen Prozessen, des Lab sollte jemand aus dem Rest der Organisation also, entweder innerhalb von NOZ&nbsp;Digital oder auch aus anderen Einheiten, mit einbezogen werden,“ Sagt Joachim&nbsp;Dreykluft.</p>



<p>Durch diese Kontakte und die vielfältigen Anstrengungen der Labormitarbeiter, die sich selbst als Innovationsmotor verstehen, da sie sich für Wissenstransfers bereit erklären kommt ein neuer Austausch zu Stande. Im Vergleich zum Beginn der Inno Labs können die aktuellen Bedingungen als umfassend und transparent beschrieben werden. Sie bieten damit ideale Voraussetzungen für permanentes Lernen.</p>



<p>Durch die Adaption agiler Arbeitsweisen und dem Gestalten von Prozessketten als Sprints lassen sich mit Hilfe der Fast-Prototyping-Methode schneller testbare Prototypen entwickeln. Somit lässt sich eine abschließende Entscheidung über den weiteren Projektverlauf bereits nach wenigen Wochen treffen. Dies schont Ressourcen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Networking als Sicherheit</h2>



<p>Mit Ideen wie den Future Media Hubs, also dem Aufbau eines Medieninnovationsnetzwerks im Herzen Europas lassen sich zudem weitere Sicherheiten schaffen. Ein internationales Netzwerk aus ähnlich agierenden Medien Labs ermöglicht es den Mitgliedern Informationen auszutauschen und Verbindungen zur Start-Up-Szene aufzubauen oder zu vertiefen. Medienunternehmen tauschen zunehmend Erkenntnisse aus, aber dieser Prozess des Wissensaustauschs erfolgt eher ad hoc. Diese Lücke wollen die Future Media Hubs füllen. Die in Brüssel ansässige Initiative baut eine Plattform auf, die systematische Möglichkeiten für Innovationspartner bietet.</p>



<p>Die Future Media Hubs sind eine Gruppe von Communities, die Medienunternehmen in ganz Europa verbinden und ihnen helfen, durch den Austausch von Erkenntnissen neues Fachwissen zu erwerben. Zukünftig will Future Media Hubs sein Netzwerk auch außerhalb Europas ausbauen und im Herzen Brüssels ein Zentrum für Medieninnovation errichten. „Wir wollen die Innovation in Europa fördern und die Entwicklung&nbsp;der Medienbranche&nbsp;beschleunigen, indem wir ihre verschiedenen Akteure miteinander vernetzen“, sagt&nbsp;<a href="https://media-innovation.news/media-labs/">Sarah Geeroms</a>, Head of Future Media Hubs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/stetiges-optimieren/">Stetiges Optimieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://futurecommunication.de/stetiges-optimieren/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
