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	<title>Re:publica Archive - Future Communication</title>
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	<description>Zukunft der Technikkommunikation</description>
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	<title>Re:publica Archive - Future Communication</title>
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		<title>Rechtsextremismus im Gaming: Ein verlorener Kampf?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alper Dinc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 12:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die re:publica 2022 hat auch dieses Jahr ein breites Spektrum an Themen behandelt. Neben Nachhaltigkeit, sozialer Inklusion und vielen weiteren Gebieten, wurde auch dem Gaming als neuartiges Kulturgut Aufmerksamkeit geschenkt. Die verdreckte Spielwiese Mit Gaming ist dabei das Mit- und Gegeneinander-Spielen von Computer- und Videospielen über das Internet gemeint. Dazu gehören auch die digitalen Räume, [&#8230;]</p>
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<p>Die <a href="https://futurecommunication.de/so-war-die-republica-2022/">re:publica 2022</a> hat auch dieses Jahr ein breites Spektrum an Themen behandelt. Neben Nachhaltigkeit, sozialer Inklusion und vielen weiteren Gebieten, wurde auch dem Gaming als neuartiges Kulturgut Aufmerksamkeit geschenkt.</p>



<span id="more-2156"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Die verdreckte Spielwiese</h2>



<p>Mit Gaming ist dabei das Mit- und Gegeneinander-Spielen von Computer- und Videospielen über das Internet gemeint. Dazu gehören auch die digitalen Räume, in denen die Spieler*innen sich informieren, vernetzen und austauschen. Dank der Fortschritte in der Digitalisierung und der breitflächigen Nutzung des Internets bietet das Zocken einen entspannenden Zeitvertreib für alle Altersgruppen. Mit der kulturellen Akzeptanz von Videospielen und der stetig steigenden Popularität müssen sich Gamer*innen aber auch mit Diskriminierungen innerhalb der Communitys beschäftigen.</p>



<p>So bedienen sich auch rechtsextreme Gruppen an der unschuldigen Spielwiese des Gamings, um diese als Instrument zur Verbreitung von Hass zu nutzen. Das Ziel ist, den gesellschaftlichen Diskurs nach rechts zu verschieben. Dafür nutzen sie die Anonymität des Internets zu ihrem Vorteil. Dabei formulieren sie ihre Ansichten und Symbole in Gaming-Foren als vermeintlich harmlose Meinungsäußerungen, Kommentare oder sogenannte Memes. Gerade für Jugendliche, die ein großes Interesse an Videospielen zeigen, sind diese Gruppierungen gefährlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">David gegen Goliath</h2>



<p>Besonders auf der Videospiel-Plattform Steam ist das Problem groß. Steam bietet neben den Videospielen selbst noch diverse Community-Funktionen, um sich mit Spielern aus aller Welt zusammenzuschließen. Hierfür lassen sich geschlossene Gruppen gründen, in welchen dann der Austausch entsteht. Rechtsextreme User nutzen diese Gruppen, um ihre Propaganda zu verbreiten.</p>



<p>Manche der User fallen bereits mit radikalen Usernamen und Profilbildern auf. Andere bleiben unter dem Deckmantel der Anonymität. Auf der Plattform Steam lassen sich solche Gruppen und User melden, sodass diese gelöscht oder gegebenenfalls gebannt werden. Das Problem dabei ist, dass es auf Steam nur 26(!) Community-Moderator*innen gibt, die die gemeldeten Fälle untersuchen &#8211; bei über 40 Millionen Usern täglich. Das Regulieren der rechtsextremen Gruppen wird somit zur Milchmädchenrechnung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktion und Reaktion</h2>



<p>Der Missbrauch der Gaming-Plattformen bleibt allerdings nicht unbeantwortet. In den letzten Jahren haben sich mehrere Initiativen gebildet, die nicht nur Rechtsextremismus, sondern Diskriminierung allgemein in Gaming-Communitys bekämpfen. Das Projekt <a href="https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/projekte/good-gaming-well-played-democracy/"><em>Good Gaming – Well Played Democracy</em></a> von der Amadeu Antonio Stiftung bietet seit 2020 viele Hintergrundinformationen, sowie Beratungen und Weiterbildungen für sowohl Influencer*innen und auch für zivilgesellschaftliche Initiativen und Vereine. Das Ziel: das gemeinsame Entwickeln von Kampagnen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Denn Gaming gehört nicht nur den Gamern. Gaming ist für alle.</p>
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		<title>&#8222;How to TikTok&#8220; mit der Tagesschau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth Seiler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 14:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Fake News]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft des Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tagesschau ist die bekannteste Nachrichtensendung Deutschlands, auch auf der Videoplattform TikTok mit über 1,3 Millionen Follower ist sie der erfolgreichste deutsche Nachrichtenkanal. Die kreativen Köpfe hinter dem Kanal geben Einblicke zu der Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau/">&#8222;How to TikTok&#8220; mit der Tagesschau</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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<p><a href="https://www.tagesschau.de">Die Tagesschau</a> ist die bekannteste Nachrichtensendung Deutschlands, auch auf der Videoplattform TikTok mit über 1,3 Millionen Follower ist sie der erfolgreichste deutsche Nachrichtenkanal. Die kreativen Köpfe hinter dem Kanal geben Einblicke zu der Erfolgsgeschichte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Wir sagen immer intern: der Einstieg muss ballern&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium is-resized" datatext=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-151x300.jpeg" alt="" class="wp-image-2117" width="163" height="324" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-151x300.jpeg 151w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-514x1024.jpeg 514w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-768x1529.jpeg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-771x1536.jpeg 771w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-1028x2048.jpeg 1028w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-1000x1991.jpeg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-12x24.jpeg 12w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-18x36.jpeg 18w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278-24x48.jpeg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4278.jpeg 1170w" sizes="(max-width: 163px) 100vw, 163px" /><figcaption>Felix Edeha in dem TikTok des Workshops. Bild: Elisabeth Seiler.</figcaption></figure></div>


<p>Auf der <a href="https://futurecommunication.de/so-war-die-republica-2022/">re:publica 2022</a> in Berlin haben die kreativen Köpfe hinter dem Nachrichtenaccount, die Presenter*innen Anna Metzentin, Antje Kießler, Felix Edeha sowie Oskar Vitlif aus der Redaktion, einen Workshop zu der Videoplattform gegeben.</p>



<p>Zusammen mit den Presenter*innen wurde das <a href="https://www.tiktok.com/@tagesschau/video/7107291744139480325">TikTok des Tages</a> bei dem Workshop erarbeitet. Das Thema war die EU-Entscheidung, USB-C als einheitliches Ladekabel ab 2024 umzusetzen. Dazu wurde in verschiedenen Gruppen der Inhalt, der Einstieg sowie die möglichen Grafiken für das Video erarbeitet.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum überhaupt TikTok?</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium is-resized" datatext=""><img decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-145x300.jpeg" alt="" class="wp-image-2115" width="162" height="336" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-145x300.jpeg 145w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-493x1024.jpeg 493w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-768x1594.jpeg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-740x1536.jpeg 740w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-986x2048.jpeg 986w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-1000x2076.jpeg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-12x24.jpeg 12w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-17x36.jpeg 17w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1-23x48.jpeg 23w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/IMG_4279-1.jpeg 1170w" sizes="(max-width: 162px) 100vw, 162px" /><figcaption>TikTok Kanal der Tagesschau. Bild: Elisabeth Seiler.</figcaption></figure></div>


<p>Die Tagesschau ist die bekannteste Nachrichtensendung Deutschlands. Über Jahrzehnte hinweg hat sie sich weiter verbessert, ist jedoch ihrem Stil treu geblieben. Auf der Videoplattform TikTok ist eine junge Zielgruppe vertreten, welche über die „klassischen Medien“ kaum noch zu erreichen ist. Laut der Plattform selbst sind die meisten User:innen zwischen 14 und 17 Jahren alt.&nbsp;„Das klassische Aufmacherthema der 20 Uhr Sendung interessiert meistens die Leute, die wir erreichen wollen, nicht“, erklärt Oskar Vitlif von der Social Media Redaktion der Tagesschau. Gerade für die öffentlich-rechtlichen Sender ist diese Gruppe oftmals schwer zu erreichen. Bei anderen sozialen Plattformen wie Instagram, Facebook, YouTube sind die Nutzer:innen eher über 20 oder sogar 30.</p>



<p>Diese Chance haben Antje Kießler und Anna Metzentin 2019 erkannt, als sie zusammen den Account gestartet haben. Auch auf der Videoplattform TikTok war die Tagesschau einer der ersten Nachrichtenaccounts. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Tagesschau ihren Look beibehalten soll, den sie hat. Das Blau kennen viele, das Logo kenne viele, das wir in den Stil bleiben“, so Anna Metzentin, Gründerin und Presenterin des TikTok-Kanals. Mit über 1,3 Millionen Follower ist die Tagesschau&nbsp;damit der erfolgreichste deutsche Nachrichtenkanal auf der Social-Media-Plattform.&nbsp;</p>



<p>„Wir zeigen Nachrichten, Aktuelles, teilweise aber auch, was wir einfach so für die Community wichtig finden. Wenn wir merken, die Community hat Fragen oder wenn sich Fake News verbreiten, dann machen wir diese Themen auch gerne“, erklärt Antje Kießler, die zweite Gründerin und Presenterin des TikTok-Kanals. Das Besondere an der Videoplattform ist, dass dort das Engagement der Nutzer viel höher ist, als auf anderen Plattformen. Es wird viel in den Kommentaren diskutiert, was manche Themen dann hochkochen lässt. Dies passiert jedoch oft mit viralen Themen, wo sich dann schnell falsche Informationen verbreiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Doppel-Strategie</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-2100" width="602" height="450" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-300x225.jpeg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-24x18.jpeg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-36x27.jpeg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/07/how-to-tiktok-mit-der-tagesschau-48x36.jpeg 48w" sizes="(max-width: 602px) 100vw, 602px" /><figcaption>&#8222;How to TikTok&#8220; Workshop mit der Tagesschau auf der re:publica 2022. Bild: Elisabeth Seiler.</figcaption></figure></div>


<p>Die plattformgerechte Art und Weise, mit den grundsätzlichen journalistischen Qualitätskriterien ist das Erfolgsrezept. Aber wann werden Inhalte unzureichend verkürzt oder vereinfacht, dass das Ergebnis nicht mehr mit dem journalistischen Anspruch vereinbar ist? In den 15 bis 60 Sekunden langen Videos wird auf das wichtigste beschränkt, falls weitere Informationen wichtig sind, werden diese in die Kommentare geschrieben.&nbsp;„Die wichtigste Frage, die wir immer haben, ist: ist das spannend für Schüler und Schülerinnen, für Leute, die gerade in ihrem Studium stehen, sprechen sie in der Schulpause über das Thema? Wenn sie das nicht tun, finden wir einen Weg, den Leuten das so in ihren Alltag zu überführen, dass sie was damit anfangen können“, erklärt Oskar Vitlif.</p>



<p>Für Ältere ist es oft schwer, die Berichterstattung an das Konsumverhalten der jüngeren Zielgruppen anzupassen. Denn für diese sehen die Videos erst einmal ungewohnt aus. Deshalb fährt die Tagesschau eine Doppel-Strategie: Nachrichten und gleichzeitig Fun-Content. „Dieser Fun-Content, dieses Plus X, was wir auf der Plattform machen, ist eigentlich das, was die Aufmerksamkeit und die Reichweite auf den Kanal bringt“, erzählt Vitlif. </p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Fun-Content&#8220;</h2>



<p>Ein Beispiel für diesen Content ist zum Beispiel das virale Jugendwort des Jahres 2021. In dem Video hat die Nachrichtensprecherin Susanne Daubner Wörter wie „cringe“ im Studio vorlesen und erklärt. „Die Hürde war so ein bisschen, dass sie diese Wörter ja nicht kennt, dann musste ich ihr in dem Prompter schreiben, wie man das ausspricht, ‚cringe‘ habe ich dann ‚kwingsche‘ geschrieben. Dann haben wir das gepostet und das ist eingeschlagen. Es wurde vermemet, wie sonst etwas“, erklärt Vitlif. So sieht man auch, wie sich die junge Zielgruppe durch die Doppel-Strategie durch viralen &#8222;Fun-Content&#8220; ansprechen lässt. „Um mit Nachrichtenvideos super viele Leute zu erreichen, muss auch ein Gesprächswert geschafft werden. Das ist wichtig um geteilt zu werden“, erklärt Antje Kießler weiter.</p>



<p>Unter dem Hashtag #tagesschau auf TikTok sind mittlerweile über 400 Millionen Aufrufe. Darunter sind aber natürlich nicht nur Videos von der Tagesschau selbst, sondern auch oft Feedback für die Nachrichtensendung. „Das gibt uns die Möglichkeit, Themenvorschläge zu generieren, aber auch einfach zu kucken, wie ist gerade die Stimmung und wo kann man schlimmeres verhindern“, erzählt Anna Metzentin. </p>
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		<title>So war die Re:publica 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Spies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 10:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren auf der Re:publica in Berlin. „Anyway the Wind blows“- die letzten Worte des berühmten Queen-Songs Bohemian Rapsody stellten das diesjährige Motto. Vor allem die Themen Nachhaltigkeit, Zukunft der Medien und der Klimawandel waren im Fokus der Festival-ähnlichen Messe. Hier ein kleiner Überblick über unsere Erlebnisse auf der Re:publica 2022.</p>
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<p><strong>Wir waren auf der <a href="publica" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Re:publica</a> in Berlin. „Anyway the Wind blows“- die letzten Worte des berühmten Queen-Songs <em>Bohemian Rapsody</em> stellten das diesjährige Motto. Vor allem die Themen Nachhaltigkeit, Zukunft der Medien und soziale Inklusion waren im Fokus der Festival-ähnlichen Messe. Hier ein kleiner Überblick über unsere Erlebnisse auf der Re:publica 2022.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit als Konzept</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-medium" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-300x200.jpg" alt="Quelle: privat
" class="wp-image-2082" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-300x200.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-1024x683.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-768x512.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-1536x1024.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-2048x1365.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-1570x1047.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-1000x667.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-24x16.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-36x24.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/DSCF8794-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>Wer kein eigenes Band für die Namenschilder hatte, bekam ein recyceltes aus den letzten Jahren.</figcaption></figure>



<p>Das Motto sagt es nicht sofort, doch Nachhaltigkeit wurde auf der Re:publica 2022 großgeschrieben. Das nachhaltige Rahmenkonzept fand rund um die Messe statt. So war beispielsweise das komplette Essensangebot fleischlos. Jede*r brachte eigene Anhänger für die Namensschilder mit. Wer sein Schlüsselband nicht dabei hatte, bekam ein übrig gebliebenes aus den Vorjahren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2078" width="111" height="166" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-683x1024.jpg 683w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-200x300.jpg 200w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-768x1152.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-1024x1536.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-1365x2048.jpg 1365w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-1570x2355.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-1000x1500.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-16x24.jpg 16w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-24x36.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-32x48.jpg 32w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6620-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 111px) 100vw, 111px" /><figcaption>Die Re:publica fand am Ufer der Spree statt.</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das „Drum Herum“</strong></h2>



<p>Besonders an der Messe war auch die Location und alles um diese herum. So gab es einen Strand am Ufer der Spree, der an einen Pool im Fluss grenzte. Sonnendecks, Aussichtspunkte, Strandliegen und eine Strandbar brachten Urlaubs-Feeling. Das Abendprogramm mit DJs und verschiedenen Party-Möglichkeiten brachte den Berlin-Flair auf die Veranstaltung. So fühlte man sich auf der Messe auch ein bisschen wie auf einem Festival.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unsere Highlights</strong> <strong>auf der Re:publica 2022</strong></h2>



<p>Die verschiedenen Kernthemen der Re:publica 2022 wurden in den Programmpunkten widergespiegelt. Wir haben unter anderem die folgenden verschiedenen Vorträge und Workshops besucht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Journalist*innen im Ukraine-Krieg</strong></h3>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6659-1-edited-scaled.jpg" alt="Quelle: privat
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<p>Unser erster Programmpunkt war eine Diskussion zu Journalist*innen im Ukraine-Krieg. Georg Restle, Redaktionsleiter von<a href="https://www1.wdr.de/daserste/monitor/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> MONITOR</a> moderierte die Gesprächsrunde mit Ina Ruck, ARD-Korrespondentin in Moskau und Katrin Eigendorf, Korrespondentin in der Ukraine. Außerdem war eine geflüchtete Journalistin aus der Ukraine zu Gast. Besonders die Frage, ob Journalist*innen zu nah am Geschehen in der Ukraine sind und somit ihre Berichterstattung an Seriosität verliert, debattierte die Runde. Den Begriff der „mutmaßlichen“ Kriegsverbrechen haben die Journalist*innen besonders heiß diskutiert, da die ukrainische Journalistin den Begriff der Mutmaßlichkeit unangemessen findet. Zum Abschluss der Diskussionsrunde durften die Zuschauer*innen ihre Fragen stellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Trans*-Personen in den Medien</strong></h3>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_6677-1024x683.jpg" alt="Quelle: privat
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<p>Bei dem Live-Interview mit Tessa Ganserer und Henri Jakobs ging es um Trans*-Personen in den Medien. Die Grünen-Politikerin Ganserer sprach über ihre Erfahrungen mit dem Thema und darüber, dass Trans*-Personen in den Medien oft nur auf ihr „Trans*-Sein“ reduziert werden. Auch der aufwändige und teilweise sehr diskriminierende Weg rechtlich das Geschlecht zu ändern war Thema, wobei Ganserer besonders das Transsexuellen-Gesetz kritisierte. Die Frage, was man Trans*-Personen fragen darf und was nicht, war für Ganserer leicht zu beantworten: „einfach das, was man eine Cis-Person im Alltag auch fragen würde“.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Erneuerbare Energien als Friedens Energien</strong></h3>



<p>Im Live-Interview mit dem Titel „The Wind blows anyway: Erneuerbare Energien als Friedensenergien“ spricht Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am <a href="https://www.diw.de/deutsch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung</a> (DIW), über die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Chancen und Risiken der Energiewende. Laut ihr gibt es eine noch nie dagewesene Energiekriese, und niemand spricht darüber. Doch diese sei nicht überraschend gekommen. Viele Wissenschaftler*innen sagen diese seit vielen Jahren voraus, so auch Kemfert. „I told you so since 25 years“, unterstreicht sie diese Aussage. Sie sagt außerdem, Wind- und Solarenergie seien die Schlüssel für die Energiewende. Die Lobby sei Kemfert zufolge eine der größten Behinderung der Energiewende und somit auch der Rettung des Klimawandels.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Bundeskanzler auf der Re:publica</strong> <strong>2022</strong></h3>



<p>Das Highlight des zweiten Tages auf der Re:publica war die Rede und das nachfolgende Interview des Bundeskanzlers Olaf Scholz. Das Thema war die Digitalpolitik in der Zeitenwende. So sprach Scholz darüber, wie Deutschlands Digitalpolitik ausgebaut werden kann. Beispielsweise soll die Politik die digitale Souveränität Deutschlands stärken und die Infrastruktur ausbauen. Außerdem müsse die Verwaltung digitalisiert werden. Des Weiteren spricht er darüber, dass die Gleichberechtigung und die Inklusion sowohl im Netz als auch generell gestärkt werden müssen und werden. Im anschließenden Gespräch mit Linda Zervakis hakte sie kritisch nach, wie diese Dinge umgesetzt werden können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large" datatext=""><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-1024x683.jpg" alt="Quelle: Privat" class="wp-image-2076" srcset="https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-1024x683.jpg 1024w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-300x200.jpg 300w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-768x512.jpg 768w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-1536x1024.jpg 1536w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-2048x1365.jpg 2048w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-1570x1047.jpg 1570w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-1000x667.jpg 1000w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-24x16.jpg 24w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-36x24.jpg 36w, https://futurecommunication.de/wp-content/uploads/2022/06/IMG_7003-1-48x32.jpg 48w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Bundeskanzler Olaf Scholz auf der Re:publica.</figcaption></figure></div><p>Der Beitrag <a href="https://futurecommunication.de/so-war-die-republica-2022/">So war die Re:publica 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://futurecommunication.de">Future Communication</a>.</p>
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