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	<title>Elisabeth Seiler, Autor bei Future Communication</title>
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	<description>Zukunft der Technikkommunikation</description>
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		<title>Mastodon &#8211; Twitter Alternative oder doch nur Hype?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Seiler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 10:54:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hypes wie Clubhouse, Diaspora und Co gibt es immer wieder &#8211; Ausnahmen wie TikTok schaffen auch den Durchbruch. Nach der Twitter-Übernahme durch Elon Musk suchen nun viele User*innen nach einem alternativen Kurznachrichtendienst. Das Netzwerk Mastodon hat deutsche Wurzeln und bietet einige Ähnlichkeiten, aber auch viele Unterschiede zu Twitter. Aber wie funktioniert Mastodon und ist es [&#8230;]</p>
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<p><em>Hypes wie <a href="https://futurecommunication.de/trend-app-clubhouse-willkommen-im-club-nicht/">Clubhouse</a>, Diaspora und Co gibt es immer wieder &#8211; Ausnahmen wie TikTok schaffen auch den Durchbruch. Nach der Twitter-Übernahme durch Elon Musk suchen nun viele User*innen nach einem alternativen Kurznachrichtendienst. Das Netzwerk Mastodon hat deutsche Wurzeln und bietet einige Ähnlichkeiten, aber auch viele Unterschiede zu Twitter. Aber wie funktioniert Mastodon und ist es eine wirkliche Twitter-Alternative oder doch nur ein Hype?</em></p>



<span id="more-2514"></span>



<h2 class="wp-block-heading">#RIPTwitter</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935-770x1024.jpg" alt="#RIPTwitter: Elon Musk antwortet mit Twitter-Grabstein-Meme." class="wp-image-2538" width="385" height="512" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935-770x1024.jpg 770w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935-226x300.jpg 226w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935-768x1021.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935-1155x1536.jpg 1155w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935-1000x1330.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935-18x24.jpg 18w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935-27x36.jpg 27w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935-36x48.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8935.jpg 1170w" sizes="(max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption class="wp-element-caption">Elon Musks Antwort zu dem trending Hashtag #RIPTwitter. Bild: Twitter.</figcaption></figure></div>


<p>#RIPTwitter: unter Elon Musk droht das Ende des geliebten Microbloggingdienstes vieler. Der Hashtag trendet auf <a href="https://twitter.com">Twitter</a> zwei Wochen nach Elon Musks Übernahme des Kurznachrichtendiensts. Es gibt eine Schlagzeile nach der anderen um die Zukunft des Netzwerks. Einige prognostizieren das Ende von Twitter, andere tweeten Memes darüber. Musk hatte durch seine Änderungen viele Kündigungen hervorgerufen. Über die Hälfte des Unternehmens sind davon betroffen &#8211; auch die Führungsebene. Denn Musk habe sie vor ein Ultimatum gestellt: sich entweder für immense Überstunden zu verpflichten oder das Unternehmen zu verlassen.&nbsp;</p>



<p>Auch Twitter selbst erfährt drastische Änderungen. Der Dienst steht nun unter dem Motto: Freie Meinungsäußerung. Auch blaue Haken, die früher zur Verifizierung dienten, kann sich nun jeder zu seinem Profil hinzufügen, natürlich im Abo-Modell. Selbst Accounts wie der, des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump oder Kayne Wests wurde wieder entsperrt. Dabei ist die Plattform eine wichtige Nachrichtenquelle und ein Austauschort für Politik und Journalismus. Eines ist dabei klar: Viele Nutzer*innen suchen nach einer Alternative zu dem Dienst und stoßen dabei schnell auf <a href="https://mastodon.social/explore">Mastodon</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tröten statt Tweeten</h2>



<p>Aber was ist überhaupt Mastodon? Der vom deutschen Entwickler Eugen Rochko gegründete Open-Source-Software Mirkobloggingdienst ist vom grundlegenden Aufbau ziemlich ähnlich zu Twitter. Dort können Nutzer*innen kurze Beiträge mit Text, Bildern, Videos und Umfragen posten und auch die Posts anderer teilen sowie favorisieren. Anders als bei Twitter veröffentlicht man aber keine „Tweets“ sondern ein „Tröt“ mit bis zu 500 Zeichen. Den anderen Nutzern können natürlich auch antworten und Direktnachrichten geschickt werden. Anders als bei anderen Sozialen Netzwerken mit komplizierten Algorithmen ist Mastodons Timeline stets chronologisch.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was unterscheidet dann Mastodon und Twitter?</h2>



<p>Mastodon ist im Gegensatz zu Twitter dezentral. Das bedeutet, dass Mastodon aus vielen verschiedenen Servern zusammengeschlossen ist. Dort gibt es je nach Interessengebieten verschiedene Server, welche dann auch als eigene thematische Instanz agieren. Das lässt sich auch schon bei der Anmeldung sehen, wo man sich bei einem dieser Server registrieren muss. Dabei sollte beachtet werden, auf welchem Server man sich registriert: einige haben bestimmte Ausrichtung und dadurch eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Themen wie Rassismus, Sexismus sowie Transphobie oder sonstige administrative Vorgaben. Aber nicht jeder Server ist frei zugänglich, für einige braucht man eine Einladung.&nbsp;</p>



<p>Auch die Nutzung betrifft die Dezentralität des Dienstes, da diese auf den ersten Blick nicht so intuitiv ist wie die von Twitter und damit auch bei einigen für Verwirrung sorgt, beispielsweise wenn man andere User*innen sucht. Denn neben den Nutzernamen muss auch der Server, auf dem man registriert ist, gesucht werden. Das ergibt sich aus der dezentralen Natur. Das sollte dann so aussehen: „@username@server“. Dadurch ergibt sich auf dem Server auch der Nachrichten-Stream im „Lokal“-Reiter“, wo nur die &#8222;lokalen&#8220; Tröts auftauchen.</p>



<p>Die Dezentralität bietet natürlich auch viele Vorteile, zum Beispiel, dass Mastodon nicht zentral kontrolliert wird und damit auch werbefrei sein kann. Auch eine Übernahme durch Menschen wie Elon Musk ist dadurch ausgeschlossen. Denn Mastodon wird durch Spenden von Organisationen und Privatpersonen finanziert und ist damit auch nicht profitorientiert. Ganz im Gegenteil: Mastodon ist seit 2021 sogar als gemeinnützige GmbH eingetragen. Sogar der Quellcode ist frei verfügbar auf <a href="https://github.com/mastodon/mastodon">GitHub</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mastodon als Teil des Fediverse</h2>



<p>Mastodon sieht sich als Teil des &#8222;Fediverse&#8220;, ein Netzwerk aus verschiedenen Social-Media-Plattformen. Fediverse stellt sich aus den Wörtern „Federation“ und „Universe“ zusammen. Dadurch kann man mit seinem Mastodon Account mit Nutzern ähnlicher Dienste in Verbindung treten. Es stellt im Prinzip eine Art vernetzter Sozialer Netzwerke dar. Im Fediverse wird nicht nur die Twitter-Alternative Mastodon betrieben, sondern auch Alternativen zu Youtube (Peertube), Instagram (<a href="https://pixelfed.org/">Pixelfed</a>), diverses, das an Facebook erinnert, teilweise aber thematischen Zuschnitt hat (<a href="https://joinbookwyrm.com/de/">BookWyrm</a>) oder Soundcloud (<a href="https://funkwhale.audio/">Funkwhale</a>). All diese Dienste sind eigenständig, wollen aber miteinander kompatibel sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative oder Hype?</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-1024x314.png" alt="" class="wp-image-2566" width="768" height="236" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-1024x314.png 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-300x92.png 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-768x236.png 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-1536x472.png 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-2048x629.png 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-1570x482.png 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-1000x307.png 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-24x7.png 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-36x11.png 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/11/Mastodon-Nutzer-innen-2022-48x15.png 48w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mastodon User*innen 2022. Quelle @mastodonusercount@bitcoinhackers.org, Grafik: Elisabeth Seiler.</figcaption></figure></div>


<p>Doch kann Mastodon mit dem schnellen Zuwachs mithalten? Denn auch solche Plattformen sollten organisch wachsen, nicht erzwungen. Innerhalb der letzten Wochen sind laut dem Gründer Eugen Rochko mehr als eine Millionen Nutzer auf der Plattform aktiv, die Hälfte dieser Nutzer seien erst nach dem 27. Oktober dazugekommen. Damit hat die neue Twitter-Alternative auch zu kämpfen. Denn viele Server waren in der letzten Woche „voll“.  Deshalb konnte man sich nicht auf den eigentlich öffentlichen Servern registrieren. Immerhin kann der eigene Account später immer wieder auf einen anderen Server umgezogen werden, ohne Follower oder sonstiges zu verlieren. </p>



<p>Doch ein soziales Netzwerk ist mehr als nur die Technologie, auf der es aufbaut. Es geht auch um die Community und die Erfahrungen der Nutzerinnen und Nutzer. Für einige kann Mastodon durchaus eine Alternative zu Twitter darstellen, vor allem wenn diese aktiv einer Instanz angehören und sich dort auch einfinden. Trotzdem nutzen viele die beiden Dienste noch parallel, weswegen ein kompletter Umstieg unwahrscheinlich ist. Deswegen bleibt noch offen, ob Mastodon Twitter wirklich alleinig ersetzen wird.</p>
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		<title>&#8222;How to TikTok&#8220; mit der Tagesschau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Seiler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 14:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tagesschau ist die bekannteste Nachrichtensendung Deutschlands, auch auf der Videoplattform TikTok mit über 1,3 Millionen Follower ist sie der erfolgreichste deutsche Nachrichtenkanal. Die kreativen Köpfe hinter dem Kanal geben Einblicke zu der Erfolgsgeschichte.</p>
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<p><a href="https://www.tagesschau.de">Die Tagesschau</a> ist die bekannteste Nachrichtensendung Deutschlands, auch auf der Videoplattform TikTok mit über 1,3 Millionen Follower ist sie der erfolgreichste deutsche Nachrichtenkanal. Die kreativen Köpfe hinter dem Kanal geben Einblicke zu der Erfolgsgeschichte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Wir sagen immer intern: der Einstieg muss ballern&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium is-resized" datatext=""><img decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-151x300.jpeg" alt="" class="wp-image-2117" width="163" height="324" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-151x300.jpeg 151w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-514x1024.jpeg 514w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-768x1529.jpeg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-771x1536.jpeg 771w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-1028x2048.jpeg 1028w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-1000x1991.jpeg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-12x24.jpeg 12w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-18x36.jpeg 18w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-24x48.jpeg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278.jpeg 1170w" sizes="(max-width: 163px) 100vw, 163px" /><figcaption>Felix Edeha in dem TikTok des Workshops. Bild: Elisabeth Seiler.</figcaption></figure></div>


<p>Auf der <a href="https://futurecommunication.de/so-war-die-republica-2022/">re:publica 2022</a> in Berlin haben die kreativen Köpfe hinter dem Nachrichtenaccount, die Presenter*innen Anna Metzentin, Antje Kießler, Felix Edeha sowie Oskar Vitlif aus der Redaktion, einen Workshop zu der Videoplattform gegeben.</p>



<p>Zusammen mit den Presenter*innen wurde das <a href="https://www.tiktok.com/@tagesschau/video/7107291744139480325">TikTok des Tages</a> bei dem Workshop erarbeitet. Das Thema war die EU-Entscheidung, USB-C als einheitliches Ladekabel ab 2024 umzusetzen. Dazu wurde in verschiedenen Gruppen der Inhalt, der Einstieg sowie die möglichen Grafiken für das Video erarbeitet.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum überhaupt TikTok?</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-145x300.jpeg" alt="" class="wp-image-2115" width="162" height="336" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-145x300.jpeg 145w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-493x1024.jpeg 493w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-768x1594.jpeg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-740x1536.jpeg 740w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-986x2048.jpeg 986w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-1000x2076.jpeg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-12x24.jpeg 12w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-17x36.jpeg 17w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-23x48.jpeg 23w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1.jpeg 1170w" sizes="(max-width: 162px) 100vw, 162px" /><figcaption>TikTok Kanal der Tagesschau. Bild: Elisabeth Seiler.</figcaption></figure></div>


<p>Die Tagesschau ist die bekannteste Nachrichtensendung Deutschlands. Über Jahrzehnte hinweg hat sie sich weiter verbessert, ist jedoch ihrem Stil treu geblieben. Auf der Videoplattform TikTok ist eine junge Zielgruppe vertreten, welche über die „klassischen Medien“ kaum noch zu erreichen ist. Laut der Plattform selbst sind die meisten User:innen zwischen 14 und 17 Jahren alt.&nbsp;„Das klassische Aufmacherthema der 20 Uhr Sendung interessiert meistens die Leute, die wir erreichen wollen, nicht“, erklärt Oskar Vitlif von der Social Media Redaktion der Tagesschau. Gerade für die öffentlich-rechtlichen Sender ist diese Gruppe oftmals schwer zu erreichen. Bei anderen sozialen Plattformen wie Instagram, Facebook, YouTube sind die Nutzer:innen eher über 20 oder sogar 30.</p>



<p>Diese Chance haben Antje Kießler und Anna Metzentin 2019 erkannt, als sie zusammen den Account gestartet haben. Auch auf der Videoplattform TikTok war die Tagesschau einer der ersten Nachrichtenaccounts. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Tagesschau ihren Look beibehalten soll, den sie hat. Das Blau kennen viele, das Logo kenne viele, das wir in den Stil bleiben“, so Anna Metzentin, Gründerin und Presenterin des TikTok-Kanals. Mit über 1,3 Millionen Follower ist die Tagesschau&nbsp;damit der erfolgreichste deutsche Nachrichtenkanal auf der Social-Media-Plattform.&nbsp;</p>



<p>„Wir zeigen Nachrichten, Aktuelles, teilweise aber auch, was wir einfach so für die Community wichtig finden. Wenn wir merken, die Community hat Fragen oder wenn sich Fake News verbreiten, dann machen wir diese Themen auch gerne“, erklärt Antje Kießler, die zweite Gründerin und Presenterin des TikTok-Kanals. Das Besondere an der Videoplattform ist, dass dort das Engagement der Nutzer viel höher ist, als auf anderen Plattformen. Es wird viel in den Kommentaren diskutiert, was manche Themen dann hochkochen lässt. Dies passiert jedoch oft mit viralen Themen, wo sich dann schnell falsche Informationen verbreiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Doppel-Strategie</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2100" width="602" height="450" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-300x225.jpeg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-24x18.jpeg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-36x27.jpeg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-48x36.jpeg 48w" sizes="(max-width: 602px) 100vw, 602px" /><figcaption>&#8222;How to TikTok&#8220; Workshop mit der Tagesschau auf der re:publica 2022. Bild: Elisabeth Seiler.</figcaption></figure></div>


<p>Die plattformgerechte Art und Weise, mit den grundsätzlichen journalistischen Qualitätskriterien ist das Erfolgsrezept. Aber wann werden Inhalte unzureichend verkürzt oder vereinfacht, dass das Ergebnis nicht mehr mit dem journalistischen Anspruch vereinbar ist? In den 15 bis 60 Sekunden langen Videos wird auf das wichtigste beschränkt, falls weitere Informationen wichtig sind, werden diese in die Kommentare geschrieben.&nbsp;„Die wichtigste Frage, die wir immer haben, ist: ist das spannend für Schüler und Schülerinnen, für Leute, die gerade in ihrem Studium stehen, sprechen sie in der Schulpause über das Thema? Wenn sie das nicht tun, finden wir einen Weg, den Leuten das so in ihren Alltag zu überführen, dass sie was damit anfangen können“, erklärt Oskar Vitlif.</p>



<p>Für Ältere ist es oft schwer, die Berichterstattung an das Konsumverhalten der jüngeren Zielgruppen anzupassen. Denn für diese sehen die Videos erst einmal ungewohnt aus. Deshalb fährt die Tagesschau eine Doppel-Strategie: Nachrichten und gleichzeitig Fun-Content. „Dieser Fun-Content, dieses Plus X, was wir auf der Plattform machen, ist eigentlich das, was die Aufmerksamkeit und die Reichweite auf den Kanal bringt“, erzählt Vitlif. </p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Fun-Content&#8220;</h2>



<p>Ein Beispiel für diesen Content ist zum Beispiel das virale Jugendwort des Jahres 2021. In dem Video hat die Nachrichtensprecherin Susanne Daubner Wörter wie „cringe“ im Studio vorlesen und erklärt. „Die Hürde war so ein bisschen, dass sie diese Wörter ja nicht kennt, dann musste ich ihr in dem Prompter schreiben, wie man das ausspricht, ‚cringe‘ habe ich dann ‚kwingsche‘ geschrieben. Dann haben wir das gepostet und das ist eingeschlagen. Es wurde vermemet, wie sonst etwas“, erklärt Vitlif. So sieht man auch, wie sich die junge Zielgruppe durch die Doppel-Strategie durch viralen &#8222;Fun-Content&#8220; ansprechen lässt. „Um mit Nachrichtenvideos super viele Leute zu erreichen, muss auch ein Gesprächswert geschafft werden. Das ist wichtig um geteilt zu werden“, erklärt Antje Kießler weiter.</p>



<p>Unter dem Hashtag #tagesschau auf TikTok sind mittlerweile über 400 Millionen Aufrufe. Darunter sind aber natürlich nicht nur Videos von der Tagesschau selbst, sondern auch oft Feedback für die Nachrichtensendung. „Das gibt uns die Möglichkeit, Themenvorschläge zu generieren, aber auch einfach zu kucken, wie ist gerade die Stimmung und wo kann man schlimmeres verhindern“, erzählt Anna Metzentin. </p>
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